
Es gibt ja mittlerweile alles von LEGO – Star Wars, Indiana Jones und sogar The Lord of the Rings, obwohl gerade Letzteres nicht wirklich das ist, was ich meinen Kindern jetzt zeigen würde. EON wehrte sich bisher erfolgreich gegen einen solchen Ausverkauf seiner Marke James Bond, und das finde ich ja ganz lobenswert, aber wir wissen ja eigentlich alle, dass sich sowas bestens verkaufen würde. Der ziemlich talentierte Grafiker Jeff Chapman hat jetzt drei Entwürfe – was sage ich, Meisterwerke – präsentiert, die zeigen, wie sowas aussehen könnte. Dabei hat er sogar all die Modelle selber gebastelt, was meiner Meinung nach ebensoviel Lob verdient, wie die grafische Umsetzung! Das sollte er dringend mal bei cuusoo einreichen.
Hoffentlich folgen da noch mehr Arbieten zu den weiteren Filmen!
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Vor ein paar Tagen kam mir eine Idee für ein Posterkonzept für den nächsten Bond-Film, der meiner Meinung nach, und vorallem in Ermangelung besserer Alternativen ja Risico heissen sollte. Ursprünglich wollte ich einen rauchenden Colt zeigen, dessen Rauch 007 zeigt, letztlich verwarf ich diese Idee aber wieder. Einerseits war das ohne Stockbilder ziemlich schwierig zu bewerkstelligen, andererseits verwendete man ein ähnliches Konzept bereits für Die Another Day, weshalb ich den Colt wegliess, und den Rauch stattdessen aus einem aus dem O in Risico geschossenen Loch steigen liess. Erst war mir sehr wichtig, dass der Rauch auch wirklich natürlich aussieht, mit der Zeit merkte ich aber, dass das kaum machbar ist, da Bonds Outfit sehr dunkel ist, und somit ja auch der Rauch eher schwärzlich wird. Und so wurden daraus dunkle Rauchschwaden, was mir aber auch sehr gefällt.
Übrigens hatte ich mir überlegt, für dieses, sowie die kürzlich geposteten Batman-Poster gegen einen kleinen symbolischen Betrag Prints anzubieten, leider ist das erwartungsgemäss rechtlich nicht machbar, weshalb ich euch – falls überhaupt Interesse vorhanden ist – gerne einfach auf Anfrage (bitte eine Mail an mich) das Original-JPEG zuschicke. So könnt ihr es je nach Belieben selber drucken oder drucken lassen.

Mein Vater hat mir den coolsten Weihnachtskalender der Welt gebastelt – einen SkyFall-Kalender. Und erst noch mit 25 Türchen!

Wenn man mit mir über Bond-Filme diskutiert, kommt rasch zum Vorschein, dass die alten Filme, also die von Connery, Lazenby und Moore meine Favoriten sind. Das war noch eine Zeit der übertriebenen Stories, überdrehten Bösewichte und überkitschigen Dialoge. Und ich habe auch keinen Hehl daraus gemacht, dass ich mir gerne mal einen Old School Bond-Film wünsche.
Unter Verwendung der oben verlinkten Liste habe ich also einige Charakterposter (sieben an der Zahl, hence the Wortspiel im Titel) für einen fiktiven Film namens Risico gemacht, die minimalistisch, einheitlich und bunter sind, als das was man von Bond heutzutage kennt. Auch wenn ich SkyFall sogar sehr gut finde, hätte ich durchaus mal Freude an einem Bond-Film, der sich auf die 60er-Jahre zurückberuft, und mit den altbekannten Figuren aufwartet, so wie wir sie aus der Connery-Ära kennen.
Ralph Fiennes habe ich nicht nur wegen seiner Rolle in SkyFall, sondern auch weil Patrick Stewart besser passt, ausgetauscht habe. Und Carey Mulligan widerspiegelt für mich dieses süsse, unschuldige und dennoch verführerische Bond-Girl. Ihr Name entstammt übrigens der Kurzgeschichte Quantum of Solace, die im selben Band enthalten ist, wie die titelgebende Story Risico (von der nur der Inhalt für einen Film adaptiert wurde).
Für das Design setzte ich auf knalligere Farben und unscharfe Qualität, um noch mehr diesen Old School-Look hervorzurufen. Die Symbolik des Kreises soll natürlich auf den ikonischen Gunbarrel anspielen, wobei ich diesen bei jedem Poster anders eingefärbt habe – nicht nur der Kleidung der Figuren entsprechend, sondern auch, weil jede Farbe für mich klar zugeordnet werden kann. Rot für Bond, den Killer, rosa für seine Herzensdame, beige für den Bösewicht, blau für M (die Autorität), grün für Kreativität und damit Q und zuletzt lila für Moneypenny, die ewige Zweite. Wieviel man da hineininterpretiert, bleibt jedem selber überlassen.
Bei der Schrift wählte ich Impact, was für mich ebenfalls eine tiefergehende Entscheidung war – denn es ist eine klare, schnörkellose, wenn man so will, eher langweilige Font, die gerade bei den früheren Filmen gerne zum Zug kam. Auch das ist ein bewusster Schritt back to the roots, lediglich dieser Schnitt quer hindurch, der nichts gutes erahnen lässt, ist ein Zugeständnis an modernes Design (ebenso das moderne 007-Logo).
Mir geht es ausserdem nicht drum, legitime Fanmade-Poster zu machen, sondern einfach ganz unabhängige, persönliche Poster. Deshalb verzichtete ich auf Firmenlogos, Copyright-Zeichen und Releasedaten, die die Essenz der Poster stören könnten.
Nach dem Klick gibt es die restlichen sechs Poster.
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Ben Whishaw gefällt meine neue Tasse. Logisch, schliesslich hat er selber auch so eine.

Bevor ich mich überhaupt zu diesem Thema auslasse, möchte ich vorausschicken, dass jegliche Kommentare darüber, dass und ob meine Meinung rassistisch sei, ignoriert werden. Das ist völliger Bullshit und hat nichts mit dem Thema zu tun. Ich habe viele Freunde, die kennen Leute, die schwarz sind. Okay, blöder Scherz beiseite, das oben ist wirklich ernst gemeint.
Mir geht es darum, dass in letzter Zeit immer wieder darüber diskutiert wird, ob es einen schwarzen James Bond geben soll, mit Idris Elba als Wunschkandidaten. Elba bringt sich immer wieder selber ins Gespräch und traf sich auch schon mit Barbara Broccoli, ihres Zeichens Produzentin der Filme und Tochter von Cubby Broccoli, der die Filmreihe ins Leben rief. Aber warum, frage ich mich? Es gibt einige Regeln zu Bond, und die wurden bisher immer eingehalten – so ist Bond ein britischer, männlicher Agent. Ich will auch keine Frau als Bond, ich will keinen amerikanischen Bond, und da Bond nunmal weisse Haut hat, soll es auch dabei bleiben. Der Rest ist mir egal, aber diese Dinge zeichnen Bond doch – nebst den vielen Charaktereigenschaften – aus, und müssen nun wirklich nicht geändert werden.
Von mir aus darf es gerne eine Actionfilmreihe mit Idris Elba oder sonst einem schwarzen Schauspieler als Superagenten geben, von mir aus darf sich gerne eine Frau als Geheimagentin beweisen, von mir aus darf gerne ein Amerikaner dasselbe tun (hallo, Ethan Hunt!) – aber nicht als James Bond. Der hat seinen Look und seine klaren Merkmale, und es hat nichts mit Rassismus oder Sexismus zu tun, wenn man die beibehält.

“Some men are coming to kill us. We’re going to kill them first.”
In den letzten paar Jahren wurde es leider ein bisschen zum Trend, mit dem Näherrücken eines Films so ziemlich jedes Detail in unzähligen Previews und Trailern preiszugeben, was dazu führte, dass ich mich etwa nach dem zweiten oder dritten Trailer eines von mir gehypten Filmes jeglichen Infos verschloss, um wenigstens noch so etwas wie Überraschung aufkommen zu lassen. Das ist auch so bei SkyFall, dem dreiundzwanzigsten James Bond-Film, dem ich schon seit Jahren entgegenfiebere. Gleichzeitig ist es aber kaum möglich, den Film wirklich eingehend zu behandeln, ohne auf einige interessante Punkte einzugehen, weshalb ich hier noch mal ausdrücklich vor Spoilern warnen möchte.
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Wer mich in den vergangenen Monaten erlebt hat, weiss, dass ich mich riesig auf den neuen Bond, SkyFall freue. Beziehungsweise, freute. Denn heute durfte ich den Film an der Premiere des Schweizer James Bond Fanclubs sehen, was ziemlich cool war, denn in einem Kinosaal voller Hardcore-Fans macht so ein – mit Anspielungen gespickter – Film, viel mehr Spass. Aber das würde der Film auch auf einem Bahnhofsklo machen, denn soviel sei jetzt schon gesagt: SkyFall ist einer der besten Bonds. Überhaupt.

Gemeinsam mit meinem Bruder habe ich gestern Abend ein Konzert im KKL besucht, das ganz unter dem Stern von James Bond stand, denn das 21st Century Symphony Orchestra, das jeweils Filmmusik live spielt, widmete sich zum 50. Leinwandjubiläum des Agenten dem Soundtrack von John Barry, Marvin Hamlisch, David Arnold und Konsorten. In etwas mehr als zwei Stunden gab das Orchester, das unter der Leitung von Ludwig Wicki bereits The Lord of the Rings und LOST (und sonstige Musik von Michael Giacchino) einspielte, zahlreiche Titelsongs und Themen aus den bisherigen 22 offiziellen Bond-Filmen zum Besten.
Ich glaube es erübrigt sich, zu sagen, dass das James Bond Thema, Capsule in Space oder 007 Takes the Lektor live und mit der entsprechenden Szene im Hintergrund, zu hören eines der geilsten Dinge im Leben ist. Das macht den Oktober 2012 langsam, aber allmählich zum Tollsten Oktober Aller Zeiten, womit wir hier bestens im Plan liegen.
Anlässlich des heutigen James Bond Day (der auf meinem Blog irgendwie momentan das Hauptthema zu sein scheint) hat MGM einen recht coolen Trailer für die BluRay-Box veröffentlicht. Der ist selbstverständlich aus allen 23 Filmen zusammengeschnitten und ist einer der lässigsten Bond-Zusammenschnitte, die ich je gesehen habe. Was mich am meisten erstaunt an solchen Trailern, ist der Aufwand, der dahintersteckt, wenn man aus 22 Filmen und einigen Trailern für den 23. das beste Material zusammensuchen muss.