X-Men: Days of Future Past (2014)

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„I don’t want your future! I don’t want your suffering!

In der Zukunft blicken nicht nur die Mutanten, sondern auch die ganze Menschheit der Auslöschung durch die Sentinels, einige unbesiegbare Roboter, die das X-Gen aufspüren und zerstören sollen, entgegen. Um dieses Schicksal abzuwenden, schicken die X-Men Wolverine in die 70er-Jahre zurück, um zu verhindern, dass der Wissenschaftler Bolivar Trask diese Maschinen in Betrieb setzt. Als X-Men-kritischer Kinogänger war ich skeptisch, als ich vom Konzept von X-Men: Days of Future Past hörte. Es sah nach einer grossen Chance aus, einige störende Elemente im Kanon mit einem tollen Film zu bereinigen – doch ich war nicht überzeugt, dass Bryan Singer dies schaffen könnte. Nun, ich irrte.

Ach ja. Spoiler und so.

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Muppets Most Wanted (2014)

MuppetsMostWanted

„There’s only one guy in this world who can save us! There’s only one frog who can restore order, bring justice, and set things right!“ – „You are talking about Kermit, right?“

Gleich zu Beginn erfahren wir, dass die Geschichte des ersten Teils lediglich ein Film war – damit lösen die Macher nicht nur das Problem der Abwesenheit von Jason Segel und Amy Adams in diesem Film, sondern legen auch den Grundstein für die Story der Fortsetzung. Auf die erfolgreiche Produktion soll nun nämlich eine internationale Tour folgen, wobei „international“ eigentlich einfach für „Europa“ steht. Dort will der gemeine Frosch Constantine die Kronjuwelen von London stehlen und die fröhliche Muppetschar soll ihm und seinem Komplizen Dominic Badguy dabei als Tarnung dienen. Die Gaunerkomödie Muppets Most Wanted folgt auf den erfolgreichen und oscarprämierten Muppets-Film von 2011 – ob der zweite Teil den ersten noch toppen kann, erfahrt ihr in meiner Review.

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Welcome to the Punch (2013)

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„Catching Sternwood is not going to change the past.“ – „It has to!“

In diesem Jahr stehen, respektive standen gleich zwei Filme mit James McAvoy an, auf die ich mich tierisch freute. Zum Einen war das Filth, in dem er einen korrupten und dreckigen Cop spielte und der erst gerade letzte Woche in den Schweizer Kinos anlief. Weniger Aufmerksamkeit bekam jedoch McAvoys anderes Projekt – ein kleiner Thriller mit dem Titel Welcome to the Punch, in dem er die gegenteilige Rolle einnimmt und einen guten Polizisten spielt. Ein Kinostart blieb dem Film bei uns jedoch verwehrt – stattdessen kommt er nun direkt auf BluRay und DVD unter dem extrem schlauen deutschen Titel Enemies.

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Filth (2013)

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„Nobody steams in like the Edinburgh police!“

Schottisches und irisches Kino hat es alleine schon aufgrund der Sprache, der Location und des fiesen Humors bei mir leicht. Während ich mit irischen Filmen ziemlich vertraut bin, fehlt mir beim schottischen Kino aber das fundierte Fachwissen. Aus diesem Grund, und ganz generell, weil mich der Film reizte, habe ich mir Filth angesehen, ein Film, der auf dem Buch von Irvine Welsh, seines Zeichens wiederum Autor von Trainspotting, basiert.

Übrigens hat es in dieser Review Spoiler. Wollte ich mal gesagt haben.

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Wanted (2009)

„Fuck the code.“

Mark Millar ist mein absoluter Lieblings-Comic-Autor – sein Comic Wanted ist einer meiner Favoriten, da er badass und völlig daneben ist, eine total schräge Story bietet und mit noch schrägeren Figuren aufwartet. Und wenn dann Timur Bekmambetov, Regisseur der gleichnamigen Film-Adaptation, ganz lässig sagt, dass er den Ton der Vorlage so toll findet, frage ich mich, warum zur Hölle er sie dann nicht entsprechend umgesetzt hat. Sein sich Film nennendes Etwas kommt nicht in die Nähe der Qualität des Comics.

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X-Men: First Class (2011)

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„You want society to accept you, but you can’t even accept yourself.“

Zuoberst auf meiner Liste der Highlights für das Jahr 2011 stehen, bzw. standen „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“ und „Captain America: The First Avenger“. Dahinter reihen sich solche „Könnten-noch-was-werden“-Filme wie „Thor“ oder „Transformers: Dark of the Moon“ ein. Oder eben X-Men: First Class. Als erste Informationen zum Film heraussickerten, merkte ich aber, dass mich der Film durchaus begeistern könnte, eine Hoffnung, die die genialen Trailer ebenso schürten, wie sie die schrecklichen Poster zunichte zu machen drohten. Letzten Endes überwog aber die Freude auf dieses Prequel, und so zählte auch die „Erste Entscheidung“ zu meinen Must-Sees 2011.

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The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch & The Wardrobe (2005)

„Do not cite the Deep Magic to me, Witch! I was there when it was written.“

Verfilmungen eines Stoffes haftet der eher schlechte Ruf an, dass sie die Vorlage meist mehr als Inspiration als als Vorlage sehen, und es diesbezüglich nicht sehr genau nehmen mit der Adaption. Hier wird eine wichtige Figur herausgeschnipselt, und dort wird dem Teeniepublikum zuliebe eine Romanze eingewoben. Dabei bewiesen gerade Werke wie die Herr der Ringe-Trilogie oder About a Boy, dass eine möglichst detailgetreue Adaption eines beliebten Stoffes im wahrsten Sinne Gold wert ist, denn diese Filme verkauften sich meist ausserordentlich gut. So auch bei der Verfilmung des ersten Bandes der siebenteiligen Narnia-Reihe des Schriftstellers C.S. Lewis, The Lion, The Witch & The Wardrobe, die sich im entsprechenden Jahr nur dem dritten Star Wars-Film geschlagen geben musste. (mehr …)