The Grand Budapest Hotel (2014)

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„Why do you want to be a lobby boy?“ – „Who wouldn’t, sir, at the Grand Budapest?“

Wir befinden uns in der glorreichen Alpenrepublik Zubrowka, im Jahre 1932. Der Concièrge des noblen und prestigeträchtigen Grand Budapest Hotel sieht sich eines Tages plötzlich mit dem unlauteren Vorwurf konfrontiert, seine reiche Geliebte Madame D. hinterhältig ermordet zu haben. Mit der Unterstützung seines Hotelpagen Zero versucht Monsieur Gustave seine Unschuld zu beweisen, steht doch mit ihm der Ruf des Hotels auf dem Spiel. The Grand Budapest Hotel ist der Titel des neuen Films von Wes Anderson, einer Komödie, wie sie nur der Kultregisseur zu fabrizieren weiss.

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Trailer: Saving Mr. Banks

SavingMrBanks

Auch wenn es vermutlich etwas gar selbstbeweihräuchernd werden dürfte und auch wenn die etwas unangenehmeren Elemente womöglich unter den Teppich gekehrt werden, ist die Disney-Produktion Saving Mr. Banks für mich mit Abstand das Highlight der kommenden Oscar-Saison. Der Film über die Entstehung von Mary Poppins mit Tom Hanks als Walt Disney (eine rare Möglichkeit für die Academy gleich zwei Kinolegenden zu ehren) und Emma Thompson als Autorin P.L. Travers, die ihr Buch eigentlich nicht verhollywoodisiert haben möchte, dürfte dem ersten Trailer nach zu urteilen ein wunderschönes, leicht kitschiges Drama werden, das von zwei starken Protagonisten getragen wird. Und mit Paul Giamatti, Jason Schwartzman und Colin Farrell haben wir auch noch einen eindrücklichen Cast.

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Coconut Records – Any Fun

Ich finde ja Bands von Schauspielern aus was auch immer für Gründen cool. Natalia Tena und ihre Gip-Step-Crew Molotov Jukebox sagen mir ebensosehr zu wie Ryan Goslings komisches Musikprojekt Dead Man’s Bones. Und auch Jason Schwartzman hat eine Band. Gut, genauer gesagt, ist Jason Schwartzman auch schon die Band, denn er ist das einzige Mitglied. So ein bisschen wie Kupek. Vom Sound her ist sein Projekt Coconut Records aber mehr White Stripes goes 80’s, und das auf eine gute Art. Gerade der Track Any Fun ist vom Sound, wie von den Lyrics gelungen. Me Gustav.

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Moonrise Kingdom (2012)

„Does it concern you that your daughter’s just ran away from home?“ – „That’s a loaded question.“

Ich bin nicht wirklich vertraut mit dem Kino von Wes Anderson… was heisst „nicht wirklich“, überhaupt nicht. Seine nunmehr siebente Regiearbeit Moonrise Kingdom (und die sechste Kollaboration mit Bill Murray) ist damit der erste Film des amerikanischen Regisseurs für mich. Dass er für eine solche Produktion mal eben Grössen wie genannter Bill Murray, Bruce Willis, Edward Norton, Frances McDormand und Tilda Swinton gewinnen kann, dürfte eigentlich schon deutlich genug für die Qualität von Anderson sprechen. Doch das letzte Wort hat immer noch der Film selbst.

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Scott Pilgrim vs. The World (2010)

„OMG, You punched the Highlights out of her Hair! He punched the Highlights out of her Hair!“

Eine Geschichte neigt sich mit dem Schauen von Scott Pilgrim vs. The World dem Ende zu – nämlich jene von Graval und seiner Scott Pilgrim-Affinität. Naja, das ist falsch, denn ich werde Scott Pilgrim immer lieben, schliesslich brauche ich meinen Enkelkindern ja was zum Erzählen, und was gibt es schon zu erzählen, in einer Zeit, in der der 3. Weltkrieg in ungreifbarer Ferne liegt? Vielmehr neigt sich meine Scott Pilgrim-Vorfreude dem Ende zu, Scott Pilgrim wird ad Akta gelegt, aber nicht vergessen. Ich habe die Bände gelesen *tick*, auf deutsch und englisch *tick* und ich habe den Film geschaut *tick* – kurz: ich habe alles erfüllt, was ein Scott Pilgrim-Fan erreichen muss (für das Game löse ich meinen Joker ein).

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