Ticketverlosung: Chef

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Kommendes Wochenende zeigt das Salt Cinema in Zürich mit Chef einen meiner Lieblingsfilme des vergangenen Kinojahres. Iron Man-Regisseur Jon Favreau inszeniert sich in diesem Film als Chefkoch, der mit den immergleichen Menüs seiner Sternenbude nicht mehr glücklich ist – und sich schliesslich einen Imbisswagen zutut, mit dem er quer durch Amerika tuckert. Meiner Meinung nach ist Chef der perfekte Film für einen gemütlichen Abend am See.

Ein kleiner Tipp vorweg: Schaut euch den Film auf keinen Fall mit leerem Magen an!

Ich verlose 5×2 Eintrittskarten für die Vorstellung von Chef am Salt Cinema in Zürich am 31. Juli 2015, die ihr euch sichern könnt, wenn ihr folgende Frage richtig beantwortet:

In welchem Film von Jon Favreau waren Scarlett Johansson und Robert Downey Jr. ebenfalls zu sehen?

Schickt mir mit die Antwort als Mail oder twittert sie mir.

Unter allen Teilnehmern werde ich am Montag, 27. Juli um 12:00 Uhr fünf glückliche Gewinner ziehen.

Chef (2014)

ChefLogo

„I may not do everything great in my life, but I’m good at this. I manage to touch people’s lives with what I do and I want to share this with you.“

Carl Casper ist Küchenchef eines renommierten Restaurants – geniesst dort aber nicht die kreativen Freiheiten, die er gerne hätte. Als ein Streit mit einem Kritiker eskaliert, muss sich Carl neu orientieren. Dabei merkt er: Wirklich frei ist er nur, wenn er sein eigener Boss ist. Mit Chef wendet sich Regisseur Jon Favreau vom Blockbusterkino ab – auf grosse Stars mag der Iron Man-Macher dann aber doch nicht verzichten: Neben ihm sind in diesem Film Dustin Hoffman, Oliver Platt, Sofia Vergara, John Leguizamo, Scarlett Johansson und Robert Downey Jr. zu sehen.

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Bill Murray ist Baloo!

Baloo

Jon Favreau versammelt für seine Realfilm-Adaptation von Rudyard Kiplings The Jungle Book einen atemberaubenden Cast. Sein neuester Coup ist die Verpflichtung von Schauspielikone Bill Murray als gemütlicher Bär Baloo. In weiteren Rollen zu sehen, respektive zu hören, sind Ben Kingsley (Bagheera, der Panther), Idris Elba (Shere Khan, der Löwe), Scarlett Johansson (Kaa, die Python), Christopher Walken (King Louie, der Orang Utan), Lupita Nyong’o (Raksha, die Wölfin) und Giancarlo Esposito (Akela, der Wolf). Der Newcomer Neel Sethi spielt den Waisenjungen Mowgli, der eines Tages von Bagheera im Dschungel gefunden wird.

So wie es aussieht, wird der Film aber auf die Gesangsnummern des Originals verzichten, auch wenn im Cast einige leidenschaftliche Sänger zu finden wären. So oder so bin ich aber tierisch gespannt auf den Film, der übrigens nicht die einzige Umsetzung des Stoffes ist. Auch Andy Serkis, bekannt für seine Motion-Capture-Arbeiten für The Lord of the Rings und Dawn of the Planet of the Apes, führt bei einem Film Regie. The Jungle Book: Origins wird genau ein Jahr nach der Disney-Version in die Kinos kommen.

Trailer: Chef

Chef

Jon Favreau führt nach drei Jahren endlich wieder Regie. Ich mochte seine Arbeit an Iron Man, aber ich freue mich, dass er sich jetzt wieder anderen Themen annimmt. In Chef spielt er einen Koch, der das Gefühl hat, seine Liebe für das Kochen nicht wirklich so ausleben zu können, wie er das gerne hätte. Könnte durchaus ein bisschen autobiografisch motiviert sein. Dabei versammelt Favreau einen illustren Cast: Neben Dustin Hoffman, Oliver Platt, Sofia Vergara, John Leguizamo und Bobby Cannavale spielen hier seine Iron Man 2 Co-Stars Robert Downey Jr. und Scarlett Johansson mit. Und der Film sieht sehr gut aus. Favreau scheint die Story sehr am Herzen zu liegen, sodass der Film mit einer erstaunlich geringen Gagdichte aufwartet. Trotzdem hat Chef den Charme eines Feel-Good-Movies und könnte mit seiner Machart – und seinem Cast – beim Publikum punkten. Ob der Film zu uns ins Kino kommt, steht hingegen noch nicht fest.

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Spielt Ben Kingsley den Bösewicht in Iron Man 3?

Die letzte News zum Marvel Cinematic Universe, bezüglich Captain America 2, liegt noch nicht allzu lange zurück, und schon kommt eine weitere Neuigkeit. Showblitz will herausgefunden haben, dass Ben Kingsley in Iron Man 3 (kommt am 3. Mai 2013) den Bösewicht spielen soll. Nun hat der neue Regisseur Shane Black die Aussagen des Vorgängers Jon Favreau, der unbedingt den Mandarin in diesem Film wollte, bekanntlich widerlegt, und gab schon früh an, dass er den chinesischen Bad Guy als „zu rassistisch“ empfinde – was uns mit der Frage lässt, wen denn Kingsley spielen könnte, gesetzt den Fall, dass man auf das Gerücht bauen kann.

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Wham! – Last Christmas

Das wahrscheinlich letzte Wham! vor Weihnachten, und wenns blöd kommt, auch das letzte 2010. Stimmen wir uns also musikalisch auf Weihnachten ein… Mümümümüüüü… „Laaaaaast Christmas“… 😉 Zum Inhalt: Diese Woche gab es eigentlich eine grosse, jedoch eher traurige News, ansonsten gab es Trailer, Trailer, Trailer. Und einen eher mageren Teaser. Wollt ihr trotzdem noch weiterlesen oder lieber Musik hören?

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Wham! – News-Schnipsel I

Die Frage, ob ein dritter Transformers-Film nötig ist, ist leichter zu beantworten, als die Frage, worum es im Film, der am 1. Juli 2011 in die Kinos kommt, denn genau gehen soll. Jedenfalls haben die Dreharbeiten dazu erst kürzlich begonnen, und schon gibt es erstes Material zu sehen. Dass Shia LaBeouf mittun wird ist logisch, und auch Megan Fox ist am Start. Ich lasse jetzt mal den Running Gag wegen ihres Aussehens und ihres mangelnden Schauspieltalents bleiben :P. Die Karrossen von Bumblebee, Ratchet und den Zwillingen wurden dafür neugestaltet, falls mir Bilder davon in die Finger kommen, werde ich sie rüberreichen. Ein Video von einem Carstunt gibt es schon, allzu spektakulär ist es aber nicht.

Formen nimmt dagegen die Verfilmung Cowboy & Aliens an, einem Comic, der von einer Alien-Bruchlandung im Wilden Westen erzählt. Regie führt Jon Favreau, der Cast besticht durch Namen wie Sam Rockwell, Daniel Craig, Harrison Ford und Noah Ringer („The Last Airbender“). Favreau sieht die Produktion als „Fun Ride“ und ist überzeugt, dass dieser Film aus den Sequels und Superhelden-Filmen heraussticht. Klingt interessant und lustig, genau nach etwas, was Jon Favreau zu einem genialen Film zusammenbasteln könnte. Dieser Film sollte am 29. Juli 2011 kommen.

Wahrscheinlich nur eine Randnotiz wert ist die Ankündigung, dass Stellan Skarsgård in Thor mittun wird. Welche Rolle er innehat ist nicht bekannt (IMDB gibt an, dass es ein gewisser „Selvig“ sei), dafür plauderte der sympathische Schwede („Jagd auf Roter Oktober“, „Good Will Hunting“, „Fluch der Karibik“) über den Dreh in der „eiskalten Wüste von Santa Fe“, Filmpartnerin Natalie Portman und Regisseur Kenneth Branagh, für die er nur lobende Worte fand. Thor ist auf den 6. Mai 2011 gesetzt, also ein Jahr & ein Tag nach Iron Man 2.

Bilderquelle: Collider.com

Batman vs. Iron Man

Zwei Superhelden, die unterschiedlicher nicht sein könnten – in der linken Ecke der tiefgründige, maskierte Flattermann mit dem Fledermaustrauma, in der rechten der sarkastische, rechtschaffende Stahlmann mit dem elektronischen Herzen. Wer gewinnt den Vergleich der beiden Helden und ihrer zugehörigen Filme?

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Iron Man 2 (2010)

Sodele. Ich habe lange gewartet, mich gefreut, Header gebastelt und so viel gepostet, dass das Tag zum Film mit diesem Post in meiner Tag-Wolke erscheinen sollte. Am nächsten Donnerstag, dem Erscheinungstag wollte ich in die erste Vorstellung, um den Film sehen zu können. Dann schrieb mir das Bunny, dass er den Film bereits am Mittwoch schauen geht. Das kann ich toppen, dachte ich. Und schnappte mir Tix für die heutige Vorpremiere zum Film. Wie immer wird hier Geheimes und Unerwartetes zensiert (und Hell Yes, das gab es!).

Story

Tony Stark ist Iron Man. Der Senat sieht darin eine potentielle Gefahr und fordert von Stark die Rüstung, dieser ist jedoch der Ansicht, dass die Rüstung und er Eins sind, und sie daher ihm gehöre. Doch nicht nur politisch wird Stark angegriffen. Auf einer Rennstrecke in Monte Carlo steht dem Waffenproduzenten plötzlich ein Kerl mit zwei Lichtpeitschen gegenüber. Ivan Vanko heisst der Mann, der Iron Man als Whiplash das Fürchten lehrt. Bald merkt Iron Man, dass die politischen Gegner und Whiplash vielleicht gar nicht so unabhängig von einander agieren. Und wer ist diese geheimnisvolle Natalie Rushman?

Diesmal ist die Story tiefgründiger als im ersten Teil, was gleichzeitig Stärke und Schwäche des Films ist. Die Story ist gut und durchdacht, man befasst sich mit Stark und seinem Vater und der Tatsache, dass Tony mit seinem Vater abschliessen muss. Aber auch damit, dass Iron Man nun zwei Gegner hat, die schon alleine nahezu ebenbürtig mit ihm sind, aber zu zweit? Leider weist der Film stellenweise Längen auf, man wartet immer wieder auf einen Kick, der den Film in Fahrt bringt. Und irgendwie passt diese Tiefgründigkeit nicht zu Iron Man, sie wirkt aufgesetzt und gestellt, bei einem Kerl, der prinzipiell sein Pokerface zeigt.

Darsteller

Die Liste der Darsteller liest sich wie ein Who is Who von Hollywoods Klasseschauspielern, von Leuten, die (zumindest heute) weniger durch Familienplanung und Exzesse, sondern wegen ihrer Arbeit Schlagzeilen machen. Robert Downey Jr. an vorderster Front als eiserner Iron Man, bzw. Waffenmogul Tony Stark liefert erneut eine solide Leistung. Arrogant, tolpatschig – komisch, und dennoch in keinster Weise unglaubwürdig. An seiner Seite spielt der von mir hoch geschätzte Don Cheadle, der den Part des gefeuerten Terrence Howard übernimmt. Als James Rhodes, und später War Machine hält er Tony immer wieder den Rücken frei. Cheadle macht seine Sache gut, trotzdem gefiel mir Howard besser als Rhodey, warum kann ich nicht sagen.

Ihre Gegenspieler werden von Mickey Rourke und Sam Rockwell verkörpert. Rourke ist ein altes Eisen, das man seit etwa zwei Jahren wieder schmiedet, und er macht seinen Job gut. Trotz weniger Zeilen in diesem Film („You Good Man!“) überzeugt er als gnadenlose und tödliche Maschine. Sam Rockwell hingegen ist eher enttäuschend. Er gibt Justin Hammer, Tony Starks Konkurrenten, der diesem den Erfolg missgönnt. Leider wirkt Rockwell auf mich mehr als Parodie, als als ernstzunehmender Gegner, und auch sein Wutausbruch lässt einen komplett kalt.

Gwyneth Paltrow mimt erneut Pepper Potts, Starks Assistentin, Liebe [ und im Laufe des Films, Chefin]. Der Spagat zwischen Sarkasmus und ernsthafter Sorge um den kindlichen/kindischen Stark gelingt ihr gut. Die zweite Frau am Start, Scarlett Johansson, spielt Natasha Romanova, bzw. Black Widow. Entgegen den Aussagen in vielen Reviews, ist sie keine russische Spionin, sondern eine Agentin von S.H.I.E.L.D. unter dem Kommando von Nick Fury. Dieser wird von Samuel L. Jackson verkörpert, der mit Marvel für 9 Filme unterschrieben hat und diesmal eine grössere Rolle einnimmt.

Die grösste Storyschwäche ist aber wahrscheinlich die Figur des Whiplash bzw. Ivan Vanko, der eine unbändige Wut auf Iron Man hat. Aber warum? Keine Ahnung. Es gibt zwar Anzeichen, aus welcher Richtung diese Wut stammen könnte, tatsächlich reichen aber diese nicht aus, um jemanden gefühlte zehnmal umlegen zu wollen. Seine Aussage „If you could make God bleed, people will cease to believe in Him.“ kann man auch nicht als Grund nennen, warum würde er den Leuten dann die Hoffnung nehmen wollen? Irgendwie nicht ganz überzeugend…

Humor

Gegenüber dem Vorgänger büsst Iron Man 2 an Humor ein. Nicht dass man nun ernst à la The Dark Knight wäre, aber ganz so lustig haben es die Protagonisten im Sequel nicht mehr. Das liegt wahrscheinlich auch ein bisschen an der Tiefgründigkeit, mit der man sich vor allem im ersten Teil des Films befasst. Nichtsdestotrotz gibt es auch in Iron Man 2 zu lachen. Entweder ist es Tony Stark, der tollpatschig ist [und betrunken in seiner Hütte rumtanzt,] oder es sind die Dialoge, die oft eine Pointe  nach der anderen liefern. Die Witze treffen jedoch stets ins Schwarze und werden nie langweilig, weil sie etwa zu oft kommen. Spitzt die Ohren für Rhodeys „No No Noooo!“ (Running Gag aus Family Guy)

Soundtrack

Gross wurde es promoted, in zahlreichen Zeitungen angekündigt: AC/DC machen den Iron Man 2 Soundtrack. Genauer, werden ihre Tracks im Film verwendet. Als Soundtrack. Hm. Nicht wirklich. Ab und zu klingt mal ein AC/DC-Stück durch, überwiegend sind dennoch die Klänge von Komponist John Debney, der hierbei von Tom Morello unterstützt wird. Und die beiden machen ihren Job sehr gut, entschädigen den Kinogänger mit ihren rockigen Klängen für die Enttäuschung, dass AC/DC kaum zu hören ist.

Effekte & Action

Dieser Film wird ein bisschen zu einer Materialschlacht. Oft sind die Actionszenen chaotisch gestaltet und es muss möglichst viel in die Luft gehen, oft zu viel, was ja auch bei Transformers – Die Rache von Nachteil war. Iron Man 2 kann jedoch gerade noch so verhindern, dass man sich ab den unüberschaubaren Actionsequenzen langweilt, dennoch, was das betrifft, ist es kein Meisterwerk. Vielleicht keine gute Idee gewesen, mit Genndy Tartakovsky (der Klassiker schlechthin: Mace Windu vs. Droidenarmee) zusammenzuspannen 😛 [Die grosse Enttäuschung ist jedoch der Schlussfight. Ein, zwei Schlagabtäusche zwischen Iron Man, War Machine und Whiplash, dann ist Whiplashs Ende auch schon besiegelt.]

Easter Eggs

Neben dem Easter Egg gegen Schluss (hey, das ist ja wohl nach dem kultigen Easter Egg im ersten Film zu erwarten!), [das einen weiteren Marvel-Helden featured], gibt es auch in diesem Film wieder einige Anspielungen, versteckte Botschaften und Gastauftritte. Für letztere ist unter anderem Stan Lee verantwortlich, der diesmal nicht Hugh Hefner, dafür aber [Larry King] gibt. 🙂 Und natürlich ist auch wieder Jon Favreau, der Regisseur, vor der Kamera zu finden, als Happy Hogan, Bodyguard bzw. Berater von Tony Stark. Diesmal kriegt er viel Screentime, verglichen mit dem ersten Film, ja er ist beinahe ein Nebendarsteller. Novak Djokovic konnte ich zwar nicht erspähen (scheint, als wäre er wirklich nicht im Film), dafür legt kein Geringerer als Adam Goldstein aka DJ/AM (passend: mit AC/DC-Blitz) auf Tony Starks Party auf. Goldstein starb letztes Jahr an einer Überdosis Schmerzmittel, seine Szenen wurden nur kurz vor seinem Tod abgedreht.

Das zweitgrösste Easter Egg verweist, auch wenn es mein Kollege nicht glauben wollte, wieder einmal auf die Crossover-Strategie der neuen Marvel-Filme. Wer oder was es ist, werde ich jedoch nicht verraten, aber keine Angst, es ist offensichtlich genug. Zur Hilfe: Schaut euch doch noch mal, welche Filme denn Marvel in nächster Zeit bringt… 😉

Alles in allem ein gelungener Film, mit ein, zwei kleineren Schwächen, die er aber gut wegsteckt. Gleich gut, wenn nicht besser, als der Vorgänger, letzteres sicherlich, was den Bad Guy betrifft 😉

Bildquelle: Screenrant.com

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