Und wieder gehts von vorne los.

Ein halbes Jahr ist vorbei und ich stehe schon wieder am gleichen Punkt. Irgendwas mache ich falsch. Dabei sah es zu Beginn noch gut aus, in meinem Hassfach Chemie hatte ich ohne zu lernen, ohne aufzupassen und ohne das Thema zu verstehen eine 5 geschrieben, diese wird aber spätestens seit heute Geschichte sein, denn die dritte Chemieprüfung heute war Mist. Es könnte zwar klappen, aber dazu muss morgen eine gute Mathenote her. Eigentlich versteh ich das Thema ja. Nur: Jedesmal wenn ich das Thema 100% verstand, hatte ich ein Blackout und schrieb ne beschissene Note. Und eine solche würde mir morgen alles – Alles! – versauen.

Denn auch Physik lief mies, und da erwarte ich auch nix Gutes. Hoffentlich kommt alles so wie erwartet. :/ Aufgeregt habe ich mich auch über den Deutschlehrer der mir für meinen Aufsatz über „Grenzen“ eine „knappe 4“ gab. Normalerweise schreibe ich Aufsätze zwischen 5 und 5.5, diesmal hatte ich ein deutlich besseres Gefühl. Ich schrieb über eine Flucht über die deutsche Mauer, vom Osten in den Westen. Er schrieb überall, wie gut mein Aufsatz gewesen sei, erwähnte dann aber daneben meine „billigen Assoziationen“ (finde ich eh ziemlich respektlos formuliert). Tatsächlich ist das einzige schlagkräftige Argument für die schlechte Note, dass ich über eine „Grenze“ (Singular) und nicht über „Grenzen“ (Plural) geschrieben habe.

Aufreger des Tages -.-

Vorbei // Hurra

Das, um meinen Stand punkto Schule nochmals in Ärzte-Titeln auszudrücken. 🙂 Ich bin nicht so der Naturwissenschaftentyp. Ich bin eher sprachlich „begabt“, wenn das denn auch zutrifft. So spreche ich nebst deutsch zu Hause französisch, wodurch mir – mündlich – Franz nicht schwer fällt. Meine Mom hat mir zudem als Englischlehrerin auch mit Englisch geholfen. Und in Deutsch bin ich sprachlich auch nicht übel, ein „Naturtalent“, wie es der gute Herr V. jede zweite Stunde zu erwähnen pflegt. Die Übung durch das Bloggen hat mir ausserdem zu einer 5.37 in einem Deutsch-Aufsatz verholfen. Dabei hatte ich das Gefühl – um nochmals Herrn V. zu zitieren – dass ich „literarischen Durchfall“ abgelassen hätte.

Worauf ich hinauswill: War anzunehmen, dass ich die guten Noten in letzter Zeit – ja es gab glücklicherweise welche – in diesen Fächern gemacht hab. So hab ich das Klischee, des Schülers, der eine Sprache gut sprechen kann, dafür von Grammatik null Ahnung hat, in Franz, wiedereinmal bestätigt, mit einer 3.3 in der Prüfung und einer 6 im Vorlesen. Englisch wiederum zog es wohl vor, dies umzukehren und bescherte mir eine 5.7 in der schriftlichen Prüfung. Diejenige, für die ich letztens so viel gelernt hab, und die ich nach 20 Minuten mit super Gefühl abgab. So ein gutes Gefühl, dass ich in Teil 1 9 von 8 Punkten holte 😉 Dafür hab ich dann die Mündlichprüfung verkackt. Ich bin echt enttäuscht gewesen. Wir mussten einen Film (in meinem Fall „The Big Lebowski“) schauen und nachher darüber plaudern. Und das ging so richtig schief, als ich nur Blödsinn zusammenbrabbelte und die ganze Zeit nach Worten suchte. Hmm.

Damit hatte ich – more or less – mein erstes Ziel erreicht: Die Sprachen hochzuziehen oder zumindest oben zu halten. Ziel zwei war Physik oben zu halten (erreicht) und Mathe hochzuziehen. Und das habe ich trotzdem versaut. Denn, um noch mitspielen zu können, brauchte ich ne 5 in Mathe heute. Ich hab die Prüfung mit knapp 2 von 6 gelösten Aufgaben abgegeben. So war ich heute den ganzen Tag scheisse drauf, weil ich natürlich verzweifelt war. Was kommt jetzt? Wie lautet der Titel vom nächsten Kapitel? Ich konnte erstmal ein paar meiner Berufswünsche abstreichen. Und dann der Hammer. Als ich so durch meine Agenda, bzw. den Notenteil darin, blätterte, und so meine Noten anschaute, erkannte ich, dass ich lediglich Geografie in der Plakatpräsentation von ner 3 auf ne 3.5 und Englisch auf die 5.5 hochheben musste (momentan 5.2). Also möglich. Und damit war mein Tag gerettet.

Wenn ich das hier heil überstanden habe, verspreche ich euch, dass ich solche Posts reduziere 🙂

Es wird eng und ich bin mittendrin

Nein, ich promote weder ein neues Ärzte-Album noch gehen die Herren auf Tour. Es geht vielmehr um meinen phänomenalen Schulzwischenstand. Ich brauche nämlich in Mathe ne 5 (deutsche 2), um noch mitreden zu können. In Physik brauchte ich für eine 4 (tiefste genügende Note) eine 3.9 in der letzten Prüfung. Dummerweise grinste mich heute morgen eine 2.6 vom Blatt an. Das bedeutete dass ich mit ziemlicher Sicherheit weg vom Fenster bin. Doooch: Lucky Graval hat entdeckt, dass der Lehrer eine ganze Aufgabe zu werten vergessen hat. Womit ich mich zu einer 3.8 hochgemeckert hab. Mein Physikschnitt darf sich mit einer 3.96666666666666666666666666666 stolz genügend nennen 🙂 Andere nennen das Schwein gehabt 😉