Chef (2014)

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„I may not do everything great in my life, but I’m good at this. I manage to touch people’s lives with what I do and I want to share this with you.“

Carl Casper ist Küchenchef eines renommierten Restaurants – geniesst dort aber nicht die kreativen Freiheiten, die er gerne hätte. Als ein Streit mit einem Kritiker eskaliert, muss sich Carl neu orientieren. Dabei merkt er: Wirklich frei ist er nur, wenn er sein eigener Boss ist. Mit Chef wendet sich Regisseur Jon Favreau vom Blockbusterkino ab – auf grosse Stars mag der Iron Man-Macher dann aber doch nicht verzichten: Neben ihm sind in diesem Film Dustin Hoffman, Oliver Platt, Sofia Vergara, John Leguizamo, Scarlett Johansson und Robert Downey Jr. zu sehen.

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Sturmfreiheitseinkauf

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Meine Eltern weilen mal wieder für längere Zeit ausser Haus und wellnessen irgendwo im Österreichischen, die elenden Euroverräter. Mit Laptop und Handyerreichbarkeit rund um die Uhr. Meine Mutter, eben. Jedenfalls lassen sie mich jetzt vom Freitag bis Mittwoch ganz allein, wobei ich am Freitag beim Damian weilte, und am Samstag bekanntlich in Locarno war, und am Sonntag bis am Abend ausschlief. Also ganz allein war ich folglich nur von Sonntag bis Mittwoch. Und in ihrer grenzenlosen Güte verschenkten sie den Kühlschrankinhalt an meine Geschwister, und liessen mich mit ein paar Bratwürsten, zwei grusigen Fertiggerichten und unglaublichen 30.- allein. Und mit dem ultravielen Geld hab ich jetzt den Kühlschrank mit allerlei gesundem Essen gefüllt. Wie Kinder Bueno, Mozarella und Brot. Obwohl, das habe ich nicht in den Kühlschrank getan. Irgendwas kann man aus dem Kram schon kochen/backen/braten. Und wer vorbeikommt muss halt ein Fertiggericht essen.

Bild der Woche #22

Weil ich jetzt ganz allein zuhause rumhock, weil die Kollegen den Seeabend spontan und völlig grundlos abgeblasen haben, die anderen sich schon betrunken haben, bevor ich überhaupt losging, meine Kollegin nichts mit mir machen mag, wie es scheint, und meine andere Kollegin mich auch hasst. Vermutlich.

Darum hock ich jetzt zuhause, und das, obwohl ich Sturmfrei hab. Immerhin kann ich kochen was ich mag, oder ich versuche es zumindest, denn kochen kann ich nicht wirklich. Aber Schnitzel und Pommfritz und Salat krieg ich hin, obwohl die grösste Hürde ja die Salatsauce ist (ich hab das aufgeschlagene Kochbuch fürs Foto zur Seite gelegt). Und wisst ihr, was auch noch ein Vorteil an Allein-zu-Hause-rumhängen ist? Ich kann mit auf der Suche nach Schokolade mit Klischeenazistimme durchs Haus schrei(t)en, dass SSSEI HAF SCHTOLEN SE SCHOGGOLETT, und SSSSÄTT EI WANT IT BÄÄCK oder EI WILL KILL IU FOR IUA INCOMMMPETENZZZZ, HEILJAWOHL.

Schoko-Baileys-Mousse mit Zimt

Ich bin kein guter Koch. Schon gar keiner, der oft kocht. Ich hab eine Krankheit, die sich „Grosser-Bruder-ist-Koch“ nennt. Doch letztens sprang mir im Coop ein tolles Rezept in die Augen, das einfach versucht werden muss. „Schoko-Baileys-Mousse mit Zimt“ steht in dicken Lettern auf dem Monatsrezept, das gratis aufliegt. Hmm – Schoko. Hmm – Zimt. Hmm – Baileys. Leckere Kombination. Irgendwo steht auch noch ein Baileys rum, der seiner ursprünglichen Bestimmung als Geburtstagsgeschenk nun wohl doch nicht nachkommen kann. Sei’s drum.

Wer nun an dieser Stelle das Rezept erwartet hat, den muss ich enttäuschen: Ich hab es nicht mehr. Da es aber ein Gratisrezept ist, werd ich es morn nochmal mitnehmen. Und dann werdet ihr auch in den Genuss kommen!

EDIT: Hier also das versprochene Rezept, 1:1 übertragen:

Man nehme für 2 Personen:

60g dunkle Schokolade
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 dl heissen Espresso
2 EL Baileys
3/4 dl kalten Vollrahm

2 EL sauren Halbrahm
1/2 EL Zucker
2 Prisen Zimt

Die Schokolade klein hacken und mit Zucker und Zimt in eine dünnwandige Schüssel geben. Den heissen Espresso dazugeben und die Schokolade schmelzen. Das Ganze glatt rühren, den Baileys untermischen und eine Stunde lang kühlstellen.

Den Rahm mit dem Handrührgerät in die Schokomasse einrühren bis sie luftig und fest ist. Die Mousse in Gläser verteilen.

Den sauren Halbrahm mit Zucker und Zimt verrühren, auf die Mousse verteilen und mit Zimt bestäuben.

Fertig! Guten Appetit!

I’m back. Oh yes.

So, nun bin ich wieder zurück aus dem Klassenlager. Der Grund, warum letzte Woche nix lief hier, mir fiel gestern erst auf, dass ich dies gar nicht recht kommuniziert hab. Sorry. Die Woche, ganz nach dem Motto „Into the Wild“, in Steinhäusern oberhalb des Verzasca-im-Goldeneye-Intro-zu-sehen-Stausees im Tessin, war schön und ermüdend. Und momentan schwebe ich gerade irgendwo zwischen Wolke 7 und… dem Gegenteil. Doch mehr dazu weiter unten, eins nach dem andern. Wobei mir gerade einfällt, dass ich euch vorwarnen sollte, dass dies möglicherweise ein eher längerer Post werden könnte. Also, dann. Sonntagnachmittag trafen wir im Feriencamp „Campo Cortoi“ ein für unser Klassenlager. Die Vorgabe war „Into the Wild“, also unter anderem ohne Strom zu leben. Ausserdem hatten wir einige Workshops eingeplant, die dann jedoch gewissermassen automatisch ins Wasser fielen, einfach, weil niemand so richtig mochte/wollte. Dafür halfen wir dem Verwalter von Cortoi (der zufälligerweise ein ehemaliger Parallelklassenkamerad unseres Klassenlehrers war, welcher wiederum unseren Deutschlehrer bereits als Lehrer hatte, wie wir im Lager erfuhren) beim Steinmauern bauen oder Unkraut ausreissen. Wenn auch nicht rund um die Uhr. Die restliche Zeit wurde mit Spielen wie UNO, Tabu oder sonstigen Kartenspielen vertrieben. Der Abend wurde meist feuchtfröhlich abgerundet. 🙂 Einmal sogar derart, dass ein Kollege aufgrund seiner Spende des Mageninhalts an die Natur und eine darauffolgende Lüge gegenüber dem Klassenlehrer heimmusste. Dumm gelaufen. Prinzipiell war die Woche sehr schön, vorallem deswegen, dass wir uns soooviel *händeweitauseinanderstreck* vorgenommen haben und sooowenig *fingerspitzenberührensichbeinahe* gemacht haben.

Wir hatten ausserdem Kochgruppen ausgemacht, die jeweils drei Mahlzeiten zubereiteten und zusätzlich ihren Kram abwaschen sollten. Ich gehörte, da man mich auf der Liste vergass, keiner Kochgruppe an und wollte es eigentlich auch dabei belassen, doch irgendwann empfand ich es dann doch als unfair und half jeweils beim Abwasch mit. Wahrscheinlich eine meiner besseren Ideen. Denn dabei kam ich mit zwei Kolleginnen ins Gespräch, wir entschieden uns dann, auf dem Balkon ihres Hauses weiterzutratschen und verlegten dann, als die eine schlafen ging, unser Gespräch auf den Hügel weit oberhalb des Campos. Dort führten wir weitere gute Gespräche während einiger Stunden und um etwa Mitternacht entschieden wir uns, dass wir dort oben schlafen würden. Allmählich wurde mehr aus dem Abend, als nur ein Gespräch, und das unter klarem Sternenhimmel und mit voller Sicht auf den Stausee und den Lago di Maggiore. Es war echt schön und wir beschlossen, dass wir dann irgendwann am Morgen wieder in unsere Zimmer zurückkehren würden, um zu verhindern, dass sich wer Sorgen macht. Und um zu verhindern, dass Tratsch entsteht. Wir schliefen dann ein und am Morgen wusste ich nicht mehr, ob ich das geträumt hatte oder ob es wahr war – Echt. Wir trafen uns dann jeweils die Abende wieder und liessen uns den Tag durch nichts anmerken. Das war zwar verdammt schwer auszuhalten, machte den Abend darauf jedoch jeweils schöner. Und hiermit haben wir den Grund für mein Wolke-7-schweben 🙂 Der Grund für das Gegenteil ist, dass wir uns nun zwei Wochen nicht sehen, weil ich ja nach Schottland gehe. Aber das sollte schon gehen. Ich werde es wohl überleben… 🙂

Ausbeute

Noch schnell einkaufen gewesen fürs sturmfreie Wochenende.
Die Ausbeute strotzt vor Fast Food:

 

 

 

 

 

 

  • ein Pack Curry Bols
  • 3 Mini Pizze Prosciutto
  • Eistee aus der Flasche
  • 2 Eistee aus der Packung (zum Anmachen)
  • ein Pack Nacho Corn Chips
  • unzählige Marshmallows
  • 5 Milchschnitten
  • 4 Flan / 2 Karamell, 2 Schoko
  • 2 Bratwürste

…und um noch wenigstens etwas halbwegs gesundes draufzutun:

  • Brot

Tag 13: 14. 7. 2009 – Kinoabend / I von II

Heute war ein Filmabend angesagt. Und was gehört zu einem Filmabend? Popcorn – genau. Doch Popcorn ist langweilig, mittlerweile haben alle guten Kinos Nachos. Also haben das Wiesel und ich heute Nachos gemacht. Bzw. Nacho-Chips gekauft und diese dann präpariert.

Chef Wiesel erklärt, wie’s geht:

Die Zutaten sind dreieckige Tortilla-Chips (besser bekannt als Nachos). Die gibts überall zu kaufen. Der Käse ist amerikanischer Cheddar-Käse, den findet man nicht in jeder Käserei. Suchen lohnt sich. Fragt nach, ob man ihn auch gerieben haben kann, ich habe dies nicht getan. Macht keinen grossen Unterschied, geht aber schneller. Für 2 Personen ( = 4 Wiesel) braucht man von beidem 200g.

Der Käse wird gescheibelt, wenn er nicht schon gerieben ist. Die Nachos werden in eine feuerfeste Schale gegeben und der Käse darübergelegt. Zerbrechen ist hilfreich. Danach heizt man den Ofen bei Umluft auf etwa 200 – 220 Grad. Die Schale bleibt dann etwa 5 bis maximal (!) 6 Minuten drin. Bleibt sie länger (wie bei mir) wird der Käse nicht „sossig“ sondern brutzelt und auch die Chips brutzeln an.

Pizzateig American Style!!

Wer mag sie nicht, die amerikanische Pizza? Gut, öffentlich gibt man das ja nicht so gerne zu, da man dann schnell als Banause in Sachen Esskultur gilt („Was, diesen fetten, dicken Teig magst du??“).  Nun, innerlich mag dann doch manch einer diesen Teig… Von einer Freundin/Bekannten zweiten Grades (sie ist die Freundin meiner Schwester, welche wiederum auf eine Art meine Freundin ist =)) habe ich ein Rezept für Pizzateig erhalten. Er schmeckt wie amerikanischer Pizzateig halt zu schmecken hat – teigig, fettig und zum die Finger ablecken köstlich…

Das Rezept hab ich natürlich auch beigelegt, soll ja keiner sagen, dass ich diese Errungenschaft nicht mit meiner Umwelt teilen möchte!! Na dann, da wären:

1 kg Mehl
4 Teelöffel Salz
2 Sachets Trockenhefe
600 ml warmes Wasser
4 EL Olivenöl
4 TL Zucker

1. Mehl, Salz und Trockenhefe mischen. Separat noch Öl mit Zucker und warmem Wasser vermischen.
2. Beide Massen miteinander mischen, und kneten, bis der Teig schön weich ist (Fachausdruck: Babypo!).
3. An einer warmen Stelle 2h zugedeckt aufgehen lassen.
4. Nun steht der Pizza nix mehr im Wege!

Ein Bild hab ich leider keins, da die Pizza nach kurzer Zeit schon weg war. Na dann, geniesst die Pizza! Uncle Sam wäre stolz!