S2E7 – Zombieattacke!

Die Macher von The Clone Wars verfolgen – neben zahlreichen weiteren – das Ziel, ständig alles harder, better, faster, stronger grösser, besser und spannender zu machen. Nachdem man mit den Fights und der Animationstechnik die ersten beiden Punkte erfüllt hatte, versuchte man sich nun mit dem Geonosis-Vierteiler am dritten Punkt. „Kampf und Wettkampf“ war eine Actionfolge, die ihresgleichen suchte. Leider hat man mit der Horrorfolge Vermächtnis des Terrors masslos übertrieben. Eine Kindersendung war das gestern jedenfalls nicht.

Luminara Unduli begibt sich auf die Suche nach dem flüchtigen Poggle dem Geringeren, der in den Ruinen der Festung von Geonosianer-Königin Karina Schutz sucht. Unduli erreicht die Ruinen kurz darauf und sendet Anakin, Obi-Wan und Ki-Adi Mundi eine Holo-Nachricht, die jedoch plötzlich abgebrochen wird, als sich die Jedi einem unbekannten Angreifer stellen muss. Aufgrund eines Sandsturms kann ihr Anakin nicht zur Hilfe eilen. Als Anakin und Obi-Wan die Festung schliesslich erreichen, ist Luminara verschwunden. Sie betreten mit einigen Klonen einen Gang, der tiefer in die Festung führt. Luminara erwacht derweil aus ihrer Ohnmacht und findet sich in den Fängen einiger Geonosianer. Sie befreit sich und attackiert sie, als sie entdeckt, dass diese Geonosianer nicht zu zerstören sind – offenbar handelt es sich um Zombies. Sie richtet eine Warnung an Anakin und Obi-Wan, die ihr, nun noch überzeugter, sie zu retten, folgen. Kurz darauf treffen sie auf die geonosianischen Krieger, die selbst von den Waffen der Klone nicht zu zerstören sind. Obi-Wan sieht ein, dass diese Zombies nicht zu töten sind und befiehlt den Rückzug. Die Klonkrieger zerstören mit ihren Waffen Stützpfeiler, damit diese die Geonosianer-Zombies unter sich begraben.

Darauf bemerkt Obi-Wan, dass sie zu tief in den Katakomben sind, um Verstärkung anfordern zu können und schickt zwei Klone nach oben, damit sie mit Ki-Adi Mundi Kontakt aufnehmen. Die Klone kommen jedoch nicht sehr weit und werden von weiteren Untoten getötet. Die Jedi beschliessen, von nun an zusammenzubleiben, um weitere derartigen Zwischenfällen vorzubeugen. Sie erreichen eine Halle, in der sich Karina, Poggle und Luminara sowie unzählige Zombies befinden. Anakin will den Raum stürmen, doch Obi-Wan mahnt ihr zur Einsicht. Sie beschliessen, den Raum von Klonen umstellen zu lassen, um die Zombies später mit dem Licht ihrer Helmscheinwerfer zu blenden. Derweil begeben sich Anakin und Obi-Wan mitten in den Raum, und werden, wie Obi-Wan erwartet hat, nicht angegriffen, da die Königin, in ihnen weitere Geiseln bzw. Versuchsobjekte sieht. Die Königin lässt, verständlicherweise, Luminara nicht frei, sondern will sie und die Jedi mittels geonosianischen Hirnwürmern kontrollieren, so wie sie die Zombies kontrolliert hatte. Die Jedi eröffnen das Feuer, als Karina Luminara einen solchen Wurm einführen will. Es gelingt ihnen, Luminara zu befreien, Poggle zu fassen und zu fliehen, während die Klone mit ihrem Feuer die Decke einstürzen lassen und somit die Königin und die Zombies töten. Einige Zombies folgen ihnen, diese finden ihren Tod aber, als Karina stirbt und sie somit keine Kontrolle mehr ausübt.

Selbst wenn man die Tatsache aussen vor liesse, dass diese Folge mit den schrecklichen Zombies, der grusligen Königin und den Hirnwürmern absolut nicht geeignet für Kinder ist, wäre diese Folge immer noch schlecht. Die Story und die Idee hinter dem Ganzen gefällt mir gar nicht und ich finde sie komplett absurd. Auch ist die Folge an vielen Stellen komplett wirr, sodass die Übersicht, was jetzt genau passiert, nicht gegeben ist. Zwar ist der Soundtrack wieder einmal sehr gelungen, doch das mildert die Umstände – wenn überhaupt – nur gering. Ein Pluspunkt, neben dem Genannten sind sicher die Anspielung an „der Exorzist“, als ein Zombie die Decke entlangkrabbelt, oder auch das Bild, als die Jedi und Klone die Festung betreten, das an Episode III anmutet. Solche Links finde ich immer wieder gern, ansonsten bietet die Folge jedoch zu wenig.

S2E6 – Blablabla

Mit Die Waffenfabrik lief gestern wieder eine der schwächeren Episoden über den Äther. Das Sequel zur letztwöchigen Kriegsepisode, die mir so gut gefiel, war leider eine Spur zu weich. Die Folge erhält zwar nicht das Prädikat „schlecht“, nur fand ich das ganze esoterische Jedi-Blabla etwas mühsam.

Luminara Unduli und ihr Padawan Barriss Offee (die mit den vielen Doppellauten) treffen auf Geonosis auf Anakin und Ahsoka, um gemeinsam eine Droiden- bzw. Waffenfabrik der Separatisten niederzureissen. Diese sind sich – wieder einmal – in die Haare geraten, nachdem Anakin Ahsoka bei ihrer Einsatzbesprechung unterbrochen hatte. Anakin ist der Ansicht, die Bude frontal einzurennen, doch Luminara Unduli mahnt ihn zur Einsicht. Stattdessen schlägt sie vor, Barriss Offee und Ahsoka durch die Katakomben unter der Droidenfabrik zu schicken. Von dort aus sollten sie Sprengladungen am Hauptgeneratoren der Fabrik anbringen. Barriss hat sich zuvor alle Gänge und Windungen des Labyrinths eingeprägt, sodass die beiden ohne Sorgen die Katakomben betreten können. Anakin und Luminara locken derweil die Droiden von den Padawanen weg, indem sie die Truppen aus der Fabrik in ein Frontalgefecht locken. Bald zeigt sich, dass die Republik in eine Falle getappt ist, als die Separatisten zwanzig Einheiten an neuen Panzern zur Schau stellen. Diese verfügen über schnellere Geschütze und sind schwer zerstörbar durch ihre starken Schilde.

Derweil haben Ahsoka und Barriss den Generatoren erreicht und die Sprengladungen angebracht. Ihnen ist jedoch ein wachsamer Geonosianer entgangen, der sie verfolgt hat und Bericht erstattet hat. So taucht bald Poggle der Geringere mit seinem Taktikdroiden, einem dieser neuen Super-Panzer und einigen Geonosianern auf. Letztere kümmern sich um die Sprengladungen, während der Panzer die Jedi davon abhält, weitere Ladungen anzubringen. Ahsoka wirft eine Sprengladung an den Panzer, wodurch der Taktikdroide zerstört wird, nicht aber der Panzer. Im zweiten Gefecht beschliessen Luminara und Anakin, die Panzer weiter auf die Brücke zu locken, um diese dann zu sprengen. Sie bringen unterhalb der Brücke Thermaldetonatoren an und jagen diese hoch, als alle Panzer auf der Brücke sind. Ahsoka wurde zwischenzeitlich von einem Geonosianer bewusstlos geschlagen und Barriss gelingt es, die übrigen zu töten oder zu vertreiben und sich ins Cockpit des Panzers durchzukämpfen. Dort eliminiert sie die Droiden und holt Ahsoka zu sich hinein. Sie sind sich bewusst, dass der Panzer ihre einzige Möglichkeit ist, den Generatoren und damit die Fabrik zu zerstören, doch dass dabei auch sie umkommen werden. Sie verabschieden sich von den Meistern und jagen die Fabrik hoch. Dank der unzerstörbaren Panzerung überleben sie die Explosion der Fabrik, finden sich jedoch unter unzähligen Trümmerschichten wieder. Anakin und Luminara gelingt es, sie zu orten und gemeinsam heben sie die Trümmer über ihnen hoch, um sie zu befreien.

Ich fand das Ganze „Anakin-hat-kein-Vertrauen-in-Ahsoka“ bzw. „Luminara-hat-viel-Vertrauen-in-Barriss“-Getue auf die Dauer ermüdend. Mir gefielen da die neuen Panzer viel mehr – Das Design passt, anders als bei den in der 1. Staffel eingeführten neuen Kommandodroiden, ins Schema der Separatisten. Und die Feuerkraft rulet. Und dass die beiden Padawane überleben, trotz sicherem Tod vor Augen… war ja klar! 😉