Selma (2014)

Selma

„We’re not asking, we’re demanding! Give us the vote!“

1964 erhält Martin Luther King für seine friedlichen Bemühungen im Zuge der Gleichberechtigung den Friedensnobelpreis. Doch für King ist das ein Tropfen auf den heissen Stein, er weiss, dass es noch viel zu erreichen gilt. Als Präsident Lyndon B. Johnson seine Forderungen nach uneingeschränktem Wahlrecht für Schwarze wiederholt ignoriert, begibt sich King nach Selma, Alabama. Von dort will er eine Bewegung steuern, die Johnson letztlich in die Knie zwingen soll. Selma von Ava DuVernay ist der erst zweite Spielfilm, der sich mit der Biografie von Martin Luther King, oder zumindest einem Teil davon, auseinandersetzt. Und noch immer sind sich die Kritiker uneinig, warum der Film bei den Oscars so schändlich übergangen wurde – denn das Politdrama kann mehr als nur überzeugen.

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The Butler (2013)

Butler

„Everything you are and everything you have is because of that butler!“

Ich weiss nicht, ob das über die Landesgrenzen hinaus gross thematisiert wurde, aber in der Schweiz (und ein kleines bisschen in den USA) war es diesen Sommer der Sommerlochfüller schlechthin: Der Täschligate. Es ging darum, dass Oprah Winfrey in Zürich eine teure Tasche verweigert wurde, da die Verkäuferin die Talkshowmoderatorin nicht erkannte, und davon ausging, dass die Dame diese Tasche nicht bezahlen könne. Natürlich musste Winfrey ihrem Ärger gleich Luft machen und twitterte den Skandal und fertig war die Story des Sommers. Dass das Ganze natürlich mitunter ein geschickter Schachzug von Winfrey war, deren Film The Butler gleichzeitig anlief, wurde schnell klar.

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