Marina and the Diamonds – FROOT

I am FROOT?

Man kann sich entweder darüber ärgern, dass sich Marina and the Diamonds offenbar auch auf ihrem dritten Album FROOT noch stärker vor der inhaltlichen wie musikalischen Subtilität ihres Debüts The Family Jewels entfernt und stattdessen zunehmend zum hirnlosen Wasserstoffblondchen-Electro-Pop-Sternchen zu mutieren scheint – oder man kann finden, dass ihr neues Zeug mega gut ist und sich vorgaukeln, dass das, was die Waliserin griechischen Ursprungs hier produziert, noch irgendwie Substanz hätte.

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Marina and the Diamonds – Primadonna

Ich liebe Marina and the Diamonds. Und wie so oft bei Acts, die ich liebe und verehre, geht das neue Album VÖLLIG an mir vorbei. Ihre zweite Scheibe „Electra Heart“ kommt am Freitag, die Single Primadonna ist schon jetzt da. Und sie hat sich verändert, ist Radio-tauglicher geworden, schafft es aber immer noch, erfolgreich zu sein, ohne sich mitten ins Scheinwerferlicht zu stellen. Womit sie definitiv auch eine längere Karriere haben dürfte als die Herren Olly Murs oder Taio Cruz. Seit dem letzten Gurten war für mich auch klar, dass in diesem Jahr Marina auf den Güsche kommt, und tatsächlich wurde sie auch verpflichtet – musste dann aber wieder absagen. Schade, eigentlich. Irgendwann klappts dann aber doch noch.

Und ich glaube ja, sie wird mit jedem Jahr millionenfach hübscher.

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TunedUp I – Cover & Original

Viva La Vida von Coldplay geisterte mir in den letzten Tagen vermehrt durch den Kopf. Liegt ja auch irgendwo noch die CD von den Kerls rum. Auf der Suche nach coolen Tunes von Starviolinist David Garrett stolperte ich dann noch zu allem Übel über ein schickes Cover des Titeltracks von Coldplays letztem Album, auch wenn das Original natürlich noch mehr fetzt. A propos David Garrett – den Stargeiger hab ich soeben wiederentdeckt, als er in einer TV-Sendung auftrat. Auf YouTube fand ich dann eben noch eine Version meines Lieblings-Jacko-Tracks Smooth Criminal von Garrett.

YouTube erweist sich ohnehin ein bisschen als Fundgrube für coole Songs. So entdeckte ich einige coole Tracks von Placebo, wie Song To Say Goodbye mit coolem Intro oder Where Is My Mind?, welches ich bislang nur in der Version von den Pixies kannte. Ein weiteres Cover & Original-Paar fand ich auf einer der zwei CDs, die ich diese Woche kaufte, dem Soundtrack zu Juno. Das Lied Anyone Else But You, das im Abspann von Michael Cera und Ellen Page gesungen wird, gibts auch in der Original-Version der Moldy Peaches auf der CD zu hören, die Filmversion gefällt mir aber besser.

Die zweite CD die ich gekauft habe, hat zwar nix mit Covern zu tun, ist aber trotzdem cool. Family Jewels von Marina and the Diamonds wurde mir von Christian empfohlen und ich wurde bislang nicht enttäuscht. Die „Mischung aus Pop und Dance, aus Lady Gaga und Amy Winehouse“ beschreibt Marina and the Diamonds wohl am besten, jedoch trotzdem nicht annähernd. Die Must-Tracks des Albums? Hollywood. Mowgli’s Road. Letzteres alleine schon des Intros wegen.