Gewinnspiel zu The Wolf Of Wall Street

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Mit The Wolf of Wall Street erscheint einer der besten Filme des Jahres nun endlich auch auf DVD, bzw. Blu-Ray. Jeder, der die nackte Margot Robbie in voller Auflösung betrachten möchte, hat ab dem 30. Mai endlich die Möglichkeit dazu. Im neuen Streifen von Martin Scorsese spielt Leonardo DiCaprio den Finanzhai Jordan Belfort, der seine Kunden gnadenlos ausnimmt und in Saus und Braus lebt – dabei verdient er zeitweise 49 Millionen pro Jahr. Und weil das Budget der Owley-Leserschaft bekanntlich nicht ganz jenem von Jordan Belfort entspricht, und Blu-Rays noch immer sündhaft teuer sind, verlose ich gleich drei Stück der blauen Scheiben zum gelben Film mit den grünen Scheinchen.

Das einzige, was ihr dafür tun müsst, ist, mir zu sagen, was ihr als erstes mit 49 Millionen kaufen würdet. Nicht das Teuerste, oder Spektakulärste, sondern das Allererste. Quasi, wenn ihr mit dem Geldkoffer aus der Bank herauskommt.

Hinterlasst eure Antwort im Kommentarbereich und vielleicht gehört euch schon bald eine Blu-Ray von The Wolf of Wall Street. Das Gewinnspiel endet am 5. Juni um 12 Uhr Mittags – danach werde ich drei glückliche Gewinner ziehen.

The Wolf of Wall Street (2013)

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„There is no nobility in poverty.“

Mit 26 verdient Jordan Belfort knapp eine Million Dollar pro Woche. Dass das nicht wirklich auf legalem Weg geschieht, ist dabei sekundär – Jordan lebt ein Leben in Saus und Braus. Als das FBI seinen Machenschaften langsam auf die Schliche kommt, beginnt jedoch die heile Welt des „Wolf of Wall Street“ zu bröckeln. Mit The Wolf of Wall Street verfilmt Martin Scorsese die wahre Geschichte des dekadenten Stock Brokers Jordan Belfort, der im Film von Leonardo DiCaprio gespielt wird. Für diesen Film gewann Leo auch bereits den Golden Globe, doch das ist nicht die einzige erwähnenswerte Auszeichnung: Mit über 500 F-Wörtern hat der Film die höchste Fuck-Dichte überhaupt.

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DiCaprio, der Börsenwolf

Es gibt nur wenige Regisseure, für die ich um jeden Preis ins Kino renne. Quentin Tarantino ist einer, Steven Spielberg ein weiterer. Martin Scorsese ist ebenfalls einer davon, und sein neues Werk The Wolf of Wall Street, eine Börsen-Satire über einen masslosen Wall Street-Hai, gespielt von Leonardo DiCaprio, verspricht auch tatsächlich Grosses. Mit drei Stunden weist dieser von wahren Ereignissen inspirierter Film eine ordentliche Länge auf, und ich hoffe, er wird dieser Laufzeit auch gerecht. Die Kritiker lieben ihn ja bereits und wenn alles gut geht, dürfte The Wolf of Wall Street auch bei den Preisverleihungen abräumen – für zwei Golden Globes und vier BAFTAs ist er ja schon nominiert. Vielleicht reicht es ja endlich für Leonardo DiCaprios ersten Oscar, wobei, das sagen wir mittlerweile ja jedes Jahr und immer ging er leer aus.

In diesem Jahr könnte es aber wirklich klappen, denn der Film bekommt genügend Buzz und Rückhalt von den Kritikern um bei den Oscars mitspielen zu dürfen. Und da sind DiCaprios Chancen reel – bei den Globes zumindest muss er sich mit Oscar Isaac, Christian Bale, Joaquin Phoenix und Bruce Dern nicht allzu bombastischer Konkurrenz stellen. Im Falle einer Oscar-Nomination dürfte es aber schon kniffliger werden, zumal mit Chiwetel Eijofor, Idris Elba, Tom Hanks, Robert Redford, Matthew McConaughey einige Schwergewichte im Rennen sind. Doch das ist alles nur Spekulation und auch ohne Oscar hat DiCaprio wiederholt Bestleistungen abgegeben, die mich für The Wolf of Wall Street zuversichtlich stimmen. Am kommenden Donnerstag wissen wir, ob Scorseses neuer Film auch etwas taugt, denn dann läuft er endlich an.

Mehr zum Film gibts auf der Schweizer Facebook-Seite von Universal zu lesen.

Taxi Driver

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Letzten Samstag gabs für mich zwei Premieren: Einerseits war ich das allererste Mal im Xenix. Überhaupt. Das Xenix ist ein kleines Kulturkino in Zürich, das vornehmlich Retrospektiven zeigt. Und weil es so klein ist, hat es auch einen ganz speziellen Charme, was mir an den Kulturkinos in Zürich immer wieder total gefällt. Und die drei vorderen Reihen (die immer noch ordentlich weit von der Leinwand sind) bestehen aus grossen Ledersofas, was den Kinobesuch gleich nochmal eine Spur gemütlicher werden lässt. Die zweite Premiere betrifft den Film, den ich zum ersten Mal sah, was eigentlich eine kleine Schande ist, aber bei meinen Filmlücken auch nicht weiter auffällt. Dabei handelt es sich um Martin Scorseses Taxi Driver, einen Film, der so eigenartig ist wie genial. Und Robert DeNiro ist in seiner Rolle echt verdammt stark. Und auch wenn ich ihn schon beim ersten Mal genial fand, muss eine zweite Sichtung her. Mindestens. Das ist einer dieser Filme.

Und weil mich der Film so umhaute, bastelte ich im Photoshop ein kleines Posterkonzept zusammen, das den Look der Checkered Cabs aufnehmen, aber nicht 1:1 kopieren sollte. Dieses Konzept verstehe ich übrigens nicht als definitives Kunstwerk, sondern als lockere Spielerei und einen ersten Versuch, Schönheit und Inhalt mit einfachsten Mitteln zu vereinen.

Hugo (2011)

„We could get into trouble!“ – „That’s how you know it’s an adventure!“

Bei den vergangenen Oscars war es ja zum Schluss bekanntlich das Rennen zwischen Hugo und The Artist, das dann in einem Unentschieden endete. Ich entschied mich damals für den französischen Stummfilm und konnte damit aus Prinzip nichts mit Martin Scorseses Kinderfilm anfangen. Eine eher dämliche Entscheidung, denn Monate nach meiner ersten Sichtung muss ich ganz nüchtern gestehen, dass Scorsese tatsächlich ein Meisterwerk gelungen ist.

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