Immer einmal mehr

Heute Abend war wieder der allseits beliebte Herr Meinkleinerneffe bei uns zu Gast, um die Abendmahlzeit einzunehmen, als der bei Kindern weithin beliebte Spruch „Immer einmal mehr!“ fiel. Ich glaub es war im Zusammenhang, wer von uns zwei der Coolere sei. Das nahm ich zum Anlass, die Bedeutung dieses Satzes zu hinterfragen. In der Folge der entstandene Dialog.

Meinkleinerneffe: „Immer einmal mehr!“
Ich: „Ja, was heisst das denn?“
Meinkleinerneffe: „Ja dass ich einmal mehr hab.“
Ich: „Was? Kuchen?“ (es gab Kuchen zum Nachtisch. Darum.)
Meinkleinerneffe: „Neee. Punkte eben.“
Ich: „Na toll, was für Punkte denn? Superpunkte? Wir reden von Coolness, nicht von Punkten“
Meinkleinerneffe: „Ja aber das ist ein Spiel.“
Ich: „Ah.“
Meinkleinerneffe: „Ja! Und wer mehr Punkte hat, gewinnt. Und ist cooler.“
Ich: „Toll, aber ich will gar kein Spiel spielen. Ich will nur cool sein.“
Meinkleinerneffe: „Pech, du musst jetzt eben spielen.“
*Pause*
Ich: „Immer einmal mehr! Jetzt hab ich gewonnen und krieg eine Million!“
Meinkleinerneffe: „Hey! Unfair! Revoongsch! Ich krieg eine Trillion!“
Ich: „Eine Trillion ist aber weniger als eine Million!“
Mama Graval aus der Küche: „Ist es nicht.“
Ich: „Ach Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaann!“
Meinkleinerneffe: „Wusste ich.“
Ich: „Klar doch. Du kriegst deine Trillion, wenn du mir erst meine Million gibst!“
Meinkleinerneffe: „Okay, du gibst mir eine Trillion, dann kriegst du deine Million!“
Ich: „Nene, erst die Million, dann gibts die Trillion.“
Meinkleinerneffe: „Ich hab aber vorher schon gewonnen. Dann krieg ich zuerst die Million.“
Ich: „Da hast du aber nicht gesagt, dass du die Million kriegst. Du musst das sagen! Siehst du was du von deinem blöden Spiel hast!“
Meinkleinerneffe: „Ich krieg jetzt ganz viel Millionen! Immereinmalmehrimmereinmalmehrimmereinmalmehrimmereinmalmehr! Pimmel einmal mehr! Haha!“

Und damit war die Diskussion auch schon wieder zu Ende.

Bild der Woche #3

Ein völlig randomes Bild von einem really awesomen T-Shirt, das mein Neffe, der mir punkto Shirtfanatismus in Nichts nachsteht, gestern Abend trug, und das einfach ein Bild wert war. Weil es in dieser Woche sowieso nix zu knipsen gab. Oder zumindest nix gutes. Ich hätte nämlich auch meinen Strafstundenzettel #1 fotografieren können. Oder Strafstundenzettel #2 mit PostIt vom Prorektor „Bitte bei mir melden.“ Schule ist Scheisse, so isses. Und darum gibts kein Foto dazu. Dafür eins von meinem Neffen seinem T-Shirt mit viel Micky Mouse. Und weil er achso fotoscheu ist, hänge ich noch ein Bild von ihm und seinem lustigen Shirt an, das er mit viel Stolz präsentiert hat.

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Zum Einschlafen

Gestern Abend hat der achtjährige Meinkleinerneffe, der gerade lesen lernt, neben meinem Bett das Buch „Schweigeminute“ von Siegfried Lenz entdeckt, und begann tatsächlich, darin zu lesen. Erstaunt fragte ich ihn, ob es denn interessant wäre. „Nein“, gab er zur Antwort, „es ist todlangweilig, und ich verstehe kein Wort, aber vielleicht hilft es mir einzuschlafen.“

Politik oder Lötkolbengrinsen

Ich beneidete den Vater damals nicht, der dem Kind Politik, bzw. den Job eines Diktatoren erklärte. Meinkleinerneffe wollte dann letztens wissen, warum seit Wochen so grosse Plakate von Menschen rumstünden. Und so versuchte ich ihm Politik zu erklären. Ich hätte es bleiben lassen sollen.

„Jaweissu… Es gibt ja 7 Kerle, die die Schweiz regieren, die Chefs sozusagen…“
„Warum gibts denn Chefs? Darf doch keiner Chef sein von unserem Land? Gehört doch allen?“
„Ja schon. Aber irgendwer muss zum Rechten schauen. Und darum gibts die 7 Kerle.“
„…“
„Aber die können ja nicht die ganze Schweiz beobachten. Darum gibts in allen Orten solche Unter-Chefs.“
„…“
„Und die machen jetzt Werbung, dass die Leute sie als Unter-Chefs wählen.“
„…“
(Gut, er hats nicht kapiert… Plan B.) „Und, wie war dein Tag so?“ 😀

Diese Plakate gehen mir schon ein bisschen auf den Keks.
Zwei Dinge, die man am Morgen vor der Schule nicht braucht:
1. Merkels Dekoletée in der Oper in Dänemark.
2. Politik-Hackfressen die sich in Hässlichkeit toppen, nicht aber in Intelligenz.

I proudly present:

Dr. Grinch
Mecker-Schorsch
Der Mit Dem Lötkolben Im Arsch Grinst
Der Mit Dem Lötkolben Im Arsch Grinst

Projekt 52/14 – Osterfreuden

Gleich zwei P52-Beiträge an einem Tag, Kacke, ich weiss. Aber die Osterfreuden kann man ja auch nur heute posten, nicht wahr? 😉 Und so wie Farin sich heute über mein Osterkörbchen hergemacht hat, wär morgen nicht mehr viel zum Fotografieren übriggewesen. Wir halten es mittlerweile so, dass es einfach noch ein Körbchen für jedes Familienmitglied gibt, und nichts mehr mit Verstecken, es sei denn, mein Neffe kommt zu Besuch.

Status Quo

At the moment

… höre ich Dada Ante Portas – She Cries for Someone Else.
… rege ich mich über die im falschen Moment unfähigen Schweizer Curlerinnen auf.
… bin ich, wie vielleicht der ein oder andere gemerkt hat, nicht so viel am Bloggen. Keine Angst, mehr dann später.
… zeichne ich dafür viel lieber Kick-Ass-Kopfgeldjäger oder Scratch-Ass-Schrotthändler 😉
… habe ich zwei Buchreviews, eine gute, eine schlechte. Beide wurden dieses Jahr verfilmt.
… habe ich wahrscheinlich auch noch eine Filmreview.
… habe ich den coolsten Neffen auf der ganzen Welt 😀

Weihnachten war vorgestern. Und gestern. IV

Ich weiss, der Titel heisst eigentlich „Weihnachten beginnt heute.“, aber mal ehrlich: Viel Sinn macht das ja nicht 😉

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten. Ich habe die zwei Tage sehr genossen und hoffe, dass ich damit nicht ganz allein bin… 😉 Den 24. hab ich mit meiner – leider – schrumpfenden Familie verbracht. Waren wir vor zwei Jahren noch zu acht (Eltern, vier Geschwister, ein Neffe, ein Partner), war schon letztes Jahr mein Bruder nicht dabei, da er eine Saisonstelle als Koch im Engadin hatte und arbeiten musste. Dieses Jahr fehlte noch zusätzlich die zweite Schwester, die bei ihrem Freund feierte. Doch wir genossen die Festtage, so gut es ging 😉 Nein, es war ganz lustig, mit meinem kleinen Neffen, der nun immer vermehrt im Mittelpunkt steht und dies voll und ganz geniesst. Da wir soviele in der Familie sind, besteht die Gefahr, dass man geschenktechnisch in einen Clinch kommt. Doch ich habe das Glück, eine Familie zu haben, in der sich jeder reichlich Gedanken macht und nicht einfach das erstbeste schenkt. Ich hatte für meinen Teil früh mit „planen“ begonnen, wem ich was schenken würde, was gekauft würde, was gebastelt. Was ich nicht mag, ist jemandem etwas zu schenken, wo man nicht voll und ganz dahinter steht. Und das war dieses Jahr nie der Fall. Wir hatten an diesem Abend das Geschenke-Würfeln ausprobiert, was mir Frau Hirnwirr erzählt hat. Heisst, jeder würfelt und bei einer bestimmten Zahl darf er jemanden beschenken. Mein Neffe fand es anscheinend nicht so toll, da er nie die richtige Zahl erwürfelte, obwohl er ja ohnehin kaum Geschenke hatte 🙂

Und wenn wir schon bei Geschenken sind: Herzlichen Dank Frau Hirnwirr für die Bücher, ich war sehr überrascht, als ich entdeckte, dass das „Schiff der Abenteuer“ in der Ausgabe war, von der ich auch die sonstigen Bücher hatte. Und das alte Buch ist ja auch ganz schick, mit der männlichen Kiki 😉

Geburtstag III

Nun ist der Piratengeburtstag also vorüber – und ich war am Samstagabend sowas von fix & fertig, dass ich erst heute dazu was poste. Es begann bereits am frühen Morgen, als ich Herrn Meinkleinerneffe zu seiner zweiten Judo-Stunde begleitete. Mensch, das war süss – ich wünschte ich könnte jedes Mal dabei sein. Danach ging es zu meiner Schwester heim, wo mir das neue Endor-Lego-Set gezeigt wurde – und natürlich durfte ich mitbauen, was das Zeug hielt. Es folgte eine kurze Einsatzbesprechung der Schatzsuche, die wir dann mit den Kindern abhielten. Ich hatte dafür eigens eine Truhe gebastelt und eine Flaschenpost mit Schwarztee-Pergament versteckt. Wir entschieden uns, zwei Gruppen zu machen, die jede nach bunten Ballonen (eine Gruppe suchte blau, die andere rot) suchen mussten, an denen ein Couvert versteckt war. In dem Couvert gab es ein Teil einer Schatzkarte, mit dem man zur Flaschenpost kam. Da der Schatz in einem Tobel versteckt war, durften die Kids nicht dorthin, weshalb ich dann den Schatz holen ging. Natürlich freuten sich die Kiddies über die grosse Schatztruhe mit den Süssigkeiten drin. Zuletzt kamen noch einige Spiele dran, wie die Reise nach Jerusalem (ich hatte einmal gewonnen ^^) oder den Eierlauf  (abgesagt) Fangen. Für die Kinder war der Nachmittag sicher cool, für mich war er ermüdigend 😀

Eierlauf
Was sind wir doch lustige Gesellen x)

Endor

Vorteile, wenn Herr Meinkleinerneffe Lego-Star-Wars-Wünsche zum Geburstag hat: Das Zusammensetzen.
Nachteile, wenn Herr Meinkleinerneffe Lego-Star-Wars-Wünsche zum Geburstag hat: Selber Star Wars Fan sein.

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