Trailer: Crystal Fairy

CrystalFairy

Der chilenische Regisseur Sebastián Silva steht dieses Jahr gleich mit zwei Filmen an, in denen beides Mal Michael Cera mitspielt. Während Magic Magic (mit Juno Temple und Emily Browning nach grosser Kacke ausschaut) klingt Crystal Fairy über einen Indie-Drogentrip ziemlich witzig und unterhaltsam. Mal sehen, ob das dann auch auf den eigentlichen Film zutrifft.

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Filthy Filmgif on a Filthy Friday #26

Meine Rede, Herr Pilgrim. Meine Rede. Ich entschuldige mich hiermit auch für mein Rumgeheule der letzten Tage. Jawohl. Ganz offiziell.

Und ich bin sicher es gibt Leute, die die Epicness dieses GIFs nicht mitkriegen. Unglaublich, aber wahr.

(via)

Nick and Norah’s Infinite Playlist (2008)

nick-and-norah

„Look, other bands, they want to make it about sex or pain, but you know, The Beatles, they had it all figured out, okay? „I Want to Hold Your Hand.“ The first single. It’s effing brilliant, right?… That’s what everybody wants, Nicky. They don’t want a twenty-four-hour hump sesh, they don’t want to be married to you for a hundred years. They just want to hold your hand.“

Schon einige Zeit lag bei mir die DVD zu Nick and Norah’s Infinite Playlist rum, aber so wirklich angefasst hab ich sie nie. Erst mit Borstels durchwegs positiver Review kam der Film wieder auf meinen Radar, und in der Hoffnung, eine gleichsam heitere wie unbeschwerte Teen-Komödie (was bekanntlich das Genre schlechthin ist, welches Michael Cera für sich beansprucht) zu Gesicht zu bekommen, habe ich mir diesen Film, sozusagen die kleine und gemässigte Version von „Scott Pilgrim“ zu Gemüte geführt.

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The Long Goodbye

Aus der Reihe der Schauspieler, die auch Musik machen:

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Ich wusste, dass Michael Cera ein Talent ist, was das Bass- bzw. Gitarrespielen betrifft.

Ich wusste, dass er seine Skills runterschrauben musste, um in Scott Pilgrim vs. the World wirklich so schlecht zu sein, wie Scott.

Ich wusste nicht, dass er eine Band namens „The Long Goodbye“ hat. Ich wusste nicht, dass der dicke Nerd aus Kick Ass mit in der Band ist. Passt irgendwie. Obwohl. Ich ahnte es.

Scott Pilgrim vs. The World (2010)

„OMG, You punched the Highlights out of her Hair! He punched the Highlights out of her Hair!“

Eine Geschichte neigt sich mit dem Schauen von Scott Pilgrim vs. The World dem Ende zu – nämlich jene von Graval und seiner Scott Pilgrim-Affinität. Naja, das ist falsch, denn ich werde Scott Pilgrim immer lieben, schliesslich brauche ich meinen Enkelkindern ja was zum Erzählen, und was gibt es schon zu erzählen, in einer Zeit, in der der 3. Weltkrieg in ungreifbarer Ferne liegt? Vielmehr neigt sich meine Scott Pilgrim-Vorfreude dem Ende zu, Scott Pilgrim wird ad Akta gelegt, aber nicht vergessen. Ich habe die Bände gelesen *tick*, auf deutsch und englisch *tick* und ich habe den Film geschaut *tick* – kurz: ich habe alles erfüllt, was ein Scott Pilgrim-Fan erreichen muss (für das Game löse ich meinen Joker ein).

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Guillermo del Toro interviewt all die lustigen Scott Pilgrim-Leute und passt kaum in seinen Stuhl. Chchch.

Hat leider nicht mehr ins Wham! für morgen gepasst, ist auch zu gross und zu lang und sowieso. Ein Interview zum Scott Pilgrim DVD- und BluRay-Release (der Film ist bei uns übrigens noch nicht in den Kinos… *hust*) mit Edgar Wright (Regisseur), Bryan Lee O’Malley (Comiczeichner & Autor) und Michael Cera (Scott Pilgrim). Geführt wird das Interview vor Publikum vom sesselmalträtierenden Guillermo del Toro („Hellboy“). Geredet wird über vegane Polizisten, schlechtes Publikum und Verführung von minderjährigen Hauptdarstellern. Scott Pilgrim halt. Die Frage nach einem Sequel wird übrigens auch geklärt.

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Die weiteren Videos: Teil 234567 (der beste Teil mit schenkelklopfendem Guillermo del Toro) – 89101112

Wham! – Consider our Fight begun!

Ich freue mich so dermassen auf Scott Pilgrim von Edgar Wright, mit Michael Cera in der Hauptrolle. Am Montag kam der zweite Trailer raus (klick), der sogar noch mehr fetzt, als der erste (klick). Man sieht nun ein bisschen mehr vom Fight, und was mir in der ersten Linie auffällt, ist wie genau man die Comics von Bryan Lee O’Malley adaptiert hat. Einerseits das Detail, wie Scott den Becher zerdrückt. Aber auch Figuren wie Michael Comeau (der dauergrinsende Brillenträger auf Julies Party) oder der erste Ex-Freund Matthew Patel sehen verdammt cool aus und sind liebevoll ausgewählt worden. Ganz genial finde ich auch die Old-School-Effekte wie „Splash“ oder „Ding Dong“, die eingeblendet werden. Und natürlich das „Extra Life“ :mrgreen:. Wenn der Film so cool wird wie der Trailer, dann geht die Post ab! Eine Frage habe ich, die mir ja vielleicht wer beantworten kann: Was wird nun verfilmt? Sieht stark nach Band 1 aus, dagegen sprechen jedoch der Titel des Films und die vielen Ex-Freunde, die auftauchen.

Aus der Euphorie in etwas ganz anderes, zwar nicht das Gegenteil, aber natürlich jetzt keine so geniale News, wie die zu Scott Pilgrim. Finde ich jedenfalls. Michael „Kaboom“ Bay (Transformers) scheint offenbar den vierten Teil der Teenage Mutant Ninja Turtles-Filme drehen zu wollen. Genau, die Schildkröten, die wir (bzw. eure Sprösslinge) im Kindergarten achso cool fanden. Langsam verliert Herr Kaboom an Glaubwürdigkeit bei mir… :/

Nachdem es in den ersten zwei Teilen des Posts vor allem um Nerdkram ging, hier noch der im Header versprochene Superheldenkram. Leider macht mich das Projekt Green Lantern von DC nach Veröffentlichung der Story noch weniger an, als zuvor. So geht es um die ausserirdische Bruderschaft der Green Lanterns, die alle einen Ring tragen, der ihnen Superkräfte verleiht. Der erste Mensch, der in die Bruderschaft aufgenommen wird, Hal Jordan, stösst nicht wirklich auf warmen Empfang, scheint aber eine tragende Rolle im Kampf gegen den Feind Parallax zu spielen… Naaaaaaaaaaaaaja.

Falls jemand das Gerücht sucht, das sagte, dass Lost-Sawyer Josh Holloway eine Rolle in The Avengers übernehme, eventuell Hawkeye oder Ant-Man, dem sei gesagt, dass ich die News eine Weile im Post drin hatte. Bis klar wurde, dass Holloway NICHT dabei ist. Als Hawkeye hätte ich ihn mir gut vorstellen können.

Bilderquelle: Reviewstl.com

Juno (2007)

Für eine Facharbeit muss/darf ich mir Juno ansehen, da ich den Film mit einem im Unterricht gelesenen Buch, bzw. gewissen Aspekten (Coming of Age) gleichsetzen soll. Wir durften den Film auswählen, und neben dem vom Thema passenden Precious fiel mir keiner ein. Eine Kollegin gab mir schliesslich den Tipp, dass ich Juno nehmen solle, und so schaute ich mir den Film an. Und keine Frage: Meine Filmauswahl habe ich getroffen. Bevor ich ihn für meine Arbeit seziere, hier einige Gedanken zum Film.

Story

Juno ist 16, eine durchschnittliche High School Schülerin, lebt mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ein beschauliches Leben. Nur: Sie ist schwanger. Anfänglich ist Juno überzeugt, dass sie abtreiben will, doch es kommen Zweifel ob der Richtigkeit ihrer Entscheidung auf. So entscheidet sie sich für das Kind und beschliesst, Adoptiveltern zu suchen. Sie findet in Mark und Vanessa offenbar zwei perfekte Eltern für das Kind. Nur kurz vor der Geburt dann der Schock: Mark beschliesst, sich von Vanessa scheiden zu lassen. Juno bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, sich eine Zukunft für ihr Kind auszudenken.

Eine ziemlich bodenständige Story, ohne grosse Wendungen, abgesehen von der Scheidungs-Wendung, die aber dennoch fesselt und glaubwürdig erzählt wird.

Darsteller

Ellen Page wurde für einen Oscar nominiert, und das nur zu Recht. Sie spielt die Teenagerin, die mit ihrer Schwangerschaft klarkommen muss und eine etwas schräge Weltanschauung hat, mit Bravour. Humorvoll, ohne lächerlich zu sein. Ihre Schlagfertigkeit ist das Tüpfelchen auf dem i. Damit bildet sie einen Gegensatz zu Michael Cera, der einen eher in sich gekehrten, ruhigen und verunsicherten Kerl. Diesen Job macht Cera so gut, dass ich mich nun noch weniger für die Wahl des Kanadiers für die Rolle des selbstbewussten Scott Pilgrim begeistern kann. Doch das dann zu seiner Zeit.

Es gibt eigentlich keinen Darsteller, den man kritisieren kann. Jason Bateman und Jennifer Garner spielen das gegensätzliche Ehepaar, das aber trotzdem irgendwie zusammenpasst. J.K. Simmons, bekannt als J. Jonah Jameson aus Spider-Man, macht seinen Part solide und hält sich gut im Hintergrund, ebenso wie seine Filmpartnerin Allison Janney und auch Junos treuer Freundin, Leah, gespielt von Olivia Thirlby wird nicht mehr als ein Nebenpart zugeordnet, sodass sich die Handlung um Juno und Bleeker konstruieren kann. Aber wo bleibt Bleeker? Der einzige Kritikpunkt bislang ist, dass Michael Cera offensichtlich eine wichtigere Rolle verkörpert, als das seine Leinwandpräsenz vermuten lässt.

Soundtrack

Wiedermal einen gelungenen Soundtrack gibt es bei diesem Film. Sängerin Kimya Dawson steuert, unter anderem mit Adam Green als „The Moldy Peaches“, 10 Songs bei. Gemeinsam mit den anderen Songs stellen sie eine Feel-Good-Atmosphäre auf, die aber nicht forciert wirkt, sondern durch ruhige, nahezu monotone Töne langsam, aber allmählich aufgebaut wird. Das Stück „Anybody Else But You“ wird ausserdem von Ellen Page und Michael Cera am Ende des Films gesungen, diese Version findet sich ebenfalls auf der CD.

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Humor

Der Film nimmt sich ernst, auch wenn er eine Komödie ist. Schliesslich behandelt er auch ein im Grunde ernstes Thema. Dafür punktet er in dieser Sparte mit seinen Dialogen, die durch den Slang und ihre Schlagfertigkeit immer wieder urkomisch sind. Ebenfalls sehr unterhaltsam ist die Lockerheit der Teenager einerseits prinzipiell, andernseits, was das Thema Sex betrifft, beziehungsweise die Reaktion der Eltern, die natürlich dann wiederum zu witzigen Szenen und Situationen führt, man nehme die Ultraschall-Szene als Beispiel.

Kunst

Wie auch Amelie bedient sich der Film der Farben. Hier sind es Rot- und Weisstöne, die immer wieder vorkommen, jedoch niemals so stark, wie in Amelie. Hier lässt man auch den Bildern nicht so viel Raum, wie in Amelie, doch das heisst ja nicht, dass es schlecht ist, ein Kunstfilm, wie Amelie das ist, passt hier ohnehin nicht. Zwar ist dieser Film auch Kunst, aber nicht darauf angelegt, welche zu sein. Man versucht, in erster Linie zu unterhalten, darum wird ein künstlerisches Konstrukt gebaut, aus Farben, Klängen und Bildern. Etwas, womit sich dieser Film stark befasst, sind Beziehungen und Gegensätze. Die Beziehungen zwischen Juno und ihren Freunden, ihrer Familie, aber auch mit Mark und Vanessa, oder die Gegensätze, über die Juno und Bleeker hinwegsehen wollen, was Mark und Vanessa offenbar eben nicht gelingt. Ebenfalls sehr schön, und doch sehr subtil dargestellt, ist, wie die Jahreszeiten jeweils ein- beziehungsweise ausgeblendet werden.

Ein schöner Feel-Good-Movie, der jedoch zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig ist, mit einer grossartiger Hauptdarstellerin und der richtigen Prise Humor.

Bildquelle: Cinematical.com