Dies und das – aber bitte nicht jenes!

Letzte Woche hab ich mir Off the Wall zugelegt, womit ich nun (fast) alle Alben von Jacko besitze. Bis auf zwei Ă€ltere und den Jackson 5 Stuff. Bin ich doch ein cooler Fanboy 😉 Obwohl ich vermelden muss, dass das Album mich nicht wirklich vom Hocker reisst, nett, aber noch nicht so gut wie die Nachfolger.

Ich hab letztens gelesen, dass Jacko und Freddie Mercury gemeinsam im Studio waren, schon gewusst? Leider wurde daraus nix Fertiges 🙁

Ploppers Wörld hat nun die 3000-Kommentare-Marke geknackt. Kommentar 3000 stammte von Zimtapfel und lautete „TĂŒdeldĂŒh!“ – *michhalbtotlach* – Das ist doch mal ein genialer Comment. Weil ihr so brav kommentiert hattet, wollte ich dann auch noch Kommentar 3030 belohnen, der stammte dann jedoch von mir >.< Letztlich prĂ€mierte ich den 3033sten, und er entstammt Mikis Feder. Was ich in eure Richtung losschicken werde, muss ich mir noch gut ausdenken, oder wollt ihr lieber einen Gastbeitrag verfassen? 🙂

Bei Spanksens WebfundstĂŒcken hab ich einen harmonikaspielenden KopfgeldjĂ€ger aufgespĂŒrt, der bekannte Themen wiedergibt 😀 AmĂ©lie? Oder doch lieber Williams?

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Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Soundtrack

Rollen wir also das Feld von hinten auf – mit dem besten Soundtrack des letzten Jahrs. Wer könnte die TrophĂ€e besser verleihen, als ein bekannter Musiker? Ich begrĂŒsse Farin Schweinlaub auf der BĂŒhne!!

Meine heimliche Lieblings-Kategorie wurde bislang mit zwei Gewinnen von Hans Zimmer dominiert. Mir gefĂ€llt die Musik des Deutschen sehr gut, und wie es scheint auch der Jury, die ihn zum dritten Mal nominiert hat, fĂŒr den Soundtrack zum Animationsfilm „Madagascar 2“. Neben ihm sind ebenfalls nominiert: Der indische Musiker und Komponist A.R. Rahman mit der Musik zu „Slumdog Millionaire“, dem Film, der letztes Jahr bereits bei den Academy Awards abgestaubt hat, darunter auch Preise fĂŒr den Soundtrack.  Dritter Nominierter ist der ĂŒberragende King of Pop himself – Michael Jackson, mit dem Sound fĂŒr seinen Film, „This is it!“. In vieler Leute Augen ist Jacko zu frĂŒh verstorben, somit wĂ€re ein Sieg posthum nicht ungerechtfertigt…

Hier die Nominierten nochmal einzeln vorgestellt:

  • A.R. Rahman mit „Slumdog Millionaire“
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  • Michael Jackson mit „This is it!“
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  • Hans Zimmer mit „Madagascar 2“
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Wird Hans Zimmer den Gold-Sith ein drittes Mal ins Regal stellen dĂŒrfen, oder gebĂŒhrt diese Ehre dem Aussenseiter Rahman? Oder gewinnt gar möglicherweise der King of Pop? Wir erfahren es jeden Moment…

Gewinner der begehrten TrophĂ€e, und das, ehrlich gesagt, wenig ĂŒberraschend ist…

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I don’t believe you – and I never will

Momentan lĂ€uft auf meinem iPod ein britischer KĂŒnstler rauf und runter, den ich ohne einen Fehlkauf, wohl nie auf meinem iPod hĂ€tte. Mein Dad hatte damals in Schottland James Morrison mit Jim Morrison* von den Doors verwechselt und prompt das erste Album „Undiscovered“ (in der um zwei Titel lĂ€ngeren UK-Version) vom James gekauft. Als er dann entdeckt hat, dass es falsch war, hab ich das Album auf meinen iPod gesaugt und jedesmal, wenn ich ruhige Musik zum Chillen brauchte, „Undiscovered“ abgespielt. Morrisons soulige Stimme, die von einer Keuchhustenerkrankung als Kleinkind rĂŒhrt, ist einfach perfekt, wenn man einfach mal abschalten will. Ausserdem gibt es einige Songs, die sicher auf meinem Mixtape mit melancholischer Musik landen wĂŒrde. So zum Beispiel die Balladen „If the Rain must fall“ und „The Letter“. Prinzipiell ist das Album melancholisch angehaucht, und so stimmen die meisten Tracks nachdenklich. Ein Album, das man sich entweder in Ruhe anhören oder einfach auch als Backgroundsongs abspielen lassen kann.

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2008 brachte er mit „Songs for you, Truths for me“ seine zweite Scheibe raus. Beim ersten Anhören ist die Platte enttĂ€uschend. Die charakteristischen GitarrenklĂ€nge fehlen, möglicherweise, weil er viel schreiben lassen hat. Das passt nicht zu Morrisons Musik – sie muss selbstgenĂ€ht sein, um authentisch rĂŒberzukommen. Das einzige StĂŒck, das mir von der Scheibe gefĂ€llt ist das – starke – MJ-Cover von „Man in the Mirror“.

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*Zu allem Übel hört der Drummer von the Noisettes auf den Namen Jamie Morrison.

Vader Award 2009 – the Nominees

Ich habe es jetzt doch ĂŒber mich gebracht, mich zu entscheiden, wer fĂŒr den Vader Award 2009 nominiert wird. Die Daten hab ich zwar auf meinem – noch kaputten – PC, aber ich glaube, ich bin durchaus fĂ€hig, ohne eine gemachte Liste zu analysieren, welche Filme, Darsteller und Soundtracks 2009 die besten waren. Nach 2008, dem Jahr der Comic-Sequels, war es heuer ziemlich ruhig um die Superhelden. Einige wenige, namentlich die WĂ€chter (the Watchmen) und der untote Denny Colt (the Spirit), wurden – mehr oder weniger – laut. Sie wurden jedoch rasch wieder durch eher schwache Quoten zum Schweigen gebracht. Nein, 2009 war nicht das Jahr der Superhelden. Es ist schlicht unmöglich, das Jahr in eine Schublade zu werfen, denn es gibt immer wieder Gegenargumente dazu. Am besten, man nimmt 2009 als Jahr der verschiedenartigen Filme und sucht sich – wie bei einem Buffet – das aus, was man mag. Was mir 2009 am besten gefiel, mundete oder schmeckte, waren folgende Filme, Schauspieler und Soundtracks:
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This is it! (2009)

Ich war gestern die letzte Vorstellung von This is it! schauen, dem Film, der die letzten Bilder von Jacko auf der BĂŒhne und sein neues BĂŒhnenprogramm zeigt. Zum Film selbst, also zur Machart gibt es prinzipiell wenig zu sagen, da die Filmaufnahmen nie fĂŒr eine Doku gedacht waren, und man deshalb auch nicht darauf achtete, das Ganze möglichst Ă€sthetisch oder speziell zu filmen. Die wenigen Punkte, die es dazu zu erwĂ€hnen gibt, kommen hier:

Aufnahmen & Schnitt

Der Film ist super geschnitten, denn es wurden bei den meisten Songs von Jacko, zwei oder mehr Aufnahmen (erkennbar an ganz anderen Outfits) kombiniert. Dazwischen gab es meist einige Background-Shots, wie EinĂŒbung der Choreografien oder Stimmen aus dem Team, die ihre Sicht der Dinge (vor Jackos Tod) schilderten. Auch die 3D-Ausschnitte fĂŒr die Show, die das Grobkonzept zeigten waren grossartig und zeigten einem, dass die Show ein Knaller geworden wĂ€re.

Langatmig

Der Film ist leider recht langatmig. 111 Minuten lang Michael Jackson zuzusehen, wie er Choreos einstudiert und mit seiner Crew spricht, ist zuviel. Die ganzen KnĂŒller werden auch am Anfang verpufft, lediglich gegen den Schluss gibt es noch ein oder zwei kleinere Highlights, wie den Abschluss der Proben oder die Feuerwerktests ĂŒber der BĂŒhnen. Dazwischen gibt es Tanzszenen, die sich stĂ€ndig wiederholen, GesprĂ€che mit der Crew und Musikclips, die man fĂŒr This is it! gedreht hat.

Kitsch

Der Film neigt zu Kitsch. Das wird bereits anfĂ€nglich klar, als immer wieder gesagt wird, dass der Film Momente bis kurz vor seinem Tod zeigt. Die letzten Momente Jackos. Oder so. Der Clip zu „Earth Song“ (s.u.) ist ebenfalls leicht kitschig, aber das vergibt man Jacko gern. Genauso wie sein „God bless you“, wenn jemand einen Ton richtig spielt, oder sein „I’m saying it with love, L.O.V.E“, wenn er etwas kritisiert. Er war einfach ein Idealist, ein Utopist, der nur das Gute sah und es allen recht machen wollte. Akzeptiert man dies als einen Teil Jackos, dann ist der Kitsch ganz OK.

Musikclips

Mit dem Clip zu Thriller damals hatte Michael Jackson die Musikclipszene revolutioniert. Zwar sind die neuen Shots zu This is it! nicht unbedingt revolutionĂ€r, dafĂŒr aber einmal mehr grossartig. So hat Jacko beim Medley „Bad / They don’t care about us“ seine 11 BackgroundtĂ€nzer vor Green Screen aufgenommen und jeden hundertmal vervielfĂ€ltigt, bis 1100 Mann vor apokalyptischem Hintergrund marschierten. Auch der Clip zu Thriller ist top, mit Geistern und Gruselgestalten in fĂŒrchterlichen Masken, die ĂŒber den Friedhof torkeln. Nichts spezielles, aber gut gemacht. FĂŒr den „Earth Song“ liess er ein kleines Kind durch einen Urwald rennen. Dort schlĂ€ft es ein und trĂ€umt von einer besseren Welt. Als es aufwacht ist der Wald kahlgeholzt. Hier Ausschnitte aus dem Clip zu „Bad / They don’t care about us“:

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Michael Jackson

Ein weiterer Grund, sich den Film anzusehen. Jacko war kein Wrack, wie es immer hiess. Er war nicht kaputt, wie alle sagten. Nein, Jacko war voll und ganz da, Jacko war die treibende Kraft hinter This is it! (der BĂŒhnenshow, nicht dem Film). Jacko war derjenige, der das Ganze perfekt haben wollte. „Spiel das slower, bitte!“. „Nein, hier noch keine Bridge reintun!“. Wenn man ihn in seinen Outfits, dem Hut und der dunklen Brille und mit den gelockten Haaren sieht, fĂŒhlt man sich um Jahre zurĂŒckversetzt. Jacko wollte der Welt beweisen, dass man ihn nicht abzuschreiben hatte. Und das mit Recht.

Feeling

Ich hörte von den ersten Vorstellungen im Kino, bei denen es Standing Ovations gab und die Kinos prallvoll waren. Da der Film von den ursprĂŒnglichen zwei Wochen auf gut vier verlĂ€ngert wurde, hatte wohl der Grossteil der Interessierten ihn bereits gesehen. Nur wir (zwei Kolleginnen und ich) noch nicht. So gingen wir gestern Abend in die letzte schweizerische Vorstellung. Der Saal war fast leer, es sassen etwa 20 Leute drin – bei etwa 100 Sitzen. Und die waren alle ĂŒber 20. Und Standing Ovations gab es auch nur, als die Leute aufstanden um den Saal zu verlassen. Schade.

Kurze Frage

Darf man von einem Teen-Girl erwarten, dass es den Unterschied zwischen „King of Pop“ und „Queen of Pop“ kennt? Ich denke ja.

Silencer

Silencer? Der Silencer? Der mit der Hundertsiebenunddreissig am Hintern? Der mit dem Knuffelwiesel? Jaah der. Ein gewidmeter Beitrag? Jaah, genau so einer. Warum das, fragt sich sicher mancher. Nun, ich merke gerade, dass ich drei Posts tippseln will. Und euer RSS vollspammen will ich ja auch nicht. Also fassen wir das Ganze zusammen. Und interessanterweise lassen sich diese Posts wiederum (mehr oder weniger) mit Herrn S. aus G. in Zusammenhang bringen. Na dann mal los.

Zuerst denk ich mal ist es sicher einen Post wert, dass gerade 10 CDs vor mir liegen. Keine grosse Sache, eigentlich. Nur ist spannend, dass gerade neun dieser Scheiben ihren Weg gestern zu mir gefunden haben. Die zehnte fand heute zu mir. Soll ich euch aufzÀhlen, um welche CDs es sich handelt? Nun, da wÀren:

(gekauft) Soundso von den Helden, Dangerous und Bad von MJ und Wild Young Hearts von den Noisettes.
(ausgeliehen) Es ist Juli von Juli, Dark side of the Moon von Pink Floyd und Viva la Vida von Coldplay, sowie This is it von MJ und The Resistance von Muse.

Und wo bleibt Silencer? Tja, wer genau gezĂ€hlt hat, kommt auf neun Platten. Die zehnte heisst „Scarlet’s Walk“ und stammt aus der Feder einer gewissen Frau Amos. Tori Amos. Ich habe keine Ahnung, was fĂŒr Musik sie produziert und habe noch nie ein Lied von ihr gehört. Aber Herr S. ist dermassen hin und weg (so klingts zumindest), dass ich mir die Musik mal anhören musste. Nein sagen kann ich immer noch.

Der zweite Post befasst sich mit Herrn Silencers neuem Haustier – dem Pinguin. Ein solcher wurde mir nĂ€mlich heute als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt. Und die Ähnlichkeit ist frappant:

Pinguin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letze Post: Vor wenigen Tagen, es schien um Halloween zu sein, habe ich getrĂ€umt, dass ich auf Herrn Silencers Villa auf dem Berg residieren wĂŒrde. Dort zog sich der werte Herr gefĂŒhlte 20 Mal in der Stunde ein neues KostĂŒm an, um mich abermals zu erschrecken. Daneben standen/sassen einige Koalas und sangen lustige Lieder, bis sie von Frau Schildmaid im HexenkostĂŒm vertrieben wurden. Sollte ich vielleicht mit den Drogen aufhören? 😛

Achja, dieser Post ist Herrn Silencer gewidmet… how unexpected 😛

I believe

Jaaaaaaaaaaaaah… Tu ich. Ich glaub(t)e dem Michael Jackson, dass er nix mit der Haut gemacht hat und dass er ne Hautkrankheit hatte. Warum sollte er auch – wenn er singt „It doesn’t matter if you’re black or white“- seine Hautfarbe mutwillig Ă€ndern? So weiss will zudem keiner die Haut haben. Bei den andern Fragen bezĂŒglich OPs und so halt ich mich raus. Worauf ich eigentlich raus will, ist dass ich auch dem Lance glaube, dass er nicht gedopt hat. Jaaaaaaaaah tu ich! Nach seinem Krebs weiss er, was er seinem Körper besser nicht antun sollte und was schon. Ausserdem hat er unzĂ€hlige negative Dopingtests hinter sich. Soviel Bestechungsgeld hat er auch wieder nicht 😉

Und darum: DĂ€mlicher Contador, dĂ€mlicher Nocentini – Armstrong vor!

King of Pop has fallen…

Was auch immer Jacko geboten hat – von Geldnot ĂŒber Exzesse bis hin zu VergewaltigungsvorwĂŒrfen – nichts stand ĂŒber seiner grössten Leistung: Der Revolution der Popmusik und das PrĂ€gen von Generationen. Seine Songs sind auch heute noch allesamt Evergreens und beliebte Dancetracks. Sein Tod letzte Nacht bewegt die ganze Welt. Zuvor war Jacko ein Wrack. Ein Exzess folgte auf den andern und er war des öftern – soll man sich vorstellen! – in Geldnot! Trotzdem ist er ein herber Verlust fĂŒr die Popmusik und die Musikgeschichte. Michael, you will always stay king of pop!