Achtung, Fertig, WK! (2013)

WK

„Das muess de perfektischt WK werde womer je duregfüehrt hend!“

Eigentlich gilt Alex als untauglich, aber der Vater seiner Freundin Anna, selber Kommandant in der Armee, sieht das anders – im Gegenzug für eine Wohnung, die er seiner Tochter und ihrem Freund beschafft, muss sich Alex seinen Prinzipien zum Trotz ins Vierfruchttenue werfen und den WK nachholen. Mit Achtung, Fertig, WK! folgt zehn Jahre nach Achtung, Fertig, Charlie! die Fortsetzung der Schweizer Kultkomödie, auf die, wenn man den Produzenten glauben will, die ganze Schweiz gewartet haben soll. Da ich schon den ersten Teil nicht gesehen habe, zähle ich mich nicht dazu.

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FFFFUUUUUUU Militär.

Echt. Ich hasse das Militär. Nein gut, ich hasse es nicht. Weil ich es nicht völlig verkehrt finde. Aber das ganze Drumherum finde ich sowas von unnötig. Wie den heutigen Infotag unter lauter debilen Prollen, bei dem ich mir Dinge anhören durfte, die als Broschüre verpackt vielleicht 10 Minuten Zeitaufwand nach sich gezogen hätten. Aber nein, man kann natürlich die Armee in allen Details vorstellen, gespickt mit ganz vieeeel und vorallem uhuren schlechter Propaganda. Aber das muss ja fast sein. Weil in der Schweiz alles was schlecht ist, vorallem so schlecht ist, weil die Werbung so schlecht ist.

Die Militäris waren ja noch okay, die mussten (bemüht) Werbung machen, für etwas, das sie selber anscheinend auch in Frage stellten. Anders kann ich mir die Tipps, wie man Inspektoren an der Nase rumführen kann, nicht erklären. Genervt hat mich die geballte Dummheit der geistigen Elite, in deren Runde ich mich befand. „65 Prozent der Teilnehmer an einer Rekrutierung sind militärtauglich“, befand der Moderator, „wieviele, denkt ihr, machen Zivilschutzdienst?“ – „80“, fand der wohl dickste und doofste (weil er immer wieder solche Antworten wie die folgende brachte) dieser Volltubeln.

Übrigens habe ich nicht sehr viel von diesem Tag mitgenommen. Aber ich habe etwas mitgenommen.