Scheibenkritiken #13

Scheibenkritiken13

Auch in dieser Ausgabe meiner Scheibenkritiken nehme ich vier neue Alben genauer unter die Lupe – zwei davon, The 20/20 Experience – 2 of 2 von Justin Timberlake und Eminems The Marshall Mathers LP 2 knüpfen an frühere Alben an, wobei zwischen den jeweiligen Platten unterschiedlich viel Zeit liegt: Bei Eminem sind es 13 Jahre, bei JT gerade mal sechs Monate. Die Runde komplettieren Agnes Obel mit ihrem zweiten Album Aventine und Moby mit Innocents.

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Moby – A Case For Shame

Moby (gespielt von Dean Pelton) ist ein heimlicher Held von mir. Kaum ein Musiker löst bei mir diese Gefühle aus, wie das der Ururgrossneffe des Moby Dick-Schöpfers hinbekommt. Heute hat er sein neues Album angekündigt, das den Titel Innocents tragen wird, und laut Moby irgendwann im Oktober kommen wird. „I don’t know when, exactly, in October. Let’s say October 1st. But that might not be the right date, as it’s 3 a.m and I’m honestly just guessing“, erklärt er in der Ankündigung. Jedenfalls klingt der erste Song A Case For Shame sehr nach dem, was ich an seiner vorletzten Platte Wait For Me so liebte – sanfte, pianobetonte Klänge. Und auch das vor einigen Wochen releaste The Lonely Night verspricht Grosses.

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Bild der Woche #101

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Es hat mal wieder etwas Lohn gegeben, weshalb es mal wieder etwas Material für die Sammlung gegeben hat, weshalb es mal wieder ein etwas leereres Portemonnaie gegeben hat, weil es auch noch eine andere, grosse, und viel teurere Anschaffung gegeben hat. Aber it was worth it.

„I’ll never see, what you wanted – love“

Mit „Wait For Me“ hat sich der smarte Amerikaner Moby im Sommer 2009 in mein Herz gespielt und auf meinen iPod gleich mit. Heute, zwei Jahre später, findet sich auch sein nächstes, nunmehr zehntes Studio-Album ebenfalls in meinem Besitz wieder. Für Destroyed kündigte Moby ein Album an, für leere Städte um 2 Uhr morgens. Das Album entstand nämlich grösstenteils um diese Zeit, als sich Moby auf seiner Tour mitten in der Nacht von Schlaflosigkeit geplagt an neue Lieder setzte. Ebenfalls auf der Tour entstanden die Fotos des Albums, die Moby alle selbst geknipst hat. Das Albumcover entstand im LaGuardia Airport, als Moby, nachdem sein Flug gecancelt wurde, durch den Flughafen wandelte. Dabei entdeckte er ein Leuchtschild mit der Aufschrift „‚all unattended luggage will be destroyed.“, wobei aber nur jeweils ein Wort angezeigt werden konnte. Moby wartete, bis die Tafel mit „destroyed.“ aufleuchtete und knipste ab.

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SadTUNE

Nein, keine Angst, ist nicht auf mich bezogen. Gut, ansatzweise vielleicht, aber prinzipiell poste ich das, weil ich kürzlich wieder auf ein Stück von Moby gestossen bin, das, zusammen mit dem Clip richtig traurige Stimmung macht. Ein Moby-Clip halt. Ich präsentiere: „In this World“

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Und weil es so schön ist, gleich noch die Fortsetzung zu diesem Stück (zumindest was die Story des Clips angeht). „In my Heart“:

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Hoffnung.

Ich hoffe. Dass in der nächsten Zeit

  • der fünfte Spook-Band seinen Weg in die deutsche Sprachversion findet.
  • Jamiroquais neues Album seinen Weg in den Plattenladen findet.
  • „A long way down“ seine auf 2009 versprochene (Johnny Depp hat angeblich die Rechte) findet.
  • ein Jan Delay oder – bei passender Begleitung – Moby-Ticket den Weg in meine Tasche findet.
  • mein ambitioniertes Projekt (geheim-geheim!) gelingt 😉