London 2012 könnte so lustig sein

Abgesehen von der Eröffnungszeremonie interessiere ich mich nicht wirklich für die Olympischen Spiele 2012 in London. Die Schweiz ist eh schlecht, und auch sonst ist das ziemlich langweilig. Ein Paradebeispiel für öden Sport ist Segeln, alle fahren in langweiligen Booten kreuz und quer durchs Wasser und nix passiert. Es sei dann man hat eine Murray Hewitt-esque Berichterstattung wie die Folgende.

(via)

Underworld – And I Will Kiss (feat. Evelyn Glennie)

Ich habe gestern die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 in London geschaut, vorallem wegen dem James Bond-Kurzfilm, blieb letztlich aber hängen, weil Danny Boyle die Zeremonie so genial inszenierte. Untermalt wurde der wohl beste Teil der Zeremonie, die industrielle Revolution, angezettelt von Kenneth Branagh alias Isambard Kingdom Brunel (kannte den Typen auch nicht), vom für die Eröffnung geschriebenen Song And I Will Kiss britischen Duo Underworld und der tauben Drummerin Dame Evelyn Glennie. In allen Punkten eine Meisterleistung.

Ach, was sage ich: Machen wir uns nichts vor, das eigentliche Highlight war doch das hier.

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Muse – Survival

Muse schreiben also das offizielle Titelstück für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Was ziemlich fett ist. Der Track, der Survival heisst, wird beim Einlaufen der Athleten gespielt. Und dafür passt der fünfminütige Song perfekt. Leider versuchen Muse immer noch verzweifelt, den Sound von Queen zu kopieren, was beim letzten Album noch okay war, aber irgendwie jetzt dann mal aufhören müsste. Weder können sie Queen auch nur nahe kommen, noch sollten sie das überhaupt versuchen. Abgesehen davon ist der Song ganz nice.

Den Track gibt es seit heute auch auf iTunes zum Download. Bitte sehr, Alice.

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Fertig Olympia – Runter mit den Girlanden!

Heute ging Olympia zu Ende, bzw. geht, für mich ist jetzt schon Schluss, und wenn Kanada noch das Eishockey-Finale gewinnt, ist das auch ein schöner Schlusspunkt. Aus Schweizer Sicht waren die letzten Tage mit nur einer Medaille enttäuschend, und selbst der Schlusspunkt mit Langläufer Dario Cologna, der als Dritter auf der Zielgeraden stürzte ging schief. Also, runter mit meiner neunteiligen Medaillengirlande. Dafür gibts nun einen etwas neuen Header, angesichts des Kinostarts von Alice in Wonderland, der ja am 4. März anläuft, und für den ich bereits Tickets hab *freufreufreu*. Dieser Tage folgt dann noch ein weiterer (nur leicht abgeänderter) Header, da ich mich zwischen den Beiden nicht entscheiden konnte 😕

Noch mehr Plämpu

Es wird eng in meinem Header, denn heute hats wieder zwei Medaillen geregnet für die Eidgenossen – Einmal Gold in der neuen Disziplin Ski-Cross, bei der vier Fahrer, wie im Snowboard-Cross, eine Buckelpiste runterfahren. Ins Ziel kommen im Schnitt deren drei 😉 Stossen und Drücken ist erlaubt. Der Schweizer Mike Schmid liess die Konkurrenz jedesmal weit hinter sich und holte verdient die goldene Medaille. Gratuliere!

Die zweite Medaille ist eine bronzene und dies im Skifahren, in der Super-Kombination. Geholt hat sie Silvan Zurbriggen, der sich damit zwei Zehntel vor dem undankbaren vierten Carlo Janka (auch ein Schweizer – haha) plaziert hatte, holte damit seine erste Olympiamedaille. Wenn es noch mehr Medaillen werden, krieg ich dann langsam Kopfzerbrechen mit meinem Aushang im Header. 😉

Ich mach mich jetzt bereit für meine Zugfahrt nach Basel, wo um vier Uhr der Morgestraich, also Beginn der Fasnacht, losgeht 🙂

Doppel-Doppel-Olympiasieg

Doppelt genäht hält besser, muss sich wohl Simon Amman gedacht haben, als er sprang. Und er sprang weit. Zu Doppel-Olympiagold, in beiden Disziplinen Gross- und Kleinschanze. Das ist Ammans viertes Olympiagold nach seinem Doppelsieg 2002 in Salt Lake City. 2006 war er in einer schlechten Verfassung, sodass er nur die Plätze 38 (Kleinschanze) und 15 (Grossschanze) belegte. In den Jahren danach kämpfte er sich merklich an die Spitze zurück und ist momentan wohl in der Form seines Lebens. Auf der Kleinschanze sprang er im ersten Wettbewerb dieser Spiele deutlich weiter als die Konkurrenz, die ihm auch auf der Grossschanze nichts anhaben konnte – Bemerkenswert ist hier sicher, dass Ammann in jedem Sprung Bestmarke flog, im ersten Sprung sogar 7 Punkte weiter als Adam Małysz, der mit Aufwind, und somit bevorteilt, sprang. Somit ist Ammann der beste Schweizer Olympionike, zumindest was den Wintersport angeht und Doppel-Doppel-Olympiasieger. Falls die Schweiz auch noch im Teamwettbewerb Erfolg hat, was angesichts der Leistungen der anderen Teilnehmer fraglich ist, wäre Ammann sogar noch Tripel-Olympiasieger. Verdient, wie ich finde.

Ich bin stolz

auf die Schweizer Equipe in Vancouver, die momentan drei Goldmedaillen besitzt. Im Skispringen hat Simon „Harry Potter“ Amman triumphiert und sein drittes Olympiagold nach dem Doppelsieg 2002 in Salt Lake City  sowie die erste Goldmedaille an den Olympischen Spielen geholt. Damit war die Schweiz kurze Zeit Leader im Medaillenspiegel, bis tags darauf die USA übernahmen. Heute hat die Schweiz den ersten Platz dank zwei weiteren Goldplämpu, wie sie Tanja Frieden 2006 nannte, wieder an sich gerissen. In der Abfahrt siegte überraschend Didier Défago anstelle des Topfavoriten Didier Cuche, der leider nur Sechster wurde. Weltcupsieger 2009, Dario Cologna, nach einer Verletzung angeschlagen siegte im Langlauf über 15 km.

Heisst also, nach drei Wettkampftagen, dreimal Gold – nicht übel! Wir berichten live über weitere Medaillen der Schweiz, hier auf GraTVal 🙂