Underworld – And I Will Kiss (feat. Evelyn Glennie)

Ich habe gestern die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2012 in London geschaut, vorallem wegen dem James Bond-Kurzfilm, blieb letztlich aber hängen, weil Danny Boyle die Zeremonie so genial inszenierte. Untermalt wurde der wohl beste Teil der Zeremonie, die industrielle Revolution, angezettelt von Kenneth Branagh alias Isambard Kingdom Brunel (kannte den Typen auch nicht), vom für die Eröffnung geschriebenen Song And I Will Kiss britischen Duo Underworld und der tauben Drummerin Dame Evelyn Glennie. In allen Punkten eine Meisterleistung.

Ach, was sage ich: Machen wir uns nichts vor, das eigentliche Highlight war doch das hier.

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Muse – Survival

Muse schreiben also das offizielle Titelstück für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Was ziemlich fett ist. Der Track, der Survival heisst, wird beim Einlaufen der Athleten gespielt. Und dafür passt der fünfminütige Song perfekt. Leider versuchen Muse immer noch verzweifelt, den Sound von Queen zu kopieren, was beim letzten Album noch okay war, aber irgendwie jetzt dann mal aufhören müsste. Weder können sie Queen auch nur nahe kommen, noch sollten sie das überhaupt versuchen. Abgesehen davon ist der Song ganz nice.

Den Track gibt es seit heute auch auf iTunes zum Download. Bitte sehr, Alice.

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Epic Fail 2006

Ich sehe, ihr Deutschen seid für die Olympischen Spiele schwer zu begeistern. Mal liegt Kanada in der falschen Zeitzone (das nenne ich eine plumpe Ausrede, Frau Zimtapfel :P) oder ihr verwechselt Olympia mit Karneval. Naja, ich akzeptiere die Tatsache, dass ich punkto Sport einen schweren Stand in meinem deutschen Blogumfeld habe…

Dennoch, ein Video, das das Klischee der arroganten Amis zeigt, vom Snowboardcross 2006, als Lindsey Jacobellis Längen vor der Zweiten fährt, und dann trotzdem die Goldmedaille vergibt. Warum, ist sehenswert. Tipp: Das Rennen schauen, und zur Erklärung bei 5:00 weiterklippen.

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Ich bin stolz

auf die Schweizer Equipe in Vancouver, die momentan drei Goldmedaillen besitzt. Im Skispringen hat Simon „Harry Potter“ Amman triumphiert und sein drittes Olympiagold nach dem Doppelsieg 2002 in Salt Lake City  sowie die erste Goldmedaille an den Olympischen Spielen geholt. Damit war die Schweiz kurze Zeit Leader im Medaillenspiegel, bis tags darauf die USA übernahmen. Heute hat die Schweiz den ersten Platz dank zwei weiteren Goldplämpu, wie sie Tanja Frieden 2006 nannte, wieder an sich gerissen. In der Abfahrt siegte überraschend Didier Défago anstelle des Topfavoriten Didier Cuche, der leider nur Sechster wurde. Weltcupsieger 2009, Dario Cologna, nach einer Verletzung angeschlagen siegte im Langlauf über 15 km.

Heisst also, nach drei Wettkampftagen, dreimal Gold – nicht übel! Wir berichten live über weitere Medaillen der Schweiz, hier auf GraTVal 🙂