Zero Dark Thirty (2012)

ZDT

„For God and country, Geronimo. Geronimo.“

Es sind Kinogeschichten, wie jene zu Zero Dark Thirty die mich immer wieder faszinieren: Hollywood möchte gerne einen Film zum Krieg gegen den Terror drehen, im Zentrum die (erfolglose) Jagd auf Osama Bin Laden. Nachdem Regisseur James Cameron das Projekt ablehnt, übernimmt seine Ex-Frau Kathryn Bigelow, die bereits mit The Hurt Locker bewies, dass sie derartige Stoffe verfilmen kann. Das Drehbuch steht, nun werden nur noch geeignete Darsteller gesucht. Doch dann kommt der schicksalhafte 1. Mai 2011, an dem Bin Laden doch noch aufgespürt wird und der das ganze Projekt urplötzlich über den Haufen wirft. Nun steht Bigelow vor einem Script, das sie so nicht mehr verfilmen kann. Es sei denn, sie ändert es radikal.

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The Dictator (2012)

„Wait until you’ve used the toilet after Osama Bin Laden and you will see the true meaning of terrorism.“

Sacha Baron Cohen ist ein cooler Typ – der Brite macht, was er will, und es ist ihm scheissegal, wenn er dabei auf völlig unmoralische Methoden zurückgreift. Sein letzter Film, Brüno, war mir persönlich etwas zu kindisch und zu gezwungen, sodass ich mir von The Dictator Besserung erhoffte. Als ich dann erfuhr, dass es gar keine Mockumentary, sondern ein Spielfilm sein würde, schwand meine Hoffnung aber wieder ein bisschen.

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