Trailer: Cinderella

Cinderella

Kenneth Branagh verfilmt für Disney Cinderella, und der erste Teaser zeigt nicht wirklich viel, ausser einem glitzernden Glasschuh und einem Schmetterling, der sich für Cindys modischen Look opfert. Dafür bekommen wir offenbar einen ersten Eindruck des Titelthemas von Patrick Doyle. Und das wiederum rechtfertigt diesen Post definitiv. Mal sehen, ob der Film mit dem animierten Meisterwerk mithalten kann.

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Jack Ryan: Shadow Recruit (2014)

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„You’re not just an analyst anymore, you’re operational now.“

Der CIA-Analyst Jack Ryan wird nach Moskau beordert, wo er den russischen Geschäftsmann Viktor Cherevin untersuchen muss. Dabei stösst er auf eine Verschwörung, die die USA ein für alle Mal in die Knie zwingen könnte. Jack Ryan: Shadow Recruit ist bereits der fünfte Film über Tom Clancys Buchhelden und ein Reboot der bisherigen Teile. Nach Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck spielt nun im neuen Film Chris Pine die Hauptrolle, Regie führt der Brite Kenneth Branagh.

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TOAZ: Interview mit Patrick Doyle

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Als ich vor einer Woche von einem Interviewpartner eiskalt abserviert wurde, war die Enttäuschung bei mir gross. Doch wie sagte schon mein supertoller Mathelehrer? „Das Leben ist wie eine Sinus-Kurve – mal geht es hinauf, und mal wieder hinunter!“ Und so dauerte es nicht lange, bis sich mir aus heiterem Himmel eine neue, des Tollsten Oktobers Aller Zeiten würdige Möglichkeit bot:

Anlässlich eines Harry Potter-Filmmusik-Konzertes des renommierten 21st Century Symphony Orchestra war der Komponist Patrick Doyle dieses Wochenende in Luzern zu Gast und nahm sich freundlicherweise kurz Zeit, um mir einige Fragen zu beantworten. Mein Interview mit dem charismatischen Schotten, der unter anderem für einen Harry Potter-Film, Thor oder Brave die Filmmusik schrieb, gibt es nach dem Klick.

Lustigerweise habe ich dieses Interview auf den Tag genau ein halbes Jahr nach meinem Gespräch mit Michael Giacchino geführt. Sachen gibt’s.

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Brian Tyler macht die Musik zu THOR: THE DARK WORLD

Endlich mal Good-News – Nicht nur aus der Soundtrack-Sparte von Marvel, sondern auch vom Sorgenkind Thor: The Dark World. Nachdem bei diesem Film Patrick Doyle erst durch Carter Burwell ersetzt wurde und dieser nun auch noch gekündigt hat, übernimmt Brian Tyler, der als erster Komponist neben Alan Silvestri zwei MCU-Folgefilme musikalisch untermalen darf. Silvestri komponierte ja bereits die Musik zu Captain America: The First Avenger und zu The Avengers, während Brian Tyler für Iron Man 3 die Musik schrieb. Auch für Captain Americas dritten Auftritt wird ein neuer Komponist die Musik schreiben, nämlich Henry Jackman, der wiederum den Score zu X-Men: First Class schrieb.

Wenn man Captain America: The Winter Soldier mitrechnet, schrieben für die bisherigen neun Filme dieser Reihe sieben verschiedene Komponisten die Musik. Schön, dass diesem „Wer hat noch nicht, wer will nochmal“-Treiben jetzt ein bisschen ein Ende gesetzt wurde. Mit Tyler hatte ich ja lange meine Mühe, seine Scores klingen alle immer ein bisschen gleich und sind sehr perkussionsdominiert. Und dass er Ramin Djawadis Iron Man-Thema kippte, das verzieh ich ihm lange Zeit nicht. Doch mittlerweile gefällt mir sein Zeug immer besser, denn es wirkt einfach. Er ist ein bisschen ein neuer Zimmer – er hat einen klaren Stil, aber den hat er drauf. Sein Soundtrack zu Now You See Me passt einfach wie die Faust aufs Auge, und wenn der Mann, der selber gefühlte fünftausend Instrumente beherrscht, noch solche Videos macht, dann kann ich ihn einfach nicht schlecht finden…

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Michael Giacchino macht sich zum Affen

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Seit ich ihn live getroffen habe, bin ich noch tausendmal begeisterter von Michael Giacchino, als ich das schon vorher war. Und eine News, wie die, dass er für Dawn of the Planet of the Apes, (der Fortsetzung zu… na… habt ihrs erraten? Ja, genau, Rise of the Planet of the Apes!) die Musik schreiben wird, ist für mich etwa gleich relevant wie die Ankündigung eines neuen Star Wars-Films. Als grosser Fan bin ich überzeugt, dass er einen guten Job machen wird, auch wenn es natürlich schon ein bisschen schade ist, dass Patrick Doyle bei allen Franchises ersetzt wird (erst kürzlich wurde bekannt, dass mit Carter Burwell ein neuer Mann für Thor: The Dark World komponieren wird).

Doch eigentlich kommt das jetzt nicht allzu überraschend, schliesslich erzählte mir Giacchino im April noch Folgendes:

„Wie du sicher bemerkt hast, arbeite ich sehr gerne mit meinen Freunden – mit J.J. Abrams, Matt Reeves, Brad Bird und allen anderen Freunden bei Pixar.“

Das Poster zum neuen Thor

Thor The Dark World

Das erste Teaser-Poster zu Thor: The Dark World (für den sich irgend ein Spast einen extrem bescheuerten deutschen Titel einfallen lassen hat) sieht echt stark aus und zählt zum Besten, was Marvel postertechnisch rausgeschleudert hat. Deren Promomaterial ist ja meist eher bescheiden. Zwei Dinge stören aber auch bei diesem Poster ein bisschen. Zum Einen ist das das Logo, das man aus unerfindlichen Gründen ändern musste, aber darüber muss ich mich ja nicht nochmal echauffieren. Trotzdem, grässlich siehts halt schon aus.

Und das Zweite ist der Name eines gewissen Carter Burwell, der die Musik schreiben wird. Burwell ist zwar nicht nur der Komponist der Twilight-Filme, sondern auch ein guter Freund der Coen-Brothers, konnte mich aber trotzdem nicht wirklich von seiner Grossartigkeit überzeugen – schon gar nicht im Vergleich zu Patrick Doyle (der ja die Musik zum Ersten schrieb). Damit bleibt Marvel aber seiner Handhabung treu, dass musikalisch kein Stein auf dem Andern bleibt – auch für die zweite Reihe, die ein Sequel kriegt, wechselt man den Komponist.

Bild der Woche #98

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Ich war am Samstagabend im KKL in Luzern, wo ich bereits zum vierten Mal den Klängen des 21st Century Symphony Orchestra lauschte, diesmal war Pixar in Concert am Zug. Gespielt wurde aus sämtlichen 13 Filmen, wobei jedem Film eine etwa sieben- bis zehnminütige Suite gewidmet wurde, während parallel auf der Leinwand die passenden Filmbilder liefen. Zum Schluss wurde sogar noch eine Instrumental-Version von You’ve Got A Friend in Me gespielt, zu der die vier Komponisten (Randy Newman, Thomas Newman, Michael Giacchino und Patrick Doyle) vorgestellt wurden.

Die Suiten waren gut zusammengestellt und boten jeweils einen perfekten kurzen Eindruck des Films und repräsentierten auch die Komponisten bestens. Man merkte, dass hinter diesem Projekt die Macher selber (Pete Docter als Creative Director, John Lasseter als Produzent) steckten.

Damit bot das 21st Century Symphony Orchestra ein weiteres Mal Entertainment der Extraklasse.

Brave (2012)

„I don’t want to get married, I want to stay single and let my hair flow in the wind as I ride through the glen firing arrows into the sunset.“

Ich liebe Schottland. Ich liebe Pixar. Und ich liebe Mädchen. Diese drei Dinge vereint, ergibt Brave, einen Animationsfilm, von dem ich mir unglaublich viel versprach. Auch wenn mich das Animationsstudio letztes Jahr mit Cars 2 ein bisschen enttäuschte, so glaubte ich an die Wiedergutmachung in Form ihres dreizehnten Animationsfilmes. Und nicht nur für Cars 2 hatte Pixar einiges gutzumachen, auch ihre Beteiligung am Projekt John Carter vergesse ich so schnell nicht. Schwierige Aufgabe? Nicht für Pixar.

Da einige wichtige Plot Points sehr überraschend sein mögen, kann diese Review einige Spoiler enthalten. Meiner Meinung nach verderben sie den Filmspass zwar nicht, aber ich möchte euch trotzdem gewarnt haben.

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