War Horse (2011)

„Wherever you are, I will find you and I will bring you home.“

Zugegeben, ich habe mich nie so sehr auf War Horse gefreut, wie einige in meinem Umfeld, oder auch hier – ich mag Spielberg, aber ich bin kein Riesenfan, und an Pferden habe ich auch nicht so Freude. Aber da der Film bei den Oscars ausreichend nominiert wurde, und weil es eben doch etwas hätte werden können, habe ich mir den Film dann eben doch angesehen. Mit einer Kollegin, die die letzten paar Minuten arg mitgenommen haben. Was mich erstaunt und irgendwie auch freut. So irgendwie.

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Bild der Woche #40

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Eine Kollegin aus meiner alten Klasse bat mich, ob ich ihr bei ihrer Maturarbeit helfen könnte. Sie wollte ihren Text mit Bildern illustrieren, war aber nach zahlreichen gescheiterten Versuchen der Meinung, dass ich das besser könne. Eigentlich kein Problem, nur schrieb sie ihre Maturarbeit durch die vierbeinige Inkarnation des Teufels – Pferde. Nein, also nicht, dass ich Pferde nicht mögen würde, diesen Platz haben schon Hunde inne, aber trotzdem habe ich doch keinen Schimmer von Pferden.

Daher trafen wir uns in der Stadt, und sie erklärte mir, wie ich die Bilder zu zeichnen hätte. Irgendwann stiess sie an die Grenzen der anschaulichen Erklärbarkeit und ich an die Grenzen des Nachvollziehens, und wir beschlossen, uns ein Spielzeugpferd zu kaufen, und das mit einer Schnur zu einem Modellpferd zu machen. Und so sassen wir mit unserem Bindfaden-tragenden Spielzeugpferd im Starbucks und wurden natürlich von KEINEN Passanten komisch angeguckt. Nein, nein.

Jedenfalls weiss ich jetzt, was ein Halfter ist, wo das Pferd kackt und warum ich nie ein Ritter werden möchte.