A Long Way Down (2014)

ALWD

„All the best people are mad, in my opinion.“

Mit einer Leiter unter dem Arm betritt Martin Sharp am Silvesterabend das Toppers‘ House in London – der gescheiterte TV-Moderator hat nur ein Ziel: Vom Dach des Hauses zu springen. Mit diesem Plan ist er aber nicht allein, denn auch die Teenagerin Jess, die alleinerziehende Mutter Maureen und der amerikanische Pizzabote JJ wollen sich an diesem Abend von diesem Gebäude das Leben nehmen. A Long Way Down ist bereits das vierte Buch von Nick Hornby, das verfilmt wird, nach High Fidelity, About a Boy und Fever Pitch (gleich zweimal). Und wie auch die bisherigen Adaptationen ist es eine gelungene Verfilmung, die dem Geist der Vorlage treu bleibt.

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A Long Way Down kommt ins Kino!

A LONG WAY DOWN

Irgendwie ging das an mir vorbei, obwohl ich schon lange darauf warte, dass Nick Hornbys Roman A Long Way Down endlich verfilmt wurde. In meinen Augen, einer seiner Besten. Das Buch handelt von vier schrägen Leuten, die sich alle am selben Abend auf dem Hausdach eines Londoner Hochhauses begegnen, wo sie ursprünglich alle dasselbe Ziel hatten: Ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dass das nicht geht, wenn jemand schaut, ist offensichtlich.

Die Hauptrollen spielen Pierce Brosnan als Nachrichtensprecher, der sich an einem minderjährigen Mädchen vergriff, Toni Collette als brave Hausfrau mit einem behinderten Sohn, Aaron Paul als gescheiterter Musiker und Pizzajunge und Imogen Poots als pubertierende Teenagerin. Ausserdem spielen auch noch Rosamunde Pike und Sam Neill mit. Regie führt Pascal Chaumeil, und der Film wäre ursprünglich von Johnny Depp produziert worden. Jetzt übernimmt das die Schweizer Produktionsfirma DCM (Kon-Tiki), die erst kürzlich von Ascot Elite aquiriert wurde, sowie die BBC.

Bleibt zu hoffen, dass die das gut hinbekommen, das erste Bild vom Set sieht vielversprechend aus. Ins Kino kommt der Film am 14. Februar 2014 (zumindest in den UK), was auch ziemlich bewusst gewählt ist, wenn man das Buch kennt.

(via)

SERIES: James Bond – Pierce Brosnan & Daniel Craig (1995 – 2008)

Sean Connery und George Lazenby etablierten mit ihren Filmen die James Bond-Reihe erst einmal, die mit Roger Moore ihren Höhepunkt erreichte, danach aber auch massiv an Qualität abnahm und mit Timothy Dalton letztlich bei den Zuschauern ganz scheiterte, sodass 1989 eine sechsjährige Pause, die von gerichtlichem Hickhack geprägt war, folgte. James Bond hatte einen bisher nie dagewesenen Tiefpunkt erreicht, und es war lange nicht klar, ob man ihn da wieder herausholen konnte. Und so stehen die Filme von Pierce Brosnan, aber vorallem das Reboot durch Daniel Craig für einen Neustart, den James Bond in knapp zehn Jahren zweimal erlebte.

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