BanjobluesTUNE

Das Lied „Ten Million Slaves“ aus „Public Enemies“ kennen sicher alle – das bluesige Lied geht kaum mehr ausm Gehör. Doch irgendwie vermutete ich noch mehr als dieses Stück hinter dem Namen Otis Taylor, dem Kerl, der den Track eingespielt hat. Und tatsächlich, einige schöne Titel finden sich auf YouTube, auch wenn sie imho nicht an „Ten Million Slaves“ heranreichen. Zu empfehlen wären:

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Letzter Ferientag


Menno, jetzt sind die Ferien auch schon fertig. Ach hätte ich nur… Ne – find ich ne doofe Einstellung. Darum dachte ich, geniesst du deinen letzten Ferientag und machst, was dir Spass macht. Erstmal musste ich aber an einen Termin, bei dem es für eine Stunde Webdienst testen und bewerten 25 Franken gab. Mit diesem Geld und noch sonstigem Flüssigem, das ich auftreiben konnte, kaufte ich mir allerlei lustiger Dinge. Unbedingt her musste die DVD „Public Enemies“, ich hatte es ja der Gedankenfabrik versprochen, da konnte ich nicht zurückkrebsen. 😉 Und gleich noch einen zweiten Michael Mann-Film hab ich gekauft, den ultrasupermegatollen „Heat“, ein wahres Meisterwerk. Und dann hab ich noch eine CD für meinen Vater, einen echten Mark Knopfler-Fan, gekauft. Denn diese CD ist der Soundtrack zum Film „Local Hero“, einen Film, der unter anderem in Pennan, einem schottischen Küstendorf, in dem wir auch waren, spielt.

Ausserdem habe ich heute endlich das DeAgostini-Abo gekündigt, mit diesen überteuerten Star Wars-Modellen, die oft dann eh irgendwie nicht ganz okay waren. Und dafür ein Revell-Modell gekauft, das ich selbst zusammengesteckt habe, und das mir viel besser gefällt, als die doofen Modelle. 😉 Und das ganz grosse Highlight war aber das neueste Hornby-Buch „Juliet, Naked“, das nun plötzlich doch auf deutsch als Taschenbuch erschienen ist, nachdem mir die Leute vom Verlag sagten, das Buch würde nicht als TB erscheinen. Offenbar wurde die Lizenz verkauft. Und der neue Verlag hat 1:1 das Design übernommen, was mir natürlich noch mehr gefällt. Vor allem aber freut es mich, da ich gerade gestern mein aktuelles Buch fertig gelesen habe, und heute weiterschmökern darf 😀

Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Film

Für die letzte – und sicherlich auch die interessanteste – Kategorie folgt nun ein Gastredner, der bereits in vier Filmen mitgespielt hat und dort jeweils den Oberbösewicht verkörpert hat. Und das in einer Zeitspanne von knapp 30 Jahren 🙂 Und wer passt besser zum Vader Award als er? Herzlich willkommen, Darth Vader!

Keuch. Abend. Danke dasse son Kübel mit mir gemacht ham. Echt supi. Röchel. Aaalso, nun die Filmsche. Schnauf. Drei der Filme sind bereits in den vorgegangenen Kategorien nomiert worden. Schnauf. Der vierte, Ice Age 3, iss ein gelungenes Animationsabenteuer, die Ausnahme der Regel, datt Fortsetzungen schlecht sein tun. Keuch. Dann wärn da noch… Röchel. „Slumdog Millionaire“, der bereits einen Pokal abgestaubt hat fürn „Besten Soundtrack“. Schnauf. Und „Public Enemies“, dessen Hauptdarsteller Johnny Depp sich „Bester Darsteller“ nennen darf. Roooooooooch. Die ebenfalls gelungene Animations-Fortsetzung „Madagascar 2“ war für den „Besten Soundtrack“ nominiert, musste sich jedoch A.R. Rahmans Klängen beugen. Schnauf. Alles sehr tolle Filme, doch wer macht das Rennen?

Nochmal de Filmsche im Überblick:

  • Public Enemies
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  • Slumdog Millionaire
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  • Ice Age 3
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  • Madagascar 2
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Vier Nominierte Filmsche, alle gleich gut, doch drei müssen ihre Hoffnungen begraben. Schnaaaaaaaaaaaaaaauf. Japs. Welche drei?

Den Award. Röchel. Für den „Besten Film“. Schnauf. 2009. Keuch. Geht An. Schnauf.

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Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Darsteller

Somit kommen wir bereits zur zweiten Kategorie, die des besten Darstellers, liebe Zuschauer. Und als Gastredner darf ich ihnen diesmal einen bekannten Schauspieler präsentieren, der unter anderem auch schon im Kinospektakel „Avatar“ mittun durfte. Es handelt sich um den allseits bekannten Schlaumi!

Guten Abend Damen und Herrreeen. Die nominierten Darsteller haben in den jeweiligen Filmen eine unglaubliche Leistung abgegeben. Zach Galifianakis spielte in „the Hangover“ einen liebenswerten Trottel, während Johnny Depp in „Public Enemies“ den gejagten Gangsterboss gibt. Und Dev Patel spielte den Telefonassistenten „Jamal Malik“, der plötzlich Millionär wird. Alle drei hätten den Preis verdient, doch nur einer von ihnen wird ihn sein Eigen nennen können.

Die Nominierten in der Übersicht:

  • Zach Galifianakis als Alan Garner in „the Hangover“
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  • Dev Patel als Jamal Malik in „Slumdog Millionaire“
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  • Johnny Depp als John Dillinger in „Public Enemies“
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Es wird spannend in der Kategorie um den „Besten Darsteller“ – wer gewinnt den Award? Der alteingesessene Johnny Depp, oder einer der zwei Neulinge Dev Patel oder Zach Galifianakis?

Und der Gewinner ist, der überragende

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Vader Award 2009 – the Nominees

Ich habe es jetzt doch über mich gebracht, mich zu entscheiden, wer für den Vader Award 2009 nominiert wird. Die Daten hab ich zwar auf meinem – noch kaputten – PC, aber ich glaube, ich bin durchaus fähig, ohne eine gemachte Liste zu analysieren, welche Filme, Darsteller und Soundtracks 2009 die besten waren. Nach 2008, dem Jahr der Comic-Sequels, war es heuer ziemlich ruhig um die Superhelden. Einige wenige, namentlich die Wächter (the Watchmen) und der untote Denny Colt (the Spirit), wurden – mehr oder weniger – laut. Sie wurden jedoch rasch wieder durch eher schwache Quoten zum Schweigen gebracht. Nein, 2009 war nicht das Jahr der Superhelden. Es ist schlicht unmöglich, das Jahr in eine Schublade zu werfen, denn es gibt immer wieder Gegenargumente dazu. Am besten, man nimmt 2009 als Jahr der verschiedenartigen Filme und sucht sich – wie bei einem Buffet – das aus, was man mag. Was mir 2009 am besten gefiel, mundete oder schmeckte, waren folgende Filme, Schauspieler und Soundtracks:
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Hörtipp: NoNames

Nein, das ist keine neuartige Band oder ähnlich, das sind einfach zwei Bands und Musiker, die für mich bis dato unbekannt sind/waren. Interessanterweise sind ihre Musikstile grundverschieden. Der eine spielt den Blues mit Motown-Hauch aufm Banjo, die andere (Band) bringt neuen Indie-Electro-Techno-Pop-Rock-Funk. In der einen Ecke steht der amerikanische Blues-Sänger „Otis Taylor“ mit seinem Banjo und dem Public Enemies-Titelsong, in der anderen haben wir die seggsmüden Brasilianer „Cansei de ser Sexy“ (keine Lust mehr sexy zu sein). Wer gewinnt das Death Match? Hier könnt ihr die Lösung hören!

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Public Enemies (2009)

Acht Spohler…

Das kann er besser… Wer? Der Regisseur? Der Bösewicht (Johnny Depp)? Der Cop (Chris Bale)? Hmm… eigentlich jeder. Public Enemies ist ein netter Film, toller Cast, interessante Story, die auf einer wahren Begebenheit basiert. Tolle Voraussetzungen. Aber irgendwie kommt der Funke nicht ganz rüber…

Cast

Der Cast ist wie erwähnt grossartig. Mit Johnny Depp und Chris Bale hat Starregisseur Michael Mann zwei tolle Hauptdarsteller an Land gezogen. Marion Cotillard rundet das Ganze als Bond-Girl für den Schurken ab. Doch den Hauptakteuren, vorallem Bale, gelingt es nicht, zu überzeugen. Während Depp seinen Part authentisch rüberbringen kann, wirkt Bales Figur oft aufgesetzt. Man muss jedoch auch erwähnen, dass sich die Dialoge der Figuren oft auf Liebesbezeugungen und Einsatzbesprechungen beschränken, der Film kratzt lediglich an der Oberfläche des Themas, zumindest was Dialoge angeht.

Wer ist das?

Wahrscheinlich werde ich von einigen weiblichen Fans für diese Aussage gehasst, aber das nehme ich in Kauf. Die beiden Hauptdarsteller Depp und Bale lassen sich gerade in Nahaufnahmen schlecht unterscheiden. Beide haben sehr kantige Gesichter und es dauerte für mich ein Weilchen, bis ich merken konnte, dass die Szene von Depp zu Christian Bale gewechselt hatte. Dasselbe ist auch bei den Nebenfiguren. Ihre Parts stehen im Schatten der beiden Stars, bis zum Ende bleibt unklar, welcher denn Babyface Nelson ist, welcher der beiden Typen nun gestorben ist, und wer derjenige ist, der nun zu Beginn sterben musste.

Dauer

Der Film ist wie bereits Tranformers 2 langatmig. Zu viele Liebesbezeugungen, Bestätigungen, dass man einander sicher nicht verlässt, und zu lange muss man auf Depps Tod warten. Was makaber klingt, ist nicht so gemeint. Aber zu Ende wird der Film in die Länge gezogen. Unnötig. Depp sieht sich einen Film an und wird ganz klar sterben. Doch die Szene dauert etwa 20 Minuten. So hätte der Film nur zwei Drittel so lange gedauert, hätte man all das Unnötige herausgeschnitten.

John Dillinger vs. FBI

Für Lacher sorgt neben den tollen und actionreichen, wenn auch im Kern stinklangweiligen Banküberfällen, Johnny Depps John Dillinger, der das FBI und die Cops derart an der Nase herumführt, dass man sicher sein kann, das diese Szenen wohl nicht auf wahren Begebenheiten basieren. Dillinger droht die Todesstrafe, doch er lässt sich davon nicht beeindrucken, sondern schaut sich während der Arbeit des Spezialkommandos zu seinem Fall in dessen Büro um. Ebenso interessant sind die Gegenschläge des FBIs unter Christian Bale (dessen Figur mir gerade nicht einfällt), die genauso ausgeklügelt sind wie die Dillingers.

Hässlichkeit

Was man aber dennoch hätte weglassen können, sind die Szenen, in denen man sieht, wie dem Erschossenen noch eine letzte Menge Blut aus dem Körper fliesst. Diese Bilder sind unnötig und hässlich, selbst für mich, der jetzt nicht übermässig sensibel ist. Das hat jedoch nichts am Endergebnis zu verändern, dass der Film nur mittelmässig ist, jedoch ein gelungener Sommerabendskinofilm ist.