Sendepause

stoerung

So. Ich bin dann mal für rund drei Wochen weg. Die bereits früher angekündigte Grosse Deutschlandtournee® führt mich nicht nur in einige (wenn auch zu wenige) schöne deutsche Städte, sondern auch zu netten Leuten – und nicht zuletzt an die Star Wars Celebration Europe II. In dieser Zeit wird es hier ruhig sein um meine Person – ich werde während meiner Reise nicht bloggen. Auch Filmreviews wirds erst wieder geben, wenn ich zurück bin. Auf Facebook und Twitter werde ich dennoch vorbeischauen, und auch mein Monster-Projekt wird selbstverständlich fortgeführt. So long, folks!

Bild der Woche #78

Mit einer Kollegin habe ich gestern eine Schweizerreise unternommen. Das klingt so globihaft, aber es ist eben schon so. In Zürich trafen wir uns, würfelten, welches Gleis wir nehmen sollten und landeten via Lötschbergtunnel in Brig. Da gabs kurz Kaffee und dann gings mit dem überteuerten Glacier Express über den Furka ins Bündnerland, nach Chur. Dort nervten wir den Damian ein bisschen, erkundeten die Altstadt und machten uns schliesslich auf den Weg zurück nach Zürich. Das klingt nach wenig, aber alleine von Brig nach Chur warens etwa vier Stunden Zugfahrt, bei der wir vielen Touristen begegneten und einer ahnungslosen Verkäuferin beim Zwischenstopp erklären mussten, was Butterbrezel sind. „Butter-was? Haben wir nicht. Aber wir haben Butter-Fly-Güatzi.“ Und schönen Tag.

Schottland – Tag 1 & 2 – Die Reise

SchottlandMontag frühmorgens um ging es los. Nach einer schlaflosen weil vollmond- (und ja, auch liebeskummer-)geprägten Nacht durften wir bereits um fünf Uhr antreten. Ich verschlief dann im Wagen die Basler Grenze und wuch erst irgendwo im Elsass auf. Von da gingen wir über Metz nach Zeebrugge, wo wir dann bereits nach neun Stunden Fahrt ankamen. Mit der „Scottish Viking“ (die im übrigen unter italienischer Flagge fährt) ging es von da durch die Nordsee nach Schottland. Wer sich jetzt wundert, warum dies dermassen uninteressant klingt, dem sei versichert, dass ich euch nichts vorenthalte. Der erste Tag war überhaupt nicht spannend. Ich ging dann auch rasch schlafen und wurde von einem zweitklassigen Bordentertainer mit „Happy Together“ in den Schlaf geschrien.

Der nächste Morgen begann unsanft mit einer Durchsage. Irgendwas von Frühstück. Meine Uhr zeigte mir gerade an, dass Star Trek in zehn Minuten im Bordkino anlaufen würde. Mist. Nix gewesen. Kurz vor 13 Uhr passierten wir die Brücken im Hafen von Rosyith und legten dann um Punkt an. Interessant war ausserdem, dass man beim Auschecken unser Schweizer Autokennzeichen nicht als solches erkannte. Ts – Kulturbanausen ;-). Auch der zweite Tag verlief ziemlich ruhig, sodass wir um etwa 20 Uhr (nach einigen Zwischenstops und einem Madness-CD-Kauf) Cullen House erreichten, das grosse Schloss im Nordosten Schottlands, von welchem ein Flügel Freunden meiner Eltern gehört. Damit war auch der zweite Tag ziemlich rasch zu Ende, erwähnt sei hier lediglich, dass ich für die Tage hier ein riesiges Zimmer ganz für mich allein habe (selbst mit zwei weiteren Betten ist die Wohnfläche grösser als bei mir zu Hause!)