American Hustle (2013)

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„Did you ever have to find a way to survive and you knew your choices were bad, but you had to survive?“

Das Gaunerpaar Irving und Sydney zockt im New York der 80er haufenweise verzweifelte Mitbürger ab, bevor ihnen der FBI-Agent Richie DiMaso auf die Schliche kommt. Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, sollen sie DiMaso dabei helfen, einige korrupte Politiker zu überführen. American Hustle basiert zu Teilen auf den Ereignissen der ABSCAM-Operation des FBI und führt mit Christian Bale und Amy Adams sowie Bradley Cooper und Jennifer Lawrence die beiden Schauspieler-Duos von Regisseur David O. Russells letzten beiden Filmen zusammen – mit Erfolg.

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Last Vegas (2013)

LastVegas

„I’m gonna find some damn water, then take all my damn pills, and then we gonna get this damn party started!“

Vier alte Männer möchten es noch ein letztes Mal krachen lassen – Last Vegas ist quasi die Altherrenalternative zu The Hangover. Und als solche ist Jon Turtletaubs Komödie deutlich witziger als alle drei Teile der Wolfpack-Trilogie zusammen, nicht zuletzt, weil der Film mit Morgan Freeman, Michael Douglas, Robert DeNiro und Kevin Klines Hut in den Hauptrollen aufwartet. Und ein solcher Film kann doch gar nicht schlecht sein… oder?

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Taxi Driver

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Letzten Samstag gabs für mich zwei Premieren: Einerseits war ich das allererste Mal im Xenix. Überhaupt. Das Xenix ist ein kleines Kulturkino in Zürich, das vornehmlich Retrospektiven zeigt. Und weil es so klein ist, hat es auch einen ganz speziellen Charme, was mir an den Kulturkinos in Zürich immer wieder total gefällt. Und die drei vorderen Reihen (die immer noch ordentlich weit von der Leinwand sind) bestehen aus grossen Ledersofas, was den Kinobesuch gleich nochmal eine Spur gemütlicher werden lässt. Die zweite Premiere betrifft den Film, den ich zum ersten Mal sah, was eigentlich eine kleine Schande ist, aber bei meinen Filmlücken auch nicht weiter auffällt. Dabei handelt es sich um Martin Scorseses Taxi Driver, einen Film, der so eigenartig ist wie genial. Und Robert DeNiro ist in seiner Rolle echt verdammt stark. Und auch wenn ich ihn schon beim ersten Mal genial fand, muss eine zweite Sichtung her. Mindestens. Das ist einer dieser Filme.

Und weil mich der Film so umhaute, bastelte ich im Photoshop ein kleines Posterkonzept zusammen, das den Look der Checkered Cabs aufnehmen, aber nicht 1:1 kopieren sollte. Dieses Konzept verstehe ich übrigens nicht als definitives Kunstwerk, sondern als lockere Spielerei und einen ersten Versuch, Schönheit und Inhalt mit einfachsten Mitteln zu vereinen.