Das war sooooo 2009.

Die gnädige und ebenso wundersame Welt des Wiesels hat dieses schöne Stöckchen liegengelassen. Viel zu schön, um es nicht zu beachten. Na dann, Stöckchen Nummer 1 im neuen Jahrzehnt:

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Gemischt.

2009 zum ersten Mal getan?
Innig geliebt.

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Gebloggt.

2009 leider nicht getan?
Schottland richtig genossen.

Der hirnrissigste Plan?
Schwänzend ungestraft durchs Jahr zu kommen. Ich arbeite die sechs Strafstunden immer noch ab.

Die teuerste Anschaffung?
Wohl eher, jene, die ihre 25 Euro nicht wert war. Das Schweinegrippe-World-Tour-2009-Shirt mit ultrakleinem Aufdruck. Für 25 Euronen…

(Un)wort des Jahres?
Bocciabahn. Nein, das müsst ihr nicht begreifen… Hihi

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Jaaah.

Stadt des Jahres?
Basel. Erstes Mal dort. Und ca. 5 mal…

Alkoholexzesse?
Exzesse nicht gerade…

Davon gekotzt?
Nein…

Haare länger oder kürzer?
Kürzer… aber janz wenüsch.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Irgendwas grünes.

Mehr Kohle oder weniger?
Weniger…

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr… Harhar.

Mehr bewegt oder weniger?
Glücklicherweise mehr. Mensch klinge ich vorbildlich…

Krankenhausbesuche?
Keine… Und das ist gut so.

Getränk des Jahres?
Baileys.

Das leckerste Essen?
Schnitzelbrot…

Most called Persons?
Hab ich schon erwähnt, dass mein Telefonmikrofon hin ist? Joker.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Einer ganz lieben Person vor drei Monaten.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Einer ganz lieben Person.

Song des Jahres?
Our House. Einfach alles von Madness.

CD (Album) des Jahres?
The Liberty of Norton Folgate.

Konzert des Jahres?
Wise Guys am 9. Mai im Volkshaus. Grossartig. Danke Frau Schwester.

TV-Serie des Jahres?
Tätäää tätätä tääääätä tätätä tääääätä tätätätööö… Ja das sollte The Clone Wars sein.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Das…

Nachbar des Jahres?
Der französischsprachige Nachbar mit den Tintin-Comics. War schon immer mein Lieblingsnachbar. Cooler Typ.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Psychologische Hilfe. Erfolgslos.

Das schönste Geschenk, das ich jemanden gemacht habe?
Vielleicht… ne doch nicht. Oder etwa… ne wahrscheinlich nicht…

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Gegenständlich: Mein Bruder mit dem Nichtlustig-Spiel. Seine Geschenke sind immer so liebevoll und es ist schade, dass er nie mit uns feiern kann 🙁
Ungegenständlich: Eine ganz liebe Person 😉

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Es gäbe da einen ganz bestimmten Satz…

Die größte Enttäuschung?
Wohl, dass sich von den 5 Tanten und Onkeln kaum wer an meine Firmung erinnert hat. Ein Brief oder sein Anruf wäre nett gewesen.

Die Erkenntnis des Jahres?
Schule = Anstrengung.

Schlimmstes Ereignis?
Ich stimme wohl Frau WdW zu: Michael Jacksons Tod.

Schönste Ereignisse?
Zwei schulisch überlebte Semester. Der 29. September.

Vorsatz fürs neue Jahr?
Lernen, lernen, lernen.

2009 war mit einem Wort?
Beides.

Logik nicht gleich Schule

Ich zum Kollegen: „Wieviele Strafstunden hast du noch?“
Kollege, am Strafstunde absitzen: “ Ich hab noch 5 Strafstunden!“
Ich: „Tja, ich hab noch 6.“

Nun drängt sich die Frage auf – sind wir dermassen schlimme Schüler oder ist die Schule zu streng? 😛 Nicht zu vergessen, dass ich neben den genannten 6 Stunden ca. noch weitere 4 machen müsste… ähem. 😉

Mit der oben erwähnten Logik hat das noch wenig zu tun, ich weiss, und so würde der Post überhaupt nichts mit dem Titel zu tun haben, wäre da nicht der Architekt, der schon einiges an Blödsinn geboten hat. So hat er…

1) vor ca. 2 Jahren einen Neubau der Schule gebastelt, dessen Eingang er gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit hinten plaziert hat. Warum weiss noch heute keiner und es gab sogar einen Film darüber…
2) das Musikzimmer mit dem anliegenden Esssaal zu einem grossen Musikzimmer zusammenfügen lassen, dabei jedoch vergessen, dass die Säule, die nun in der Mitte des Raums steht, so blöd rumsteht, dass man nun eh nur die eine Hälfte des Raums benutzen kann um Schule zu geben. Hat sich ja gelohnt…

Nun hat man für ein Theaterprojekt den grossen Essaal geschlossen. Und der kleine ist ja – dank dem tollen Musikzimmer – nicht mehr. Dass es nun draussen kalt ist und wir nirgends mehr essen können, daran hat keiner gedacht. Man hält dennoch verbissen an der Regel, dass wir im Neubau nix essen dürfen, fest.

Fazit: Logik nicht gleich Schule

Was gad so am laufe isch – Part I

Ganz am Aafang händ mi eigentli dä Darth Ridiculous und die fetti Büüti uf d Idee bracht, mal en schwiizerdüütsche Biitrag zmache. Aber grad vorane het de Silencer mier eher unfreiwilligerwiis wider in Erinnrig grüefd, dasi das mal au mache sötti. Ich wird also hie und da mal es bitzli Züügs verzelle, wo grad am laufe isch… Eifach alles uf schwiizerdüütsch. Mal luege, wie lang ers uushalted.

Bin hüt grad widr mal in Züri gsi. Isch es riise Gnoiel deete, immer de doofi Wiehnachtsstress. Bin na paar Sache für de Wiehnachtskalender vo minre Liebe ga chaufe, und han im Lollipop im HB na glatt mini Sporttäsche vergesse. Han denn vom Stadelhofe grad wider zruggfahre müese, de Sack go hole, han miin Zug verpasst und müese es wiili uf de näggschti warte. Denn het mer mini Mueter gschribe, öbi na uf Dübedorf choo wott, will si na id Interio müend und nacher na zum Chines ga esse. Bin den in neggschte Zuug ine (die sind ja im Winter wider mega voll, chunsch sogar ime Bummler chuum meh en Platz meh über, es isch echt zum Chotze… Und denn wends na Priise ufehaue. Arschlöcher das ;)) und in Dübi hend mii mini Eltere erwartet, mer sind id Interio und denn ga esse. De Chineees isch wükli na toll, muni scho sege, Peking Garden in Dübedorf – top! Chum hemmer bstellt, scho ischs Esse daa gsi, richtig tiifig, wiemer soo schön seit 😉

Hüt em Namitaag bini es bitzli s Arsch vo de Lehrer gsi. Zersch isch de GG-Lehrer soo komisch druff gsi, und het mi i die vorderst Reihe gsetzt, debii hanich doch nur die doofi Koreolischraft uf mim Papier aagwändet (ich han en Strich gmalt, während Kollegin s Blatt trüülled het…). Und woni den anegsesse bin, hegi mich mini Kollegin aazwinkered (het sii ned, het er aber gfunde), woruf er denn widerum ihre zuezwinkred het (macht ja üüberhaupt ken Unterschiid, öb si mich oder de Lehrer sii aazwinkred!). Und de holländischi Chemie-Lehrer mit sine Peepernooten und sinre Belschekörf (Bell-shaped-curve) het mi au warte laa („…und sie verlassen als Letzter den Raum“), woni knapp e Minuute zspaat cho bin, wil die andre soo lang mit rauche gha hend. Pff. Und nacher het er na tumm taa, woni mit sonre doofe Pipette de Kollegin an Nacke gsprützt han (so stägeförmigi Schuelzimmer sind, voruusgsetzt, du sitzisch obe, na sehr toll). Debii het sii aagfange… Pf. Globi das. Jaja, zum Glück isch jetzt ja Wiikend.

Soo. Vil und lang gschriibe – guet Nacht zeme!

Output. Putput.

Jaaah ich weiss, mein Output ist sehr runtergeschraubt. Ich geb mir Mühe immer wieder zu bloggen, aber im Moment bin ich gerade in einer  stressigen Phase. Und dies hat seine Gründe. Unter anderem persönliche Gründe. Aber auch andere Gründe, die sich beispielsweise Schule nennen. Man riecht sich.

Euer immer-für-euch-da-ige
Graval 😉

I’m back. Oh yes.

So, nun bin ich wieder zurück aus dem Klassenlager. Der Grund, warum letzte Woche nix lief hier, mir fiel gestern erst auf, dass ich dies gar nicht recht kommuniziert hab. Sorry. Die Woche, ganz nach dem Motto „Into the Wild“, in Steinhäusern oberhalb des Verzasca-im-Goldeneye-Intro-zu-sehen-Stausees im Tessin, war schön und ermüdend. Und momentan schwebe ich gerade irgendwo zwischen Wolke 7 und… dem Gegenteil. Doch mehr dazu weiter unten, eins nach dem andern. Wobei mir gerade einfällt, dass ich euch vorwarnen sollte, dass dies möglicherweise ein eher längerer Post werden könnte. Also, dann. Sonntagnachmittag trafen wir im Feriencamp „Campo Cortoi“ ein für unser Klassenlager. Die Vorgabe war „Into the Wild“, also unter anderem ohne Strom zu leben. Ausserdem hatten wir einige Workshops eingeplant, die dann jedoch gewissermassen automatisch ins Wasser fielen, einfach, weil niemand so richtig mochte/wollte. Dafür halfen wir dem Verwalter von Cortoi (der zufälligerweise ein ehemaliger Parallelklassenkamerad unseres Klassenlehrers war, welcher wiederum unseren Deutschlehrer bereits als Lehrer hatte, wie wir im Lager erfuhren) beim Steinmauern bauen oder Unkraut ausreissen. Wenn auch nicht rund um die Uhr. Die restliche Zeit wurde mit Spielen wie UNO, Tabu oder sonstigen Kartenspielen vertrieben. Der Abend wurde meist feuchtfröhlich abgerundet. 🙂 Einmal sogar derart, dass ein Kollege aufgrund seiner Spende des Mageninhalts an die Natur und eine darauffolgende Lüge gegenüber dem Klassenlehrer heimmusste. Dumm gelaufen. Prinzipiell war die Woche sehr schön, vorallem deswegen, dass wir uns soooviel *händeweitauseinanderstreck* vorgenommen haben und sooowenig *fingerspitzenberührensichbeinahe* gemacht haben.

Wir hatten ausserdem Kochgruppen ausgemacht, die jeweils drei Mahlzeiten zubereiteten und zusätzlich ihren Kram abwaschen sollten. Ich gehörte, da man mich auf der Liste vergass, keiner Kochgruppe an und wollte es eigentlich auch dabei belassen, doch irgendwann empfand ich es dann doch als unfair und half jeweils beim Abwasch mit. Wahrscheinlich eine meiner besseren Ideen. Denn dabei kam ich mit zwei Kolleginnen ins Gespräch, wir entschieden uns dann, auf dem Balkon ihres Hauses weiterzutratschen und verlegten dann, als die eine schlafen ging, unser Gespräch auf den Hügel weit oberhalb des Campos. Dort führten wir weitere gute Gespräche während einiger Stunden und um etwa Mitternacht entschieden wir uns, dass wir dort oben schlafen würden. Allmählich wurde mehr aus dem Abend, als nur ein Gespräch, und das unter klarem Sternenhimmel und mit voller Sicht auf den Stausee und den Lago di Maggiore. Es war echt schön und wir beschlossen, dass wir dann irgendwann am Morgen wieder in unsere Zimmer zurückkehren würden, um zu verhindern, dass sich wer Sorgen macht. Und um zu verhindern, dass Tratsch entsteht. Wir schliefen dann ein und am Morgen wusste ich nicht mehr, ob ich das geträumt hatte oder ob es wahr war – Echt. Wir trafen uns dann jeweils die Abende wieder und liessen uns den Tag durch nichts anmerken. Das war zwar verdammt schwer auszuhalten, machte den Abend darauf jedoch jeweils schöner. Und hiermit haben wir den Grund für mein Wolke-7-schweben 🙂 Der Grund für das Gegenteil ist, dass wir uns nun zwei Wochen nicht sehen, weil ich ja nach Schottland gehe. Aber das sollte schon gehen. Ich werde es wohl überleben… 🙂

Mr. Tomato

Tomato
In der linken Ecke - so sieht das Corpus Delicti aus

Fail. Fail Fail. Fail Fail Fail Fail Fail.

Wie es passiert ist? Nun, die werte Lagerleitungschaft für unser Klassenlager (Strohköppe allesamt) war der Ansicht, dass wir das Essen für die ersten Tage des Lagers einzeln mitbringen sollten (also jeder bringt wat anderes). Das ist ja noch gut und recht. Die Idee, diese Dinge bereits am Freitag einzukaufen, und dann den Schülern mit Nachhause zu geben, um sie sonntags wieder mitzubringen, zum Kotzen. So durfte ich 4 Kilo Käse mit mir rumschleppen. Danke nochmal. Die Begründung, dass man sonst wieder alles vergesse, billig. Die Vergessensrate ist gleich hoch, ob man es jetzt selbst einkauft oder es die andern einkaufen und einem dann mitgeben. Naja. Never mess with the Chefs.

Den Kollegen hats härter getroffen. Er durfte zwei Flaschen Tomatensosse in seiner Tasche mitschleppen, von denen eine dann zerbrach. Und über all seinem Schulmaterial auslief. Na toll.

Soon I’ll be gone…

Das klingt makabrer als es ist. Denn ich bin in Bälde weg, für eine ganze Woche Blogpause. Unfreiwilligermassen, könnte man sagen, oder eben gerade freiwilligermassen. Von nächstem Sonntag bis Freitag bin ich in einem Klassenlager an einem Ort ohne Strom. Danach geht’s für zwei Wochen nach Schottland, voraussichtlich mit PC. Mit der Fähre auf die Insel, nach Cullen, auf ein Schloss namens „Duff“ (was hab ich gelacht, als ich den Namen las). Danach geht es weiter per B&B durch das Land der Mythen…

Ich hoffe, dass ich da viel zu blöken bloggen habe und euch mit Infos und tollen Bildern aus Schottland überfluten kann. Aber eben, ab Sonntag ist hier erst mal Ruhe. Also noch eine Woche lang 🙂

Alieninvasion

Ich sollte vielleicht wieder einmal mehr für die Schule tun. Auf jedenfall finde, ich, dass es in naher Zukunft wieder mal vonnöten sein könnte, besser im Unterricht aufzupassen. Um nicht vom Lehrer aus Prinzip versetzt werden zu müssen. Um mich nicht mehr bei der Geoprüfung wundern zu müssen, welche zwei Eigenschaften der Atmosphäre Leben ermöglichen (den UV-Strahlen-Kram wusste ich). Um nicht mehr „Die Atmosphäre schützt uns vor Angriffen extraterrestrischer Lebensformen, die mit ihren Flugobjekten die Atmosphäre nicht passieren können ohne zu versengen, und somit auch davor, von ihnen versklavt zu werden.“ schreiben zu müssen.

Aber Schule ist soo langweilig. Und die Lehrer sind soooo doof. Vor einigen Tagen haben wir ein Physikblatt gekriegt (vom selben Lehrer, der bereits wegen seinem Namen rumgezickt hat), das ich dann rasch in mein Klarsichtmäppchen gelegt habe, um schneller einpacken zu können. Das Blatt war doppelseitig bedruckt und wir hätten es lesen sollen (was ich – ehrlich! – auch tat). Die Szene:

Lehrer: Graval, nehmen Sie bitte ihr Blatt aus dem Mäppchen!
Graval: Ich les‘ es ja.
Lehrer: Aber es hat ja eine Rückseite.
Graval: Ich weiss.
Lehrer: Und die sehen Sie ja nich‘ wenn Sie es so lesen.
Graval: Ich weiss schon.
Lehrer: Eben.
Graval: Aber dann nehm ich es raus und dreh’s.
Lehrer: Dann nehmen Sie es jetzt schon raus!
Graval: Was immer Sie wollen… *grummel*

Und nein Silencer, ich will nicht wissen, wie froh du bist, hier raus zu sein. 😛

Teachers…

… – bitte diesen angefangenen Satz zu Ende bringen – ich kann nicht, drei dieser Sorte hocken bei mir rum. Obwohl „… are funny/ridiculous“ wohl treffend wäre. Zumindest, so scheint es, trifft diese Aussage auf Mathelehrer zu. Mein Erlebnis? Einige Kollegen und ich hatten vor kurzem Mario Kart 64 auf unserem Schul-PC installiert, mittels Emulator usw. – natürlich illegal und als klarer Verstoss gegen die Schulregeln, nehme ich mal an. Um dieses Spiel auch gemütlich zocken zu können, wurde heute Mittag jedem eine eigene Tastatur als Pad zugewiesen, ebenfalls gegen die Schulregeln. Verkabelung ändern = nicht erlaubt.

Bislang wurden diese Dinge entweder nicht bemerkt oder nicht geahndet. Selbst den britische Hausinformatiker ohne genaue Definition seiner Tätigkeit (Rumsitzen und Schüler mit britischem Humor ärgern zählt ja wohl nicht als Arbeit?) konnte überlistet werden. Mal erkannte er das installierte Programm nicht als solches und war der Meinung, wir würden Onlinespiele zocken (auch, genau, verboten…), was ihm aber sichtlich egal war. Ein anderes Mal nahm er dank unserer schnellen Reaktion an, wir wären auf Facebook, worauf er uns einen langen Vortrag hielt, warum Facebook bald gesperrt werden würde.

Heute also spielten zwei Kollegen, die Freundin des einen, die mittlerweile nicht mehr an der Schule ist, und lediglich zum Mittagessen herkam, und ich Mario Kart 64, als unser ehemaliger Mathe- und Informatiklehrer – er hat keine Ahnung von Informatik – ins Zimmer kam. Diesmal liess uns unsere Reaktion im Stich, denn der Kollege war so doof, den Bildschirm auszuschalten, was natürlich angesichts der Tatsache, dass vier Schüler vor einem schwarzen Bildschirm sassen, ziemlich verdächtig war.

Nun drohte der Lehrer uns allen mit einer Strafstunde für schulordnungswidriges kabelordnungsverändern und für illegales Spielen von Onlinegames (wir gaben zum Schutz unseres Downloads an, es wäre ein Onlineprogramm gewesen). Wie gesagt, er kannte uns alle, die meisten hatte er bis vor ca. zwei Monaten noch im Unterricht. Gerade mein Name fiel ihm ein, war auch zu erwarten, da ich ihn bereits ein Jahr zuvor als Lehrer hatte und allgemein als Sorgenfall galt :P. Bei den anderen Namen musste er nachfragen, und behauptete dann stolz, dass er sich dies doch gedacht hätte. Ahja. Genau.

Als dann die Kollegin und Freundin, die ja wie erwähnt nicht mehr hier zur Schule ging, zum Zuge kam und sich „ausweisen“ musste, gab sie an, dass sie hier nur zu Besuch wäre. Als wäre es normal, dass man Lehrer besuchen würde, fragte der Mathe-/Informatiklehrer nach der Lehrkraft, die sie besuchte. Die Kollegin stellte klar, dass sie nur zum Essen hergekommen sei, worauf der Lehrer auffuhr und ihr sagte, dass Essen im Informatikzimmer strikt untersagt wäre und dass sie schnurstracks zum Rektor gehen müsse. Als dann dieses Missverständnis beigelegt war, durften wir unsere Strafstunden entgegennehmen. Während die anderen murrten, muss ich sagen, dass mir eine Strafstunde solche Comedy allemal wert ist.

Wahrscheinlich hat kein Schwein bis hier unten gelesen? Naja, ich versuche mich in Zukunft kurz zu halten 🙂

Obamas Kinderrede

Obama wendet sich in einer kommenden Rede über Schule und Erziehung an die Kinder, und bat deshalb die Schulen, bei dieser Onlinerede einzuschalten. Und was tun übereifrige Eltern? Sie werfen Obama Gehirnwäsche unter Einsatz der Schulen vor. Hallo?! Nichts kann man manchen Leuten recht machen… Pfff…

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