London 2012 könnte so lustig sein

Abgesehen von der Eröffnungszeremonie interessiere ich mich nicht wirklich für die Olympischen Spiele 2012 in London. Die Schweiz ist eh schlecht, und auch sonst ist das ziemlich langweilig. Ein Paradebeispiel für öden Sport ist Segeln, alle fahren in langweiligen Booten kreuz und quer durchs Wasser und nix passiert. Es sei dann man hat eine Murray Hewitt-esque Berichterstattung wie die Folgende.

(via)

Holland – Tage 1-3 – Zürich & Harlingen & Ameland

Um 20.00 Uhr Freitag Abends gings mit der S-Bahn und dann dem Nachtzug von Zürich nach Holland. Dort kamen wir am Morgen früh in Leeuwarden an, wo wir umstiegen und bis nach Stavoren fuhren. In diesem Hafenstädtchen bezogen wir unsere zwei Schiffe (wir hatten das kleinere namens „Stânfries“, dafür mit den gemütlicheren Leuten & Leitern), kauften das Essen ein und tuckerten bzw. segelten bei bestem Wetter und viel Wind los. Gegen vier Uhr Nachmittag passierten wir die Schleuse zwischen Eijssel- und Wattenmeer, zwischen Süss- und Salzwasser. Den ersten Halt machten wir in Harlingen, einem kleinen Hafenstädtchen, wo wir auch zu Abend assen, wie auch an den folgenden Abenden auf dem Schiff. Danach spazierten wir durch das Städtchen, spielten bei windigem Wetter mit dem Volleyball (einem Passanten haute ich beim Versuch den Ball noch zu erwischen die Brille aus dem Gesicht, einem anderen den Ball in dasselbige). Etwas später holten wir uns noch ein Eis an einer Eisdiele und fotografierten eisessend den Sonnenuntergang.

Am Folgetag fuhren wir erst später los und so gingen wir an den Strand, wo wir Volleyball spielten und eine Sandburg bauten (die fetzte übrigens richtig, mit toter Krabbe und allem, nur den toten Vogel liessen wir liegen ;)) Wir segelten auf die erste der westfriesischen Inseln, und zwar Ameland. Ursprünglich wollten wir um 10 Uhr losfahren, starteten aber erst um 13 Uhr, in der Hoffnung, das andere Schiff, das wegen dem grösseren Tiefgang eine längere Route als wir nehmen musste, einzuholen. Leider fuhren auch wir gelegentlich fest, was uns Zeit kostete, und so trafen wir um einiges später als das andere Schiff auf Ameland ein. Dort liefen wir am Strand entlang und auch durch den Schlick, der viele Muscheln freigab und genossen den zweiten Abend an Bord.

Bilderinfo: Fremdes Segelschiff auf hoher See // Harlingen-Hafen // Ameland heisst uns Willkommen

Und dann war er weg.

So. Habe heute meinen letzten Schultag gehabt. Wir waren in der Redaktion von 20 Minuten und haben den Leuts über die Schulter geguckt und nahmen dann noch an einer Tages Anzeiger-Redaktionssitzung teil. War cool, auch wenn ich nun ein eher zwiespältiges Bild von Journalismus habe. :/

Am Nachmittag haben wir Zeugnisse gekriegt. Ich habe herausgefunden, dass ich noch schlechtere Zeugnisnoten als ne 2.5 in Latein geschrieben habe (zum Glück zählt das ja nicht!), und dass dies aber auch nicht mein bestes Semester ist. Einmal hatte ich sogar keine einzige Ungenügende. 🙂 Das waren noch Zeiten.

Und nun geht Graval heute Abend um 20:00 Uhr weg. Bis Sonntag in einer Woche. Kein Wham! nächste Woche, keinen Freitagsfüller nächste Woche, kein Projekt 52 – nix. Ihr werdets überleben und sonst – tough luck. Ab Montag, dem 26. gehts dann mit Graval macht Stunk! los, und dann werde ich euch auch noch das Inception-Review geben. 🙂 Im Moment steht aber Holland an erster Stelle, davon werde ich dann auch berichten. 😀

Man liest sich!