Slumdog Millionaire (2008)

„When somebody asks me a question, I tell them the answer.“

Slumdog Millionaire war damals die Kinoüberraschung schlechthin. Niemand hatte den Film wirklich auf der Rechnung, selbst die Filmverleiher schoben die Rechte hin und her – letztlich lohnte es sich aber, denn der Film war bei den Kritikern und den wichtigsten Preisverleihungen ein Grosserfolg und zählt auch finanziell zu den erfolgreichsten Oscar-Gewinnern – was will man da noch mehr? Ach ja genau, eine gute Kritik von meiner Seite. Nun, die wird es geben. Nach dem Klick.

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You Only Live Twice oder Never Say Never

Das sollten nicht die einzigen Bond-Titel und Zitate bleiben, die die findigen Medienheinis in der Berichterstattung über die News zu Bond 23 brauchten. Denn heute machte die News die Runde, dass der 23. Film über den berühmtesten Agenten der Welt nicht so bald kommen wird, da die Finanzkrise auch das Filmbusiness tangierte. Dabei war es der erste der neuen Bonds, auf den ich mich wieder freute. Auch auf Casino Royale hab ich mich gefreut, wurde aber enttäuscht, da der Streifen viel zu sehr Actionfilm ist, als Bond. Der typische britische Humor sowie die überheblichen und fiesen Bad Guys fehlte mir, die Kampfszenen waren für Bond-Verhältnisse way to brutal.

Ein Quantum Trost war in meinen Augen besser, ich fand die Bösewichte gut bzw. lustig, und es sass kein geringerer als Marc Forster, der Schweizer Regisseur an den Hebeln. Und kein Bondfilm hatte wohl so viele Schweizer drin, wahrscheinlich nicht mal die paar, die in Helvetien spielten 🙂 Doch richtig begeistert war ich auch von diesem Film nicht. Und dann kamen die News zu Bond 23. Rachel Weisz stand im Gespräch für die Bösewichtin. Yaay. Weisz finde ich immer gut, und ein Bad Girl war doch auch klasse. Regie sollte Sam Mendes führen, auch das war ganz nach meinem Geschmack, und dann erst das Bond-Girl. Bekannt aus Slumdog Millionaire sollte Freida Pinto das Mädchen für alles stellen 😉 Ich meine… Freida Pinto… sie ist ja echt… also… *räusper* hübsch anzusehen. :mrgreen:

Und hey: Es ist noch lange nicht gesagt, dass das letzte Wort gesprochen ist. Ich glaube, niemand kann sich so ein Projekt entgehen lassen, es werden sich sicher noch genug Interessenten finden!

Bilderquelle: TopNews.In

One Decade – Ten Scores

Nachdem ich vor einigen Monaten verraten habe, welche 30 Filme ich in den letzten zehn Jahren am Besten fand, möchte ich eine ähnliche Aufzählung starten, diesmal jedoch über die zehn besten Soundtracks und Scores von 2000 – 2009.

1. Le Fabuleux Destin d‘ Amélie Poulain (2001, Yann Tiersen)
2. Slumdog Millionaire (2009, A.R. Rahman)
3. Avatar (2009, James Horner)
4. The Dark Knight (2008, Hans Zimmer)
5. Star Wars: The Clone Wars (2008, Kevin Kiner)
6. Shrek (2001, Diverse)
7. Keinohrhasen (2007, Dirk Reichhard, Diverse)
8. Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (2005, John Williams)
9. Transformers (2007, Steve Jablonsky)
10. Die Simpsons – Der Film (2007, Hans Zimmer)

Bilderquelle: SodaHead.com

Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Film

Für die letzte – und sicherlich auch die interessanteste – Kategorie folgt nun ein Gastredner, der bereits in vier Filmen mitgespielt hat und dort jeweils den Oberbösewicht verkörpert hat. Und das in einer Zeitspanne von knapp 30 Jahren 🙂 Und wer passt besser zum Vader Award als er? Herzlich willkommen, Darth Vader!

Keuch. Abend. Danke dasse son Kübel mit mir gemacht ham. Echt supi. Röchel. Aaalso, nun die Filmsche. Schnauf. Drei der Filme sind bereits in den vorgegangenen Kategorien nomiert worden. Schnauf. Der vierte, Ice Age 3, iss ein gelungenes Animationsabenteuer, die Ausnahme der Regel, datt Fortsetzungen schlecht sein tun. Keuch. Dann wärn da noch… Röchel. „Slumdog Millionaire“, der bereits einen Pokal abgestaubt hat fürn „Besten Soundtrack“. Schnauf. Und „Public Enemies“, dessen Hauptdarsteller Johnny Depp sich „Bester Darsteller“ nennen darf. Roooooooooch. Die ebenfalls gelungene Animations-Fortsetzung „Madagascar 2“ war für den „Besten Soundtrack“ nominiert, musste sich jedoch A.R. Rahmans Klängen beugen. Schnauf. Alles sehr tolle Filme, doch wer macht das Rennen?

Nochmal de Filmsche im Überblick:

  • Public Enemies
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  • Slumdog Millionaire
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  • Ice Age 3
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  • Madagascar 2
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Vier Nominierte Filmsche, alle gleich gut, doch drei müssen ihre Hoffnungen begraben. Schnaaaaaaaaaaaaaaauf. Japs. Welche drei?

Den Award. Röchel. Für den „Besten Film“. Schnauf. 2009. Keuch. Geht An. Schnauf.

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Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Darsteller

Somit kommen wir bereits zur zweiten Kategorie, die des besten Darstellers, liebe Zuschauer. Und als Gastredner darf ich ihnen diesmal einen bekannten Schauspieler präsentieren, der unter anderem auch schon im Kinospektakel „Avatar“ mittun durfte. Es handelt sich um den allseits bekannten Schlaumi!

Guten Abend Damen und Herrreeen. Die nominierten Darsteller haben in den jeweiligen Filmen eine unglaubliche Leistung abgegeben. Zach Galifianakis spielte in „the Hangover“ einen liebenswerten Trottel, während Johnny Depp in „Public Enemies“ den gejagten Gangsterboss gibt. Und Dev Patel spielte den Telefonassistenten „Jamal Malik“, der plötzlich Millionär wird. Alle drei hätten den Preis verdient, doch nur einer von ihnen wird ihn sein Eigen nennen können.

Die Nominierten in der Übersicht:

  • Zach Galifianakis als Alan Garner in „the Hangover“
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  • Dev Patel als Jamal Malik in „Slumdog Millionaire“
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  • Johnny Depp als John Dillinger in „Public Enemies“
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Es wird spannend in der Kategorie um den „Besten Darsteller“ – wer gewinnt den Award? Der alteingesessene Johnny Depp, oder einer der zwei Neulinge Dev Patel oder Zach Galifianakis?

Und der Gewinner ist, der überragende

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Vader Award 2009 – die Preisverleihung – Bester Soundtrack

Rollen wir also das Feld von hinten auf – mit dem besten Soundtrack des letzten Jahrs. Wer könnte die Trophäe besser verleihen, als ein bekannter Musiker? Ich begrüsse Farin Schweinlaub auf der Bühne!!

Meine heimliche Lieblings-Kategorie wurde bislang mit zwei Gewinnen von Hans Zimmer dominiert. Mir gefällt die Musik des Deutschen sehr gut, und wie es scheint auch der Jury, die ihn zum dritten Mal nominiert hat, für den Soundtrack zum Animationsfilm „Madagascar 2“. Neben ihm sind ebenfalls nominiert: Der indische Musiker und Komponist A.R. Rahman mit der Musik zu „Slumdog Millionaire“, dem Film, der letztes Jahr bereits bei den Academy Awards abgestaubt hat, darunter auch Preise für den Soundtrack.  Dritter Nominierter ist der überragende King of Pop himself – Michael Jackson, mit dem Sound für seinen Film, „This is it!“. In vieler Leute Augen ist Jacko zu früh verstorben, somit wäre ein Sieg posthum nicht ungerechtfertigt…

Hier die Nominierten nochmal einzeln vorgestellt:

  • A.R. Rahman mit „Slumdog Millionaire“
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  • Michael Jackson mit „This is it!“
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  • Hans Zimmer mit „Madagascar 2“
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Wird Hans Zimmer den Gold-Sith ein drittes Mal ins Regal stellen dürfen, oder gebührt diese Ehre dem Aussenseiter Rahman? Oder gewinnt gar möglicherweise der King of Pop? Wir erfahren es jeden Moment…

Gewinner der begehrten Trophäe, und das, ehrlich gesagt, wenig überraschend ist…

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Vader Award 2009 – the Nominees

Ich habe es jetzt doch über mich gebracht, mich zu entscheiden, wer für den Vader Award 2009 nominiert wird. Die Daten hab ich zwar auf meinem – noch kaputten – PC, aber ich glaube, ich bin durchaus fähig, ohne eine gemachte Liste zu analysieren, welche Filme, Darsteller und Soundtracks 2009 die besten waren. Nach 2008, dem Jahr der Comic-Sequels, war es heuer ziemlich ruhig um die Superhelden. Einige wenige, namentlich die Wächter (the Watchmen) und der untote Denny Colt (the Spirit), wurden – mehr oder weniger – laut. Sie wurden jedoch rasch wieder durch eher schwache Quoten zum Schweigen gebracht. Nein, 2009 war nicht das Jahr der Superhelden. Es ist schlicht unmöglich, das Jahr in eine Schublade zu werfen, denn es gibt immer wieder Gegenargumente dazu. Am besten, man nimmt 2009 als Jahr der verschiedenartigen Filme und sucht sich – wie bei einem Buffet – das aus, was man mag. Was mir 2009 am besten gefiel, mundete oder schmeckte, waren folgende Filme, Schauspieler und Soundtracks:
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Soundtrack of the Week – Slumdog Millionaire

Heute stelle ich euch einen Soundtrack vor, der es ins Feld der Nominierten für den Vader Award 2009 für den besten Soundtrack geschafft hat. Zu den weiteren Nominierten folgt im Dezember mehr… Besagter Soundtrack untermalt den Film Slumdog Millionaire von Danny Boyle und wurde von A.R. Rahman geschrieben. Der Song „Jai Ho“ brachte dem Album sogar einen Oscar ein, genauso wie das ganze Album als solches.

Der Komponist
A.R. Rahman (geboren A. S. Dileep Kumar, nach Konversion zum Islam Allah Rakha Rahman) ist ein indischer Komponist. Er ist in Indien vorwiegend für seine Bollywoodsoundtracks bekannt. Ersten Kontakt mit Hollywoodsoundtracks machte er, als er gemeinsam mit Craig Armstrong den Soundtrack zu „Elisabeth – Das goldene Zeitalter“ schrieb. Für „Slumdog Millionaire“ mischte Rahman ältere indische Musik mit neuerem Bollywood-Sound. Zahlreiche Künstler arbeiteten an dem Album mit, so beispielsweise M.I.A., die auch einen Song beisteuerte und selbst mitsang, sowie einige indische Künstler.

Der Soundtrack
Danny Boyle wollte keinen melancholischen Soundtrack. Er wollte einen pulsiven Soundtrack. Rahman erfüllt diese Bitte ohne Frage. Schon der erste Titel „O… Saya“, der, bezeichnend für das Album, sehr viele elektronische und synthetische Elemente enthält, kombiniert Trommelrhythmen mit M.I.A.s & Rahmans Stimme zu einem fetzigen Einspieler. Manch einer erinnert sich an die Szene auf dem Flugplatz mit den ballspielenden Kindern. Der Song gibt die Richtung des Soundtracks an. Rahman benutzt oft traditionelle indische Instrumente und unterlegt sie mit satten Trommeln sowie elektronischen Beats. Und das klingt besser, als man denkt. Selbst M.I.A.s „Paper Planes“, das ursprünglich nicht für den Film geschrieben wurde, passt sich prima in den Soundtrack ein. Da ist der, zwar auch sehr schöne, „DFA Remix“ des Stücks gar nicht mehr nötig. „Liquid Dance“ ist eines meiner Lieblingsstücke des Soundtracks. Es beginnt mit schnell sprechenden indischen Stimmen, die sich dann in einem Beat und schliesslich in inidischem Sound verlieren. Hie und da hört man sogar westliche Klänge durchdringen. Wo das Stück genau eingesetzt wurde, weiss ich leider nicht mehr. Ein eher ruhiges Stück schrieb Rahman mit „Latikas Theme“, das von Suzanne D’Mello besungen/besummt wird. Das Stück ist gegen Ende des Films zu hören, wenn ich mich nicht täusche, sogar in einer Szene, als Jamal seine Jugendliebe Latika wiedersieht. Jedenfalls ein sehr emotionales und tiefgehendes Stück. Boyle sprach einst von der Gegensätzlichkeit des Films, die man bereits im Filmtitel sieht. Auch Rahman hat sich dieses Themas angenommen, wie der Wechsel von „pulsiver“ Musik zu emotionaler zeigt. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und bringt gegen Schluss sogar noch das Hollywood-Klischee ins Spiel, als er mit „Jai Ho“ Bollywood-Musik draufknallt. Spitze!

Fazit
Nicht orchestrale Hollywood-Scores waren hier gefragt. Sondern lebendige Musik, die einen tanzen lässt. Die einem die indische Kultur etwas näherbringt. A.R. Rahman hat volle Arbeit geleistet und einen Soundtrack auf die Beine gestellt, der den Oscar mehr als verdient hat. So ähnlich die Stücke auch klingen mögen, jedes ist ganz speziell und doch so anders als die restlichen!

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