
Ich bin ein grosser Fan der Musik von Michael Giacchino, einem (verhältnismässig) jungen Komponisten, der eine interessante Karriere vor sich haben dürfte, und auch schon hinter sich hat. Als einer der Hauskomponisten bei Pixar hat er bereits für mehrere von deren Animationsfilmen die Musik geschrieben, und wenn er nicht gerade für Pixar komponiert, dann für JJ Abrams. Doch auch Beispiele, die nicht in eine dieser Kategorien fallen finden sich in der aktuellsten von Owleys Top 10, die sich mit den besten Kompositionen von Michael Giacchino befasst.
Und weil es bei der letzten Ausgabe einige Unklarheiten gab, möchte ich hier noch ein paar Hinweise geben: Das ist meine persönliche Top 10 (hence “Owleys Top 10″) und kann sich gern von eurer persönlichen oder der “So muss”-Top 10 unterscheiden. Darum bin ich immer auch sehr gespannt, was ihr denn so auf die zehn Plätze gesetzt hättet. Da ich aber nicht immer gleich jeden Film präsent habe, kann durchaus etwas fehlen – sollte dies der Fall sein, vielleicht aber vorhin den Beitrag nochmals durchlesen, ob ich das Fehlen nicht etwa begründet habe.
Noch was: Gerne nehme ich interessante Vorschläge für weitere Ausgaben entgegen. Das ganze Konzept basiert eigentlich darauf. Also seid kreativ.
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Wer mich kennt, weiss, dass ich a) ein riesiger Soundtrack-Fanboy bin und b) so ziemlich jede, oder meinetwegen jede zweite Konzertreihe des 21st Century Symphony Orchestra besuche. Seit über zehn Jahren verschreibt sich dieses Orchester unter der Leitung von Ludwig Wicki der Filmmusik und konnte bereits mit Michael Giacchino, Randy Newman und Howard Shore zusammenarbeiten, die das Orchester in den höchsten Tönen loben. Mit Konzertreihen wie The Music of Michael Giacchino und LOST in Concert oder der auch international erfolgreichen The Lord of the Rings Symphony bewies das im Luzerner KKL heimische Orchester wiederholt, dass Filmmusik längst nicht nur ein lässiges Gimmick ist, sondern eine Kunst für sich, die es zu schätzen und beachten gilt.
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Heute: 185 Minuten akustisches Hochgefühl
Morgen: Hochgefühl auf riesengrosser Leinwand
In wenigen Wochen: Eine Milliarde für das Hochgefühl
Was wünscht man sich da mehr? Ausser einem Sozialleben, versteht sich.

Es muss einfach mal gesagt werden.
Ich mag Hans Zimmer und kenne kaum einen Komponisten, der in den vergangenen Jahren konsequent so viel gutes Material lieferte. Eines seiner Highlights und in meinen Augen sein bestes Werk ist aber der Score zu Christopher Nolans The Dark Knight-Trilogie. Die Musik zu The Dark Knight Rises ist – im Gegensatz zum Film selber – um Längen besser als der Vorgänger, wobei dieser aber nun nicht etwa schlecht ist. Nein, Zimmer steigerte sich schlichtwegs mit jedem Soundtrack.
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Howard Shore zusammen mit K’naan? Ist nicht ganz so geschmacklos, wie es klingt, im Gegenteil. Dieser Song gehört zum Besten, was Cosmopolis zu bieten hat (mehr dazu später), und das ist durchaus positiv zu verstehen. Ein YouTube-Kommentar findet, dass Mecca ein bisschen das sei, was Nightcall für Drive war. Der Vergleich zu Drive ist ohnehin omnipräsent, aber nirgends ist er so zutreffend wie bei diesen beiden Stücken. Ich rieche internationale Preise.
Übrigens konnte Shore neben K’naan (der im Film einen Rapper spielt) auch Metric gewinnen, die den Grossteil des Soundtracks mit Shore zusammen schrieben. Und unter anderem für diesen bombastischen Track verantwortlich sind.

Ich habe ja schon einmal einen Gastbeitrag für Blogbusters.ch geschrieben, aber jetzt habe ich sogar eine Kolumne dort. Da ich mich sehr für Soundtracks begeistere, das hier aber nicht wirklich auf Anklang stösst, und ich denke, dass auf einem reinen Filmblog solche Themen besser aufgehoben sind, werde ich also in unregelmässigen Abständen über Filmmusik schreiben. Was halt gerade interessant ist. Die Kolumne heisst Sound Good.
Der erste Beitrag befasst sich mit abgelehnten Bond-Titelliedern, ich habe die 10 meiner Meinung nach stärksten und Bond-würdigsten Titelsongs ausgewählt. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere von euch vorbeischauen täte.
Danke auch für die Unterstützung an Cem!

Eigentlich wäre jetzt schon der 55. Beitrag am Zug, weil letzte Woche ja nix war, aber ich bin überzeugt, dass ich das dann bis Ende Woche schon wieder aufholen kann. Irgendwie. Irgendwie geht alles immer. Und sonst ist ja auch egal.
Jedenfalls ist heute mein Soundtrack zu “The Girl With The Dragon Tattoo” angekommen, den es ja nur in der für Soundtracks unüblichen “3 CDs à je 13 Tracks”-Box gab. Die insgesamt eine Laufzeit von 175 Minuten hat. Womit sie selbst länger läuft als der Film. Und auch wenn der Score stellenweise typisch für Trent Reznor und Atticus Ross nur aus einzelnen Klängen und Geräuschen besteht und damit auf die Dauer sehr abgenutzt wirkt (Alter wir reden von knapp 3 Stunden), ist es trotzdem ein genialer Score. Denn er mag vielleicht nicht die grossen Filmmelodien aufweisen, dafür fängt er das Feeling des Films super ein. Könnte von mir aus gut einen Oscar kriegen, ansonsten gabs 2011 ja nicht viel Schlaues.
Und der beste Track – neben “Immigrant Song” natürlich – ist der hier. Also nach dem Klick.
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Wie bereits in der letzten Woche, möchte ich auch diesmal die Musik zu einem Film, und wie ich mir vorgenommen habe, zu einem Superheldenfilm, vorstellen. Und da letztes Mal Iron Man dran war, möchte ich heuer die Musik der Fortsetzung, Iron Man 2, ins Visier nehmen, die nicht mehr Ramin Djawadi, sondern John Debney komponiert hat. Was für mich, der ich ein grosser Fan von Djawadis Soundtrack war, natürlich ein bisschen überraschend kam. Debneys Arbeit ist zumindest aber so gut, dass ich sie zu meinen Lieblingssoundtracks zähle, wenn er auch die Qualität des ersten Scores nicht ganz erreichen kann.
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Das habe ich schon letztes Jahr und vorletztes Jahr gemacht, und ich wiederhole es gerne auch im aktuellen Jahr – jeweils gegen Ende des Jahres habe ich eine Handvoll guter Soundtracks vorgestellt, pro Woche einen. Und da kaum ein Jahr so superheldenreich war wie das aktuelle, möchte ich bis auf Weiteres einige Superhelden-Scores vorstellen, die es mir angetan haben, angefangen mit einem der besten Actionfilm-Soundtracks der vergangenen Jahre, wie ich finde – Ramin Djawadis Score zu Iron Man.
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An den Oscars gabs für mich zwei musikalische Highlights. Einerseits war dies Randy Newman, mit seinem letztlich auch prämierten Song “We belong together”, der einfach schön ist, und so gut zu Toy Story 3 passt. Das zweite Highlight war ganz am Anfang zu hören, als eine Montage mit den Nominierten für Best Picture ablief. Es ist eine Variation von Edvard Griegs In the Hall of the Mountain King (ein Stück, das Lichtschwert sicher bestens kennt) und entstammt dem von Trent Reznor und Atticus Ross geschriebenen Score zu “The Social Network”. Nun habe ich mich früher bereits darüber beklagt, dass man “Inception” und Hans Zimmer übergangen hat, und ich bin immer noch der Meinung, dass Zimmer ohne Frage einen Oscar verdient hat. Genauso haben es aber auch Trent Reznor und Atticus Ross verdient, die den Goldmann letztlich auch mitnehmen durften. Denn der Track enthält eine gute Steigerung neben jener des Originals und gefällt mir durch die etwas dreckigen und dröhnenden Akkorde und allgemein den ziemlich abgenutzt klingenden Sound. Ein grossartiges Stück, das mein Interesse am “Facebook-Film” noch mehr steigert.