Bild der Woche #96

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Ich war schon lange nicht mehr in Westeros. Den dritten Band habe ich seit September nicht mehr angerührt, und die Serie gucke ich ja nicht online, weshalb es auch entsprechend lange dauert, bis ich die zweite Staffel sehen werde. Ein Freund von mir schaffte diesem intrigenlosen Dasein, das ich so ganz ohne Game of Thrones friste, gestern Abend mit einem Strategiespiel Abhilfe. Also quasi dem Game of Thrones-Game. Das ist dermassen komplex, dass wir fengs um 10 Uhr Abends mit Spielen anfingen, und man munkelt in Expertenkreisen, dass ich mit meinem Haus Tyrell (Wappenmotto „I like the Flowers!“) auch gewonnen hätte, wenn einige zeitbedingt nicht zu früh aufgegeben hätten. Schwächlinge. Süsswassermatrosen. Lumpenhunde.

Jedenfalls ist sowas durchaus zu empfehlen. Mit dem richtigen Soundtrack, Whiskey und echten Schwertern.

Wreck-It-Ralph (2012)

„I’m bad and that’s good. I will never be good and that’s not bad, because there’s no one I’d rather be, than me.”

Lange bevor feststand, dass Disneys neuestes Werk Wreck-It-Ralph heissen würde, war der Film, der bereits seit den Achtzigerjahren eine On- und Off-Beziehung mit der Produktionsphase lebte, unter anderen Titeln bekannt. High Score war so einer. Joe Jump ein anderer. Letzterer stammte noch aus frühesten Entwürfen in den Neunzigern und erzählte die Geschichte des guten Typen. Irgendwann erkannte man, dass ein verkannter Bösewicht weit mehr Potential birgt und aus Joe Jump wurde Reboot Ralph und später dann eben Wreck-It-Ralph. Und es ist in Anbetracht dieser Produktionsgeschichte nicht einmal gelogen, wenn ich sage, dass der Film ein Kind der 80’s ist. Auch wenn sich das eher auf die anderthalbstündige Liebeserklärung an Arcade-Games, die der Film darstellt, bezieht.

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Immer einmal mehr

Heute Abend war wieder der allseits beliebte Herr Meinkleinerneffe bei uns zu Gast, um die Abendmahlzeit einzunehmen, als der bei Kindern weithin beliebte Spruch „Immer einmal mehr!“ fiel. Ich glaub es war im Zusammenhang, wer von uns zwei der Coolere sei. Das nahm ich zum Anlass, die Bedeutung dieses Satzes zu hinterfragen. In der Folge der entstandene Dialog.

Meinkleinerneffe: „Immer einmal mehr!“
Ich: „Ja, was heisst das denn?“
Meinkleinerneffe: „Ja dass ich einmal mehr hab.“
Ich: „Was? Kuchen?“ (es gab Kuchen zum Nachtisch. Darum.)
Meinkleinerneffe: „Neee. Punkte eben.“
Ich: „Na toll, was für Punkte denn? Superpunkte? Wir reden von Coolness, nicht von Punkten“
Meinkleinerneffe: „Ja aber das ist ein Spiel.“
Ich: „Ah.“
Meinkleinerneffe: „Ja! Und wer mehr Punkte hat, gewinnt. Und ist cooler.“
Ich: „Toll, aber ich will gar kein Spiel spielen. Ich will nur cool sein.“
Meinkleinerneffe: „Pech, du musst jetzt eben spielen.“
*Pause*
Ich: „Immer einmal mehr! Jetzt hab ich gewonnen und krieg eine Million!“
Meinkleinerneffe: „Hey! Unfair! Revoongsch! Ich krieg eine Trillion!“
Ich: „Eine Trillion ist aber weniger als eine Million!“
Mama Graval aus der Küche: „Ist es nicht.“
Ich: „Ach Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaann!“
Meinkleinerneffe: „Wusste ich.“
Ich: „Klar doch. Du kriegst deine Trillion, wenn du mir erst meine Million gibst!“
Meinkleinerneffe: „Okay, du gibst mir eine Trillion, dann kriegst du deine Million!“
Ich: „Nene, erst die Million, dann gibts die Trillion.“
Meinkleinerneffe: „Ich hab aber vorher schon gewonnen. Dann krieg ich zuerst die Million.“
Ich: „Da hast du aber nicht gesagt, dass du die Million kriegst. Du musst das sagen! Siehst du was du von deinem blöden Spiel hast!“
Meinkleinerneffe: „Ich krieg jetzt ganz viel Millionen! Immereinmalmehrimmereinmalmehrimmereinmalmehrimmereinmalmehr! Pimmel einmal mehr! Haha!“

Und damit war die Diskussion auch schon wieder zu Ende.

Sonnachmoin

Morgen allerseits.

So früh und noch sooviel zu tun. BWL-Arbeit schreiben. Über ein Musikhaus. Fünf Seiten. Eine hab ich. Franz-Vokabeln büffeln. Ganze zehn Seiten. Kacke ist das, genau. Werd mich wahrscheinlich am Nachmittag ransetzen. Davor wird erstmal Guitar Hero erkundet, Musik gehört, gelesen. Hab grad wieder einen meiner Lieblingscomics wiederentdeckt, und zwar Herrn Hases haarsträubende Abenteuer vom genialen Lewis Trondheim. Grossartige Stories.

Gestern Abend war Spieleabend mit einigen Kollegen, und dort hab ich ein cooles Spiel kennengelernt, das letztes Jahr sogar zum Spiel des Jahres gewählt wurde. Dominion heisst das Karten-Strategiespiel, bei dem man sich – ähnlich wie beim Kartenspiel zu Die Siedler von Catan – ein Fürstentum durch geschickte Züge aufbauen muss. Höchst empfehlenswert ;)!

Und damit wünsch ich euch einen schönen Restsonntag! Geniesst die Sonne, die zumindest bei mir wiedermal scheint! 🙂

Akinator

Der Zeuge Apfelhovas Apfelontologist Applejünger hat mir ein tolles Spielchen empfohlen, das bestätigt, dass es Hellseherei gibt! Denk dir nen Star, oder ne bekannte, fiktive oder reale Person/Figur aus und lass den Akinator sein Glück versuchen. Du wirst sehen, so übel ist der Mann nicht, Darth Vader und George Lucas hat er erraten (Danny Elfman und Tim Burton leider nicht!). Aus dem Spielchen mach ich ein Spielchen (ich habe nie behauptet das Blog hier mache auch nur ansatzweise Sinn!) – und das geht so:

Ich suche mir jetzt 10 Personen/Figuren/Charaktere aus und trete gegen den Akinator an. Mal sehen, wer dann noch lacht! Die Figuren:

  1. Darth Maul  x
  2. Farin Urlaub x (Und das erst noch schnell!)
  3. Oliver Kahn x
  4. Homer Simpson x
  5. Jay Kay x (Billy Talent)
  6. Michael Keaton x (Kevin Spacey)
  7. Susan Boyle x (Was soll denn das?! Er hat es herausgefunden!!)
  8. Ernst Stavro Blofeld x (Captain Ahab)
  9. Otto Waalkes x
  10. Das Wiesel x (Mein Hund – habe doch gar keinen!)

Der Clou: Hat der Akinator mindestens 5 Personen erraten, gewinnt er. Errät er weniger als fünf, gewinne ich. Dann mal los! Grünes x für erraten, rotes x für daneben!

Und hier gehts zum Akinator!

FAZIT: 6 richtige und vier daneben bedeuten: GEWONNÄÄÄN! Gratulation an den Akinator!

Tage 6 – 10: 7. 7. – 11. 7. 2009 – Verspieltes Wiesel & Tapetenwechsel

Etwas schon mal vorneweg: Diese Woche hab ich Zimmer gezügelt. Von unten nach oben. Sozialer Aufstieg, würden manche sagen. Jedenfalls blieb mir gerade nicht sooooo viel Zeit für diesen Blog. Das Wiesel hat sich derweil optimal beschäftigt. Es hat ein Spiel entworfen, das sich Wiesel-Spiel nennt. Daher hat es sich im Zimmer verschanzt und getüftelt, was das Zeug hielt… Daher gibts jetzt halt eine ganze Woche (wars doch ziemlich?) auf einen Haufen.

Mitte Woche musste ich mein Zimmer räumen, da die Wand kaputt war (Wasser war drin und sie begann zu faulen). Daher musste das Wiesel sich beschäftigen und begann, wie gesagt, mit der Entwicklung seines Spieles. Nachdem das Zimmer leer war, machten das Wiesel, Plopper und ich uns an der Wand zu schaffen, auf der wir uns mit Skizzeleien und „… was here“s verewigten, bevor sie dann ihrem Ende entgegenblickte.

Gestern hat mir das Wiesel dann ganz stolz sein neues Spiel präsentiert. Aufgrund seiner Schreibschwäche kam mir die Ehre zuteil, die Feldchen zu beschriften. Das Spiel ist für drei Wiesel (alternativ auch Spieler) gemacht und ist im Stile eines Leiterspiels gehalten. Wir haben es dann gleich ausprobiert, und das Wiesel hat gewonnen… Wie sollte es auch anders sein?