Owley on Star Wars: Rogue One

OOSW

Wenn Disney die Quartalszahlen präsentiert, kann unsereins mit grossen News zu kommenden Filmen rechnen. Das Studio will die Aktionäre schliesslich davon überzeugen, dass man auch in Zukunft mitspielen wird und lässt so die ein oder andere Bombe platzen. Neben der Ankündigung, dass Disney mal wieder ein unnötiges Sequel nachreicht und Frozen 2 dreht, gab es viel Neues zu Star Wars, im Speziellen zu den beiden Filmen nach Star Wars: The Force Awakens.

Das namenlose Spin-Off, das unter der Regie von Gareth Edwards nach einem Drehbuch von Gary Whitta und Chris Weitz entsteht, wird den Titel Star Wars: Rogue One tragen. Damit wird sich der Film wohl ziemlich sicher um die X-Wing Staffel Rogue Squadron drehen und nicht, wie das Internet (meine Wenigkeit mit eingeschlossen) vermutete, um Boba Fett. Weniger überraschend ist die Verpflichtung von Felicity Jones, die schon seit einer Weile im Gespräch war und heute bestätigt wurde. Es ist anzunehmen, dass sie die Hauptrolle spielen wird, und damit eine Pilotin der Squadron – beides wäre höchst erfreulich was die Diversität im Star Wars-Universum betrifft. Star Wars: Rogue One wird am 16. Dezember 2016 in die Kinos kommen, also gut ein Jahr nach Star Wars: The Force Awakens.

Rogue_Squadron

Disney bestätigte ausserdem auch die Verpflichtung von Rian Johnson, der bei Star Wars: Episode VIII Regie führen wird und damit J.J. Abrams ablösen wird. Bekannt ist das zwar schon seit letztem August, Disney liess sich aber Zeit um hier noch eine Bestätigung nachzureichen. Was aber wirklich überraschend ist, ist dass dieser Film nicht wie die anderen zwei im Dezember erscheinen wird, sondern ganz traditionsgemäss im Mai (bisher erschienen alle Star Wars-Filme, von Star Wars: The Clone Wars abgesehen, im Mai). Damit kommt der achte Teil mit einem Starttermin am 26. Mai 2017 ziemlich genau 40 Jahre nach Star Wars: Episode IV – A New Hope. Wie schon im August bin ich sowohl enttäuscht als auch glücklich über Johnsons Verpflichtung. Schade, dass Abrams seine Welt so schnell wieder aus den Händen gibt, aber gut, dass er in Johnson meiner Meinung nach fähige Hände dazu gefunden hat.

Zu Josh Tranks Spin-Off gibt es derweil noch immer nichts Neues – angesichts der Tatsache, dass dieser Film wohl frühestens 2018 kommen wird, ist das aber auch keine Überraschung.

Josh Trank macht Star Wars

Chronicle

„That’s no moon… that’s a base ball!“

Disney gibt im Moment keine Ruhe – als wäre die San Diego Comic Con nicht schon bald genug, folgt eine grosse Nachricht auf die nächste. Vorgestern war es die Ankündigung, dass Lupita Nyong’o und Gwendoline Christie mitspielen, vergangene Woche wurde bestätigt, dass Gareth Edwards Regie bei einem Spin-Off führen wird und heute kommt dieselbe Bestätigung für Josh Trank. Der Regisseur von Chronicle wird damit wohl auf dem Regiestuhl des zweiten Spin-Offs Platz nehmen, das wenn wir nach dieser unbestätigten aber sehr glaubhaften Time-Line gehen, wohl irgendwann 2018 kommen wird. Damit bleibt dem jungen Filmemacher genug Zeit, um davor noch Fantastic Four abzudrehen, was obige Liste wiederum gleich noch glaubhafter macht.

Damit verpflichtet Disney bereits den zweiten jungen Regisseur (Trank ist 30, Edwards 39) für einen Star Wars-Film, was mich zuversichtlich stimmt. Denn unverbrauchte Talente tun der Franchise gut, und dass man sich nicht an einen Regisseur festklammert, ist ebenfalls vielversprechend. Bleibt nur zu hoffen, dass bei all den Ankündigungen und dem dicken Filmkalender nicht irgendwann die Luft raus ist.

Gareth Edwards macht Star Wars

Boba

Gareth Edwards dreht als Nächstes nicht Godzilla 2, sondern das erste Star Wars-Spin-Off, das am 16. Dezember 2016 kommen soll. Das hat Disney heute bekannt gegeben. Um welchen Charakter es geht, ist noch nicht bekannt, aber die Fans sind sich nicht zuletzt dank dieser Meldung einig, dass es im ersten Spin-Off eindeutig um Boba Fett gehen wird. Damit dürfte Disney die Fans zufriedenstellen

Wer jetzt befürchtet, dass das Spin-Off ein gleiches Chaos wird wie Godzilla, kann beruhigt aufatmen. Denn zumindest der Drehbuchautor Max Borenstein wurde nicht verpflichtet (der darf sich einer anderen noch nicht genauer definierten Disney-Property annehmen), das Script für das Spin-Off liefert Gary Whitta, der vorallem für seine Arbeit zu The Book of Eli bekannt ist.

Insofern sehe ich – anders als andere, die von Godzilla enttäuscht wurden – nicht schwarz. Denn der Schwachpunkt war das Drehbuch, nicht was Edwards damit angestellt hat. Und wenn der Film optisch und technisch nur halb so eindrücklich wird wie Godzilla, bin ich happy. Und übrigens nerve ich mich gerade darüber, dass ich eine Signierstunde mit Edwards in London geschwänzt habe, weil ich dachte, dass das sowieso ein kleiner Fisch ist.

Das obige Artwork ist übrigens nicht offiziell, sondern stammt vom Comic-Zeichner Leinil Yu und gefiel mir einfach total gut.