Philomena (2013)

Philomena

„I did not abandon my child, he was taken away from me.“

1952 gebärt Philomena Lee in einer Abtei in Irland ein uneheliches Kind. Zu dieser Zeit ist das eine Sünde, für die Philomena schwer büssen muss: Ihr Sohn wird zur Adoption freigegeben. Als sie fünfzig Jahre später zum ersten Mal jemandem ihr Geheimnis anvertraut, nimmt sich der Journalist Martin Sixsmith der Geschichte an. Mit seiner Hilfe will Philomena ihren Sohn endlich ausfindig machen. Steve Coogan, der im Film die Nebenrolle spielt, wurde für Philomena gleich für zwei Oscars nominiert – sowohl als Produzent, als auch als Drehbuchschreiber. Regie führte bei diesem ergreifenden Drama mit Dame Judi Dench in der Hauptrolle der berühmte britische Filmemacher Stephen Frears.

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Ruby Sparks (2012)

„One may read this and think it’s magic. But falling in love is an act of magic. So is writing.“

In letzter Zeit sind Filme über Autoren, deren persönliche Probleme im Konflikt mit ihrer Arbeit stehen, sind offensichtlich beliebt in Hollywood – Limitless oder The Words sind zwei aktuellere Beispiele. Das Konzept verspricht eine gewisse Ehrlichkeit und Echtheit, da die Autoren ja sicher wissen, worüber sie schreiben. So wirklich vom Hocker gehauen hat mich aber keiner der genannten Filme, und gerade dieser Konflikt wurde imho nur ungenügend thematisiert. Jonathan Dayton und Valerie Faris, die Regisseure von Little Miss Sunshine (ebenfalls mit Paul Dano), beweisen in ihrer nur zweiten Regiearbeit Ruby Sparks, dass es durchaus machbar ist, mit diesem Konzept einen schlauen Film zu produzieren.

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Our Idiot Brother (2011)

„I like to think that if you put your trust out there; if you really give people the benefit of the doubt, see their best intentions, people will rise to the occasion.“

So sehr man seine Familienmitglieder mag, es gibt immer irgendetwas, an dem man sich bei ihnen stören kann. Und es sind genau diese an sich kleinen Macken, die Familientreffen jeweils zum Horrortrip verkommen lassen. Dieses Thema greift die amerikanische Komödie Our Idiot Brother auf, und bietet obendrein noch einen grossartigen Cast – Grund genug also, diesen Film, der bei uns rund ein Jahr nach Originalveröffentlichung in die Kinos kommt, unter die Lupe zu nehmen.

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