Superman: Red Son

RedSon

Es gibt drei Gründe, die für diese Story sprechen: Erstens hat sie Mark Millar geschrieben, was eigentlich weitere Rechtfertigungen überflüssig werden lässt. Denn Millar ist einer der besten Autoren im Superheldengenre – der Schotte beweist, dass er sowohl eigene gute Ideen hat, als auch mit Franchisen umzugehen weiss. Seine Arbeiten an Kick Ass, Wanted und Marvels Civil War ist eindrücklicher Beweis dafür. Ein weiterer Grund, dass Superman: Red Son Pflichtlektüre ist, dass die Story millartypisch total schräg ist. Was wäre, wenn Superman statt in den USA, in der Sowjetunion gelandet wäre und statt zu einem amerikanischen Helden, zu einer kommunistischen Gallionsfigur aufgebaut wird? Das ist so gut, dass – Grund Nummer 3 – auch Henry Cavill diese Geschichte als Inspiration für seine Rolle in Man of Steel angab.

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Holy Ben Affleck, Batman!

AffleckSuperman

Nein, mit Ben Affleck als Batman bin ich alles andere als zufrieden. Der Mann ist in meinen Augen ein überbewerter und schlechter Schauspieler, der bestenfalls zwei verschiedene Gesichter machen kann. Normalerweise würde ich mich vielleicht ein bisschen ärgern, aber dann sagen, dass das ja noch lange hin ist, und dass ich erst meckern will, wenn ich den Film gesehen habe. Hier überwiegen meine Zweifel aber. Denn Batman ist ein zu vielschichtiger Charakter, als dass er einfach von irgendeinem Hollywoodbüebli verkörpert werden darf. Und so eines ist Affleck in meinen Augen, da kann er hinter der Kamera noch soviel gutes Zeug machen, davor langweilt er mich einfach.

Was ich abgesehen davon auch schade finde, ist dass man so kurz nach dem letzten Batman-Auftritt offenbar nichts wagt. Zwischen dem letzten und dem kommenden Film liegen gerade einmal drei Jahre – eine etwas spannendere Schauspielerwahl hätte dem Ganzen eine grössere Daseinsberechtigung gegeben. Jetzt wo man Superman mit einem unbekannten und sehr jungen Gesicht gecastet hat (und das mit Erfolg – Cavill machte einen tollen Job), könnte man dasselbe doch auch mit Batman machen? Oder aber das Gegenteil versuchen und Superman einen deutlich älteren, rauheren Batman zur Seite stellen. Josh Brolin wäre da meiner Meinung nach die perfekte Wahl gewesen.

Ein Gerücht ist ja, dass man Affleck – neben Snyder – zum DC-Joss Whedon aufbauen will. So soll er nicht nur für mehrere Filme unterschrieben haben, sondern auch bei kommenden Batman-Streifen und dem überfälligen (überflüssigen?) Justice League-Film Regie führen. Damit könnte ich mich ja schon eher anfreunden, zumal ich ihm hinter der Kamera mehr zutraue als davor. Oder um Orlindo zu zitieren: „Ich sähe mehr Chancen für das Projekt, wenn Ben Affleck die Regie und Zack Snyder die Hauptrolle übernehmen würde.“ Wobei ich das nicht ganz so negativ sehe, zumal ich Snyder für sehr talentiert halte. Was auch der Hauptgrund ist, weshalb ich dieser Geschichte nicht total ablehnend gegenüberstehe.

Eine gute Seite hat diese Ankündigung aber doch noch. Ich zitiere hierfür mal einen Abschnitt aus der offiziellen Medienmitteilung: „The new Super Hero film is being scripted by David S. Goyer from a story he co-created with Zack Snyder. Charles Roven and Deborah Snyder are producing, with Benjamin Melniker, Michael E. Uslan and Wesley Coller serving as executive producers.“ Na, habt ihr es entdeckt? Korrekt, von Christopher Nolan ist plötzlich nicht mehr die Rede. Entweder, es ist einfach eine ungenaue Mitteilung, oder aber, der Regisseur der The Dark Knight-Trilogie ist ausgestiegen, beziehungsweise – ebenfalls möglich – „wurde“ ausgestiegen, wenn ihr versteht, was ich meine.

Das ist für mich effektiv eine gute Sache. Eine weitere Zusammenarbeit mit Warner bei ihrem verzweifelten Versuch, noch mehr Geld aus der Marke DC zu pressen, hätte arg an der Credibility von Nolan genagt. Mit 43 Jahren ist Chris Nolan zudem noch relativ jung und hat jetzt noch die Zeit für wegweisende Projekte – sich bereits zu diesem Zeitpunkt zum Sklaven von Warner und deren DC-Universum zu machen, wäre ungeschickt. Aus dem selben Grund finde ich auch, dass Nolan ruhig warten soll, bevor er einen Bond-Film in Angriff nimmt. Das rennt ihm nicht davon, aber jetzt, so kurz nach seinen Erfolgen mit Batman, hat er endlich die Möglichkeit, grosse Projekte, die ihm am Herzen liegen anzureissen. Und diese Chance sollte er auch zwingend nutzen.

Und ganz abgesehen davon soll Drehbuchautor Goyer anscheinend schon beim ersten Film Einwände von Nolan bezüglich der Schlussequenz ignoriert haben. Das sagt ja schon genug darüber, wie sehr Nolans Arbeit geschätzt wird.

Owley-Ak

Owley-Ak

Normalerweise interessiert mich so Zeug einen Feuchten, aber ich find diesen „Create Your Own Shield“-Generator zu Man of Steel grad voll witzig. Zwar nicht wirklich kreativ in der Namensgebung, aber lässiger Schild. Finde dieses Design sowieso voll schick, jetzt auch auf den ganzen Film bezogen…

Hier könnt ihr euren eigenen Schild basteln.

Man of Steel (2013)

ManofSteel

„You will give the people an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun. In time, you will help them accomplish wonders.“

Christopher Nolan hat das Superheldenkino mit seiner The Dark Knight-Trilogie revolutioniert. Nun macht er sich an der anderen grossen DC-Ikone zu schaffen, und bringt uns Man of Steel. Wobei das so natürlich nicht ganz stimmt, denn Regie führt diesmal das enfant terrible des Blockbusterkinos, Zack Snyder, der uns solche Meisterwerke wie 300 oder Sucker Punch gebracht hat. Snyders eigenwilliger Stil, dem böse Zungen unterstellen, dass er „style over substance“ stellt, machen ihn zum vermutlich umstrittensten Regisseur in Hollywood. Und nun spannt er also mit dem Liebling der Kritiker zusammen, mit Chris Nolan. Kann das auf die Dauer gut gehen? Die Antwort ist deutlich: Es kann.

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SERIES: Superman (1978 – 2006)

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Nein, ein Fan von Superman bin und war ich nie. Das liegt unter anderem daran, dass ich als Marvel-Fan wenig mit übermächtigen Superhelden anfangen kann, die so gar keine Schwächen haben und einfach nur perfekt sind. Und nein, irgendein ausserirdisches Superelement ist für mich keine Schwäche. Da könnte man genauso sagen, dass seine Schwäche lilafarbene Einhörner sind. Und dennoch, irgendeine Faszination müssen diese Filme und nicht zuletzt diese Figur haben, dass alle so abgehen. Aus diesem Grund habe ich die ersten fünf Filme einer Sichtung unterzogen und präsentiere euch meine Grossreview der Superman-Reihe.

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Man of Steel

ManofSteel

Seit ich an meiner neuen Schule bin, habe ich auch wieder Zugriff auf die guten Grafikprogramme, weshalb ich endlich einige Ideen, die mir schon länger im Kopf rumschwirrten, umsetzen kann. Wie etwa dieses Man of Steel Poster, das ich in ein paar Stunden gebastelt habe. Hoffentlich gefällt es.

Man of Steel hat ein Logo

Warner Brothers hat für Man of Steel, den ersten Superman-Auftritt seit sieben Jahren, eine Facebook-Seite eröffnet, dessen Header das neue Logo zum Film zeigt. Und es scheint ganz so, als ob erneut Franklin Gothic zum Einsatz kommt. Passt ganz gut zur Idee von DC, ein DC Cinematic Universe aufzubauen. Nur verstehe ich Sinn und Zweck der unterschiedlichen Abstände noch nicht. Aber sei’s drum, an sich ist das ganz gut und angenehm frei von effekthaschendem Glitzerglanz in der Font. Und auch das Logo sieht edel, aber auch düster aus. Gefällt mir gut.

Man of Steel kommt am 14. Juni 2013.

Ionman & Uperman

Als ich den Link zu diesem Fandings Ionman & Uperman sah, dachte ich mir, dass das, was jetzt folgen würde, entweder verdammt scheisse sein würde, oder aber verdammt episch. Und es wurde verdammt episch. So ein deutscher Animationsyoutuber, der vorallem, sagen wir mal… unlustigen… Kram auf seinen Kanal lädt, hat es geschafft den coolen Stil der Vorlage einzufangen. Auch wenn es mir irgendwie besser gefallen hätte, wenn er etwas mehr eigene Ideen reingetan hätte. Aber ja, es ist immer noch umwerfend.

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Man of Steel

Bevor ihr fragt… nein ist es nicht. Aber ich wünschte es wäre offiziell. So schlicht und trotzdem mindblowing. Hach. Und ein bisschen freue ich mich ja auf Man of Steel. Warum? Zack Snyder, Chris Nolan, Henry Cavill (Immortals ist ja nicht seine Schuld), Michael Shannon, Amy Adams, Kevin Costner, Diane Lane, Laurence Fishburne und Russell Crowe – you kidding me?

Doch, doch. Das wird was. Der Zacky wirds schon richten. Hat mich bisher noch nie enttäuscht, der Gute.

Bilderquelle

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