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Til Schweiger is bae.

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Til Schweiger macht ja bekanntlich nicht nur Filme, sondern schreibt auch ab und zu deutsche Fernsehgeschichte, wenn er als Tatortkommissar Nick Tschiller ermittelt. Ich habe noch nie einen Tatort gesehen und entziehe mich daher der Polemik um Schweigers Figur (abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass es verboten sein soll, seine Figuren, sofern sie ernstzunehmenden Charakters sein sollen, „Tschiller“ zu nennen). Jetzt kommt Nick Tschiller auf die grosse Leinwand mit seinem Tatort-Kino-Debüt im actionreichen Tschiller: Off Duty der so deutsch klingt, wie er ist. Gedreht wurde der Film irgendwo in Istanbul, was irgendwie passt, weil der Film anscheinend so ziemlich dieselbe Geschichte erzählt wie Taken. Ich habe ehrlich gesagt keinen Plan worum es geht und war auch bis vor 5 Minuten noch der Meinung, dass ich mir das nicht ansehen muss. Aber jetzt habe ich den Trailer gesehen und… meine Fresse. Diese unfreiwillige Hollywoodparodie – das muss ich einfach gesehen haben.

Meine persönlichen Highlights dieses wunderschönen Trailers:

  • „Ich spreche kein Fleischklops!“
  • Til Schweiger verzweifelt im Türkischunterricht (was er offenbar verständlicher hinbekommt als Deutsch)
  • Til Schweigers Tochter spielt… seine Tochter. Woah.
  • Woah, seine Tochter wird entführt. That’s a new one.
  • Til Schweiger bricht aus einem Gefängnis aus, because he’s badass.
  • „I’ll burn your house down and I’ll kill you all!“
  • Popmusik in einem Krimitrailer. Badass.

Schutzengel (2012)

„Dieses Verfahren muss weg. Das Mädchen muss weg, und zwar schnell.“

Til Schweiger hat bekanntlich ja ein gespanntes Verhältnis zur Presse, was mitunter zur Folge hat, dass er die Presse nicht mehr in seine Filme lässt, und nur noch soviele Interviews gibt, wie er muss. Am Zurich Film Festival cancelte er deswegen eine Vorführung nach der anderen, und zeigte seinen neuen Film Schutzengel nur einem ausgewählten Publikum, bevor er dann auch gleich noch selber absagte, weil er einen Zusammenbruch erlitten hatte. Vermutlich hat er diesen beim Anschauen seines eigenen Films erlitten, ich jedenfalls war auch kurz davor, die Nerven zu verlieren.

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Bild der Woche #83

Endlich geht es los – die achte Ausgabe des Zurich Film Festival, das während zehn Tagen Zürich zum Nabel der Filmwelt macht. Gut, das vermutlich dann doch gleich nicht, schliesslich kommen nicht übermässig viele Stars und grosse Filme nach Zürich – es ist eben auch nach acht Jahren doch noch ein vergleichsmässig kleines Festival. John Travolta ist einer davon, und er stellt auch gleich seinen Film Savages vor. Richard Gere bringt Arbitrage, und Til Schweiger zeigt Schutzengel. Letzteren werde ich wohl sehen, für die anderen zwei reichts leider doch nicht, was mich gerade bei Savages ziemlich aufregt.

Dennoch werde ich so manchen Film sehen, und auch darüber schreiben, denn ich habe einen Presse-Ausweis und kann für lau sehen, was ich will. Dazu kommen vermutlich ein paar Interviews, weshalb Owley.ch während der kommenden Tage ein astreiner Filmblog wird, mit haufenweise Reviews und allfälligen Berichten zum Festival. Darum habe ich gleich den Header auch noch angepasst, durch einen – ziemlich rasch gebastelten, wie man sieht – ZFF-Header.

Movies 2010 – Part III

Ein dritter Teil? Dabei habe ich doch bereits Januar bis Dezember 2010 in zwei (Part I, II) Posts abgehandelt. Stimmt so. Das waren Neuveröffentlichungen. Es gibt aber auch noch Filme, die bereits im Kino sind, und die ich gern sehen würde.

Verso - Carlos Leal, Stress

Einer davon ist ZweiOhrKüken, den ich einer ganz lieben Person (wie ich diese Umschreibung liebe!) versprochen habe. Der zweite Streich von Til Schweiger um das tierische Duo Hase und Küken, bzw. Ludo und Anna verspricht toll zu werden. Ich habe selten solch verschiedenartige Meinungen dazu gehört. Von „Viel besser als der erste“ bis hinzu „Schade, wär mehr drin gewesen“ gabs wohl alles.

Bereits etwas länger im Kino ist The Informant, über einen schussligen Spion, mit dem grossartig aussehenden Matt Damon. Ab dem Trailer hab ich mich bereits dermassen totgelacht, dass ich den Film gern sehen würde. Schlimmstenfalls auf DVD.

Dinosaurier - Tom Gerhardt

Ebenfalls wahrscheinlich auf DVD gibts Dinosaurier. Das Altersheim-Ocean’s-Eleven mit dem „Hausmeister Krause“ Tom Gerhard als böser Altersheimvorsteher könnte ganz lustig sein. Wenn der Film bei uns gezeigt würde. Wenn.

Diese Tage werde ich mir vielleicht Avatar ansehen. Auch hier sind die Meinungen sehr unterschiedlich, doch der Grundtenor positiv. Die 1-Milliarden-Marke hat James Camerons Blue-Man-Group-Spektakel jedenfalls locker. Vielleicht wird hier Filmgeschichte geschrieben…

Einen Schweizer Film gibt es in der Liste auch noch. Und zwar Verso mit Carlos „Sens Unik“ Leal und Stress, beides französischsprachige Rapper. Leal hat sich aufs Filmemachen konzentriert und hat so auch bereits einige Erfolge verbucht. In Spanien ist er als TV-Bad-Guy ein Star und auch in „Casino Royale“ war er dabei. Der eher brutal anmutende Gangsterfilm ist seit Herbst 2009 in den Kinos.

Auch der Disney-Film Küss den Frosch, eine Neuinterpretation des „Froschkönigs“ verspricht viel. Die Bilder und Scherze scheinen ganz „disney“ zu sein und auch der Sound verspricht, nahe an die alten, beliebten Sounds zu reichen. Was man vom Obama-Touch und der Verlegung der Story ins New Orleans des letzten Jahrhunderts halten soll, bleibt jedem selbst überlassen.

Damit wär auch diese Liste zu Ende… Aber – es folgt noch eine, letzte! 🙂