Mozart ist tot. Und leidet.

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Ohren zu und durch die Nase hören… Oder atmen.

Schon bald verbreitete sich ihr „Ruf“ als schlechte Sängerin, erst in Philadelphia und dann im ganzen Land, ihre Konzerte wurden zu einem schrägen Tipp für Insider und sie entwickelte die exaltierte Lebensweise einer Diva. Einer Anekdote zufolge schenkte sie nach einem Autounfall dem schuldigen Lenker eine Kiste Zigarren, da sie der Meinung war, ihr hohes f sei durch den Schreck viel „höher“ geworden.

Obwohl das Publikum nach mehr Auftritten verlangte, beschränkte sich Jenkins auf seltene Auftritte vor einem erlesenen Publikum, das sie selbst auswählte, wie bei ihren jährlichen Konzerten im Ritz-Carlton-Hotel in New York City. Am 25. Oktober 1944 gab sie dem öffentlichen Druck endlich nach und sang, mit 76 Jahren, ein Konzert in der Carnegie Hall, das schon Wochen vorher ausverkauft war und dessen Eintrittskarten am Schwarzmarkt sagenhafte Summen kosteten.

Einen Monat später starb sie, weil sie beim Konzert durch die große Anstrengung erkrankt war. Manchen Gerüchten zufolge ging sie auch an der Gram über die Zeitungskritiken zugrunde, die tatsächlich vernichtend waren (ein Kritiker schrieb ironisch-bewundernd, Foster-Jenkins hätte sich „nicht von den Absichten der Komponisten einschüchtern lassen“).

Wikipedia über Florence Foster Jenkins

Und ja, die Frau ist/war verdammt berühmt.