RSS abonnieren
Owley.ch

Ticketverlosung: Kingsman: The Secret Service

SC_KING

Ich habe im Kino dieses Jahr selten so herzhaft gelacht wie bei Matthew Vaughns Kingsman: The Secret Service. Basierend auf einem Comic von Mark Millar parodiert der Actionfilm das Geheimagentengenre auf herrliche Art und Weise. Dass dabei ordentlich Blut spritzt, ist bei Matthew Vaughn natürlich Ehrensache. Kingsman: The Secret Service ist nichts für sanfte Gemüter – wer sich trotzdem traut, wird dafür mit einem der witzigsten Filme des Jahres belohnt.

YouTube Preview Image

Ich verlose 5×2 Eintrittskarten für die Vorstellung von Kingsman: The Secret Service am Salt Cinema in Zürich am 8. August 2015, die ihr euch sichern könnt, wenn ihr folgende Frage richtig beantwortet:

Welcher Kultschauspieler mimt in Kingsman: The Secret Service den Bösewicht?

Schickt mir mit die Antwort als Mail oder twittert sie mir.

Unter allen Teilnehmern werde ich am Dienstag, 4. August 2015 um 12:00 Uhr fünf glückliche Gewinner ziehen.

Share Button

Ant-Man (2015)

AntMan

„My days of breaking into places and stealing shit are over! What do you need me to do?“ – „I want you to break into a place and steal some shit.“

Meine Güte, war das eine Zangengeburt.

Seit über zehn Jahren steckt der neueste Marvel-Streifen Ant-Man in der Produktion und musste immer wieder nach hinten verschoben werden. Regisseur Edgar Wright konzipierte den Film lange bevor Marvel sein Universum etablieren konnte, widmete sich zwischendurch jedoch immer wieder anderen Projekten wie Scott Pilgrim vs. the World oder The World’s End. Ob am Schluss der Geduldsfaden der Studiobosse riss oder Wright einfach nur seine Vision in Gefahr sah, ist unklar – geknallt hat es trotzdem und der Brite war plötzlich nicht mehr involviert. Umso schöner, dass trotz diesem Clash nur wenige Wochen vor Drehbeginn doch noch ein so gelungener Film resultieren konnte.

Eigentlich ist der einzige Wermutstropfen an Ant-Man auch, dass Edgar Wright ausgestiegen ist. Denn der Film ist eindeutig ein Edgar Wright-Streifen, auch wenn letztlich Peyton Reed auf dem Regiestuhl Platz nahm. Zu sehr prägte der Brite dieses Projekt über die Jahre, seine Handschrift ist unverkennbar. Das geht soweit, dass er sogar eigene Running Gags, wie den Sprung über den Zaun, im Film unterbringen konnte – was den nach seinem Abgang am Drehbuch involvierten Peyton Reed, Paul Rudd und Adam McKay vermutlich schlichtweg entgangen ist. Der Humor tut Ant-Man gut, schliesslich handelt es sich bei der Geschichte um einen Typen, der sich mit einem Anzug verkleinern oder vergrössern kann, um eines der absurdesten Konzepte im Marvel-Universum. Peyton Reed gelingt es, diese Idee auch visuell spannend umzusetzen und aus der Ameisenperspektive das Maximum herauszuholen. Die Action-Szenen in Ameisengrösse sind top.

Die eigentliche Story des Films hingegen ist simpel, und auch nicht gerade neu: Der Erfinder Hank Pym weiss um die Gefahr, die vom von ihm entwickelten Anzug ausgeht und möchte verhindern, dass die Technologie in falsche Hände gerät – der CEO der von ihm gegründeten Firma hat hingegen andere Pläne und denkt ans Militär. Klingt nach Iron Man, und fühlt sich auch ein bisschen so an. Doch während Ant-Man inhaltlich flach bleibt, holen die Darsteller aus dem Konzept umso mehr heraus – allen voran Paul Rudd und Michael Douglas, die herrlich harmonieren. Bei solch interessanten Figuren ist es schade, dass Marvel immer noch meint, Referenzen auf das restliche Marvel-Universum in den Film einstreuen zu müssen. Vermutlich war es auch dieser Aspekt, der zum Streit zwischen dem Studio und Wright geführt hat – und das zurecht. Denn in diesen Momenten hängt Ant-Man immer ein wenig durch.

In Kürze:

Mit Ant-Man ist Marvel ein erfrischender Sommerblockbuster gelungen, der den langersehnten frischen Wind in dieses Universum bringt. Paul Rudd gefällt in seiner Rolle und auch Michael Douglas kann als sein Mentor überzeugen. Ant-Man bildet einen würdigen Abschluss für Phase 2.

Wertung:

4 von 5 Spielzeuglokomotiven

Share Button

Brother Bear (2003)

BrotherBearAnimontag

„How’s it going, bear?“ – „Don’t call me that.“ – „Sorry, um… Mister Bear?“

Angeblich soll Disney-Boss Michael Eisner 1994 nach dem Grosserfolg von The Lion King schockiert reagiert haben, als er sah, dass kein neues Projekt mit sprechenden Tieren auf dem Programm stand und unverzüglich angeordnet haben, dass ein neuer Film in Produktion gehen sollte. Es verstrich zwar fast ein Jahrzehnt bis mit Brother Bear der nächste tierische Animationsfilm in die Kinos kam, doch die lange Wartezeit scheint dem Film gut getan zu haben. Die berührende Geschichte dreier Inuit-Brüder, von denen der jüngste, Kenai, in einen Bären verwandelt wird, erinnert mit immer wieder stark an die Werke der Disney Renaissance.

Die Musik zum Film stammt von einem Veteranen dieser Epoche: Phil Collins, der mit Tarzan einen Soundtrack für die Ewigkeit geschaffen hat, steuert auch die Musik zu Brother Bear bei. Seine Songs haben zwar nie die Wucht eines Son of Man, dafür ist dieser Soundtrack umso berührender. Mit Tina Turner, die dem Film mit Great Spirits einen ikonischen Titelsong verpasst, sichert sich Collins zudem die Unterstützung einer anderen Ikone der 90er-Jahre. Neu dagegen ist das Setting des Films: Zum ersten Mal zeigt Disney die Kultur der Inuit in Nordamerika, und das darf durchaus als big deal bezeichnet werden, schliesslich ist das der erste Auftritt dieses Volkes in der fast siebzigjährigen Geschichte des Studios. Schade ist nur, dass die Macher es nicht für nötig empfanden, die wichtigsten Inuit-Rollen mit indigenen Sprechern zu besetzen.

Nach ersten (unglücklichen) Versuchen mit 3D-Animation Anfangs der Nullerjahre ist Brother Bear ein eindrückliches Statement für die traditionelle Technik, die auch nach Ende der Disney Renaissance grosse Werke hervorbrachte. Spannend ist auch, wie die Macher den Inhalt des Films mit einem kleinen technischen Kniff reflektieren: Als Kenai noch ein Mensch ist, ist der Film im Format 1,85:1 und erdigen Farben gehalten, nach der Verwandlung weitet sich nicht nur sein Horizont, sondern auch das Format: Der Film zeigt sich nun in CinemaScope und bunten Farben. Offenbar reichten die atemberaubenden Landschaftsbilder und die überzeugenden Charakterdesigns aber nicht, um den bevorstehenden Kurswechsel des Studios zu verhindern.

In Kürze:

Mit Brother Bear haben Aaron Blaise und der kürzlich verstorbene Bob Walker einen berührenden Animationsfilm geschaffen, der an die besten Disney-Filme erinnert. Ganz mitspielen mit den Meisterwerken des Studios kann diese Bärenfabel zwar nur selten, für beste Unterhaltung sorgt der Film aber allemal.

Wertung:

4 von 5 dämlichen Elchen

Share Button

Ticketverlosung: Chef

SC_CHEF

Kommendes Wochenende zeigt das Salt Cinema in Zürich mit Chef einen meiner Lieblingsfilme des vergangenen Kinojahres. Iron Man-Regisseur Jon Favreau inszeniert sich in diesem Film als Chefkoch, der mit den immergleichen Menüs seiner Sternenbude nicht mehr glücklich ist – und sich schliesslich einen Imbisswagen zutut, mit dem er quer durch Amerika tuckert. Meiner Meinung nach ist Chef der perfekte Film für einen gemütlichen Abend am See.

Ein kleiner Tipp vorweg: Schaut euch den Film auf keinen Fall mit leerem Magen an!

Ich verlose 5×2 Eintrittskarten für die Vorstellung von Chef am Salt Cinema in Zürich am 31. Juli 2015, die ihr euch sichern könnt, wenn ihr folgende Frage richtig beantwortet:

In welchem Film von Jon Favreau waren Scarlett Johansson und Robert Downey Jr. ebenfalls zu sehen?

Schickt mir mit die Antwort als Mail oder twittert sie mir.

Unter allen Teilnehmern werde ich am Montag, 27. Juli um 12:00 Uhr fünf glückliche Gewinner ziehen.

Share Button

Owley am Salt Cinema

Promo

Vor zwei Jahren durfte ich vom Openairkino-Event Orange Cinema am Zürichhorn berichten. Der Veranstalter Orange heisst mittlerweile aber Salt, weshalb die Veranstaltung dieses Jahr zum ersten Mal unter dem Namen Salt Cinema über die Bühne geht. So oder so werde auch ich wieder am Start sein, über die Filme schreiben, die Stimmung abchecken – und natürlich Tickets verlosen.

Heute Abend startet Salt Cinema in Zürich am Zürichhorn mit dem Indie-Hit While We’re Young von Noah Baumbach mit Ben Stiller und Naomi Watts an den ich grosse Erwartungen habe. Meine persönlichen Highlights sind der Sci-Fi-Thriller Ex Machina, die Vorstellung von Das Parfüm mit Live-Musik des Basler Symphonieorchesters, Woody Allens Neuester Irrational Man, sowie Interstellar endlich wieder auf der grossen Leinwand. Letzteren kann man leider nicht in Zürich sehen sondern nur in Basel und Bern, wo am 23. Juli, respektive 6. August die Leinwand hochgezogen wird.

Das gesamte Programm könnt ihr hier abrufen: Zürich, Bern und Basel.

Share Button

Ant-Man Gewinnspiel

AntMan

Avengers: Age of Ultron mag das grosse Highlight der Phase 2 des Marvel Cinematic Universe gewesen sein, aber den Abschluss zum zweiten Durchgang dieses Superheldenuniversums bildet ein ganz anderer Kerl: Ant-Man. In seinem ersten Kinoabenteuer  gelangt der Meisterdieb Scott Lang (gespielt von Paul „Mike Hannigan“ Rudd) in den Besitz eines speziellen Anzugs, der ihm die Möglichkeit gibt, auf die Grösse einer Ameise zu schrumpfen und mit den kleinen Viechern zu kommunizieren. Ant-Man ist in den Comics ein zentrales Mitglied und Mitbegründer der Avengers und so ist es höchste Zeit, dass auch der kleinste aller Helden endlich seinen eigenen Film bekommt. Ebenfalls zu sehen in diesem abgedrehten Actionabenteuer: Michael Douglas als Hank Pym und Evangeline Lilly als Hanks Tochter Hope van Dyne.

AntMan2

Zum Filmstart am 23. Juli verlose ich keine Kleinigkeit, sondern zwei schicke Goodie-Pakete, jeweils bestehend aus einem Cap, einem XL-T-Shirt, einem Ant-Man-Handyanhänger sowie 2 Kinotickets (nur in der Schweiz einlösbar). Sichern könnt ihr euch eines dieser Pakete, indem ihr mir in den Kommentaren verratet, was ihr als erstes machen würdet, wenn ihr euch mithilfe eines Anzuges verkleinern könntet.

Kleiner Hinweis: Sich heimlich in die Frauendusche schleichen wurde schon von Ant-Man persönlich abgehandelt.

Aus allen Beiträgen, die bis zum 20. Juli um 12 Uhr eintreffen, werde ich zwei Gewinner ziehen, die von mir persönlich benachrichtigt werden.

Share Button

Minions (2015)

MinionsAnimontag

„Work for me, and all this will be yours: respect, power…“ – „Banana!“ – „…Banana!“

Ich bin kein Fan von Comic Reliefs, erst recht nicht in Animationsfilmen. Seit Disney mit Timon und Poomba die Herzen des Publikums erobern konnte, müssen die lustigen Nebenfiguren immer noch dämlicher und furzender und marketingtauglicher werden. Lustigerweise störte ich mich aber gerade an den Minions nicht – ausgerechnet die kleinen gelben Männchen, die der Inbegriff von Dämlichkeit, Herumgefurze und Marketing sind.

Das heisst aber nicht, dass sie einen Solo-Film gebraucht hätten. Minions ist so… eh.

Machen wir uns nichts vor: Die Minions sind Nebenfiguren. Beigemüse. Als Protagonisten sind sie etwa gleich glaubwürdig wie Joffrey Baratheon als Weintester. Das liegt sicherlich auch daran, dass ihr knuffiges Charakterdesign nie darauf ausgelegt war, grossen Emotionen Raum zu bieten und sie so immer die „ulkigen kleinen Dinger“ bleiben. Dass sie in ihrem Kauderwelsch dann auch noch den Plot vorwärtsbringen und längere Dialoge führen müssen, ist meiner Meinung nach der grosse Schwachpunkt von Minions.

Dabei wäre die Grundidee des Films, der erzählt, wie die Minions jahrhundertelang nach einem würdigen Meister gesucht haben (und dabei aber offenbar einen Bösewicht verpasst haben), eigentlich ganz witzig. Wie schon die beiden Despicable Me-Filme kann Minions durch sein ausgefallenes Production Design, das keine Grenzen zu kennen scheint, überzeugen – ich denke da nur an das Fluggefährt der von Sandra Bullock verkörperten Bösewichtin Scarlett Overkill. Schade nur, dass man sich soviel Mühe gibt, den Film in den 60er-Jahren anzusiedeln, und dann das Finale dann nach London versetzt wo man auf diese kulturellen Bezüge verzichtet.

In Kürze:

Minions fehlt die Hauptfiguren. Die titelgebenden Gelbköpfe sind zwar witzig, sie können den Film aber nicht tragen. Da freue ich mich dann lieber auf Despicable Me 3, wo die kleinen Kerle wieder in einer Nebenrolle zu sehen sind.

Wertung:

3 von 5 gelben Hydranten

Share Button

The Force Awakens, die Sechste.

YouTube Preview Image

Was bisher geschah: IIIIIIIVV

Sie machen einen neuen Star Wars-Film!
Ich kann es noch immer nicht fassen. Kneif mich mal einer. Das ist einfach so schön.

„Star Wars. I burn for Star Wars.“

(via)

Share Button

Geschafft.

StormSwords

Ich kann mich nicht daran erinnern, je drei Jahre an einem Buch gesessen zu haben. Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.

Share Button

The Last Man on Earth – Staffel 1

LMOE1

„Okay, I get it. Nobody’s coming! You’re not giving me anybody. Well, guess what. I don’t even care! I don’t need people. Okay? I can make it work on my own. Watch me! Watch me!“

Eine Serie, die die Geschichte des letzten Menschen auf der Erde schildert? Nein, The Last Man on Earth, die neue Comedy-Serie der The Lego Movie-Schöpfer und künftigen Star Wars-Regisseure Phil Lord und Chris Miller klingt auf dem Papier nicht gerade spektakulär. Der Markt ist nach dem ganzen Zombie-Hype mit dystopischen Zukunftsvisionen längst übersättigt, weshalb man sich durchaus fragen kann, wieso es diese Serie überhaupt braucht. Die Antwort ist wenig überraschend: The Last Man on Earth ist verdammt witzig und interessiert sich zu keinem Zeitpunkt für die beklemmende Endzeitstimmung von The Walking Dead und Konsorten.

Gut, die Serie hat auch keine Zombies, die dem Protagonisten auf den Leib rücken, was vorallem daran liegen dürfte, dass die Macher gar nicht erst eine Erklärung für den plötzlichen Rückgang der Population suchen. Es ist einfach so. Vor fünf Jahren ging es mit der Menschheit bachab und nun ist Phil Miller (geschickt nach den beiden Machern benannt und noch besser verkörpert vom dritten schlauen Kopf hinter diesem Projekt, Will Forte) der letzte Überlebende. Phil ist ein ziemlicher Faulpelz und nicht gerade der Mensch, den man als Letzten unserer Rasse hervorgehen sehen möchte. Doch genau darin finden die Macher den Witz. Sie zeigen uns Phil, der nach fünf Jahren nichts besseres zu tun hat, als Dinge anzuzünden und das Weisse Haus auszuräumen.

Dass das allein nicht lange witzig bleibt, wissen auch die Macher. The Last Man on Earth ist so witzig, weil Lord, Miller und Forte die Gags auf die Spitze treiben und mit absurden und unvorhersehbaren Wendungen aufwarten. Damit treiben die Macher die Geschichte geschickt voran und konfrontieren den total sozialkompetenz-befreiten Phil immer wieder mit dem Auftritt neuer Charaktere. Ich möchte hier gar nicht zuviel vorweg nehmen, einzig den Auftritt der quirligen Aussenseiterin Carol möchte ich herausstreichen. Gespielt wird diese von der wundervollen Kristen Schaal, die schon in Flight of the Conchords beweisen konnte, dass sie durchgeknallte Rollen beherrscht.

In Kürze:

Die erste Staffel von The Last Man on Earth war soweit ich das mitbekommen habe, kein grosser Erfolg. Nichtsdestotrotz bekommt dieses ungewöhnliche Format eine zweite Staffel und das ist gut so. Schliesslich hat die amerikanische Serienlandschaft dermassen unverfrorene und schrullige Comedy dringend nötig.

Wertung:

4 von 5 vollgeschissenen Swimming Pools

Share Button
 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 266 267 268 »