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Mortdecai (2015)

Mortdecai

“Have you heard the expression, ‘open your balls’?” – “No, sir.” – “It made me feel dirty.”

Der Kunsthändler Charlie Mortdecai hat Schulden und steht kurz vor der Insolvenz. Da kommt ein Auftrag seiner Majestät ganz gelegen. Ein teures Kunstwerk wurde gestohlen und Charlie soll es wieder finden. Mortdecai ahnt nicht, worauf er sich bei diesem Auftrag eingelassen hat… Für Mortdecai musste ich zweimal früh aufstehen, da die erste Pressevorführung kurzfristig abgesagt werden musste. Gelohnt hat es sich nicht – die Komödie mit Johnny Depp ist ein ziemlicher Totalausfall.

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Inherent Vice

InherentVice

Paul Thomas Anderson ist einer dieser von den Kritikern und Fans gefeierten Filmemacher, mit dem ich bisher nicht viel anfangen konnte. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich bisher noch nicht den Zugang zu seinem filmischen Schaffen gefunden habe. The Master mit Philip Seymour Hoffman konnte mich nicht wirklich reizen und wirkte viel zu düster, während ich seine Rom-Com Punch-Drunk Love nach kurzer Zeit verwirrt abgeschaltet habe.

Sein neues Projekt Inherent Vice ist endlich ein Film von Anderson, der mich reizt und den ich wirklich sehen möchte, nicht zuletzt dank der abgefahrenen und unglaublich coolen Poster. Inherent Vice basiert auf einem Buch von Thomas Pynchon und erzählt die Geschichte vom Privatdetektiv Larry “Doc” Sportello, der auf Drängen seiner Ex-Freundin eine geplante Entführung untersuchen will. Mit dem absurden Humor, dem 70er-Charme und dem All Star Cast mit den wilden Frisuren erinnert dieses Con-Flick ein bisschen an American Hustle – ich bin aber überzeugt, dass sich Inherent Vice nur schon mit seinem ganz eigenen Look und dank Joaquin Phoenix und Josh Brolin vom letztjährigen Oscar-Tiefflieger abheben kann.

Ihr glaubt mir nicht? Lasst euch vom Trailer zu Inherent Vice überzeugen. Der Film kommt in der Deutschschweiz am 12. Februar in die Kinos.

 

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Unbroken (2014)

Unbroken

“If I can take it, I can make it.”

Sein Bruder stellt Louis Zamperini vor die Wahl: Entweder du bleibst ein Rabauke und endest auf der Strasse – oder du gibst deinem Leben einen Sinn. Und so findet Louie seine Berufung im Rennen, eine Leidenschaft, die ihn bis an die Olympischen Spiele in 1936 Berlin führt. Als Louie während des Zweiten Weltkriegs an Bord eines B-24 Bombers im Pazifik abstürzt, und danach in einem japanischen Kriegsgefangenenlager landet, wird sein Durchhaltevermögen ein weiteres Mal auf die Probe gestellt. Unbroken ist die zweite Regiearbeit von Angelina Jolie, die mit der Verfilmung der Lebensgeschichte von Louie Zamperini eine Brücke zwischen den USA und Japan schlagen wollte. Ob es ihr gelungen ist, erfahrt ihr in der Review.

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Das Marvel TV-Universum

MarvelTV

Zugegeben: Es dauerte ein bisschen, bis Marvel sich in der TV-Landschaft zurechtfand. Die erste Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D. dümpelte lange vor sich hin und wurde erst dank dem starken Twist in Captain America: The Winter Soldier so richtig gut. In der zweiten Staffel haben die Macher aber noch einmal aufgedreht und können nun auch ohne Schützenhilfe aus dem filmischen Universum brillieren. Und spätestens seit dem packenden Mid-Season-Finale der zweiten Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D., das das Marvel Cinematic Universe auf ungeahnte Art und Weise erschütterte, darf die TV-Mission des Studios als Erfolg gewertet werden. Was folgt nun? Wie sehen die Pläne des Studios auf dem heimischen Bildschirm aus? Ein kleiner Blick in die Zukunft, nach dem Klick.

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O Menino e o Mundo (2014)

MeninoMundoFantoche

Animontag

Auf der Suche nach seinem Vater erkundet ein kleiner Junge die Welt, und erfährt dabei viel Schönes, aber auch viel Schlechtes. Der brasilianische Animationsfilm O Menino e o Mundo von Alê Abreu gewann beim prestigeträchtigen Festival d’Animation in Annecy sowohl den Publikumspreis als auch den Hauptpreis. Grund genug also, dieses kunterbunte Machwerk etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

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The Imitation Game (2014)

TheImitationGame

“Sometimes it is the people who no one imagines anything of who do the things that no one can imagine.”

Enigma – so heisst eine Chiffriermaschine, mit der die Deutschen ihre Funksprüche verschlüsseln und an der sich die Allierten im Zweiten Weltkrieg die Zähne ausbeissen. An vorderster Front ist dabei der Mathematiker Alan Turing, der überzeugt ist, dass diese Maschine auf irgendeine Art und Weise zu schlagen ist. Doch der eigenwillige Turing muss sich nicht nur mit den Tücken von Enigma herumschlagen, er muss auch seine Vorliebe für Männer im strengen England der 50er-Jahre geheimhalten. Mit The Imitation Game arbeiten die Briten ein ebenso ruhmreiches wie beschämendes Kapitel ihrer Geschichte auf – die unmenschliche Behandlung des homosexuellen Alan Turing im Nachkriegs-England steht dabei im Kontrast zu dessen Errungenschaften für das Vaterland.

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Wild (2014)

Wild

“If your nerve deny you, go above your nerve. – Emily Dickinson and Cheryl Strayed”

Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Cheryl Strayed in ein tiefes Loch. In der Hoffnung, sich dabei selber zu finden und die Person zu werden, die ihre Mutter in ihr sah, begibt sich Cheryl auf eine dreimonatige Reise auf dem Pacific Crest Trail quer durch Nordamerika. Nur ein Jahr nach dem Erfolg von Dallas Buyers Club dominiert mit Wild erneut ein Film von Jean-Marc Vallée die Schauspielkategorien bei den Oscars. Nach dem Doppelgewinn in den Kategorien der männlichen Darsteller sind mit Reese Witherspoon und Laura Dern dieses Jahr zwei Frauen nominiert. Aber hat der Film diese Lorbeeren auch verdient?

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Big Hero 6 (2014)

BigHero6Animontag

“Hello. I am Baymax, your personal healthcare companion.”

Der vierzehnjährige Hiro Hamada lebt in der Technologie-Metropole San Fransokyo. Gemeinsam mit Baymax, dem Gesundheitsroboter seines verstorbenen Bruders, sowie einer Schar treuer Freunde ist es an Hiro, seine Stadt vor den Launen eines finsteren Bösewichts zu schützen. Seit sich das Studio auf 3D-Animation beschränkt, fällt es Disney immer schwerer, mit seinen Filmen aufzufallen. Mit den Musicals kann man zwar noch aus der Masse herausstechen, immerhin ist man noch immer das einzige grosse Studio, das dieses Genre pflegt. Doch die anderen Filme haben es schwieriger, mit ihrem genormten Look und den sich immer ähnlicher werdenden Stories aus der Animationsmasse herauszustechen. Das ist auch ein bisschen ein Problem von Big Hero 6, der uns eine wunderbare Geschichte erzählt, die aber genauso gut von einem anderen Studio hätte umgesetzt werden können.

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Big Hero 6 Gewinnspiel

BigHero6Gewinnspiel

2009 hat Disney den Comicverlag Marvel aufgekauft – doch anders als beim Kauf von Pixar oder Lucasfilm dauerte es ganze 5 Jahre, bis der Mickey Mouse-Konzern, von einigen TV-Projekten abgesehen, diese Lizenz so richtig ausschöpfte. Der erste Superheldenfilm aus dem Hause Disney bringt aber nicht etwa einen grossen Helden auf die Leinwand, im Gegenteil: Big Hero 6 (oder Baymax – Riesiges Robowabohu, wie der Film auf deutsch tragischerweise heisst) ist die Umsetzung eines total unbekannten Comics.

Wer Film und Vorlage vergleicht, wird schnell merken, dass die Parallelen zum Comic gering sind. Statt einem japanischen Superheldenteam um den Silver Samurai dreht sich dieser Film um eine Gruppe Nerds, die gemeinsam eine Industrie-Verschwörung aufdecken. Selbst Baymax ist statt einem Drachenroboter nun ein knuffiger Pflegeroboter – doch deswegen ist er nicht etwa weniger badass.

Unter der Regie von Don Hall und Chris Williams entsteht so eine ganz neue und berührende Geschichte über Freundschaft, Treue und Vergebung, die sich im klassischen Disney-Stil präsentiert. Und so überrascht es nicht, dass Big Hero 6 in den USA ein voller Erfolg war und nun, just zum Schweizer Kinostart am 22. Januar noch mit einer Oscar-Nomination geehrt wurde.

BaymaxEtui

Damit ihr euch selber ein Bild von diesem Superheldenanimationsfilm machen könnt, verlose ich an dieser Stelle 1×2 Tickets für den Film, die in der ganzen Schweiz eingelöst werden können. Obendrauf gibt es für den Gewinner noch ein Set voll mit heldenhaften Gimmicks: Ein Notizbuch, Sticker, ein Kinder-T-Shirt (Grösse 120) und – mein heimlicher Favorit in diesem Paket – ein Etui im Baymax-Look. Gewinnen könnt ihr dieses Superhelden-Paket, indem ihr mir bis am 22. Januar 2015 um 12:00 Uhr verrät, wer denn (nach Baymax, versteht sich) der zweitcoolste Roboter der Filmgeschichte ist. Hinterlasst eure Antwort, zusammen mit eurer E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld im Kommentarbereich.

 

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The Theory of Everything (2014)

TheoryEverything

“There should be no boundaries to human endeavor. We are all different. However bad life may seem, there is always something you can do, and succeed at. While there’s life, there is hope.”

Der Student Stephen Hawking lernt an der Universität in Cambridge die Literaturstudentin Jane Wilde kennen – schnell ist klar, dass die aufgeweckte Jane für Stephen die Frau fürs Leben ist. Als bei Stephen die unheilbare Krankheit ALS diagnostiziert wird, und ihm gesagt wird, dass er noch wenige Jahre zu leben hätte, beschliesst Stephen, dass er die Zeit, die ihm noch bleibt, maximal nutzen will – sowohl in privater, als auch in wissenschaftlicher Hinsicht. Es kommt immer wieder vor, dass mehrere Filme in einem Jahr dieselbe Geschichte erzählen – vor zwei Jahren gab es zwei eher dürftige Verfilmungen des Schneewittchen-Stoffes und in diesem Jahr kloppten sich gleich zwei Inkarnationen des Herkules auf den Kinoleinwänden (wobei es zum Glück nur einer bis zu uns schaffte).

Eine ähnliche Parallele gibt es im Fall von The Theory of Everything und Interstellar, zwei Filmen, die sich mit Quantenphysik, im Speziellen mit Schwarzen Löchern befassen. Während uns Chris Nolans Interstellar basierend auf diesen Theorien mit fantastischen Bildern eine mögliche Zukunft schildert, bleibt James Marsh im Biopic The Theory of Everything nahe an der Realität: Er wagt den Blick zurück auf das bewegte Leben von Stephen Hawking.

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