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Daredevil – Staffel 1

Daredevil1

„Lawyer by day, vigilante by night. The hell does that work?“ – „Yeah, I’ll let you know when I figure it out.“

Der Volksmund weiss: Aller guten Dinge sind drei. Eine Redensart, die sich für Marvels neuestes TV-Projekt nach Agents of S.H.I.E.L.D und Agent Carter mehr als nur bestätigt. Die gefeierte Netflix-Serie Daredevil ist nicht nur eine Bereicherung für die Fernsehlandschaft, Marvel scheint sich fernab von der familienfreundlichen Disney-Tochter ABC zum ersten Mal so richtig entfalten zu können. Mit seinem düsteren Ton und dem freimütigen Umgang mit Gewaltdarstellungen hebt sich Daredevil vom Marvel-Einheitsbrei ab, der durch das ganze Universe Building allmählich zu langweilen droht.

Wer bei „Daredevil“ jetzt das Trainwreck mit Ben Affleck vor Augen hat, kann aufatmen. Die neue Serie ist die einzig wahre Adaptation des Stoffes. Charlie Cox überzeugt in der Hauptrolle des smarten Anwalts Matt Murdock, der nach einem Unfall zwar blind ist, dafür über umso stärker geschärfte Sinne verfügt. In der Nacht wird Matt zum Gerechtigkeitskämpfer Daredevil – was ihn direkt auf Kollisionskurs mit dem mysteriösen Geschäftsmann Wilson Fisk bringt. Gespielt wird dieser von Vincent d’Onofrio, der in der Rolle des unberechenbaren und verletzlichen Hünen brilliert und eine der stärksten Bösewichtsdarstellungen der letzten Monate abliefert.

Daredevil ist ein Anti-Held, der sich immer wieder in einer moralischen Grauzone bewegt. Aus diesem Grund ist auch die Serie nicht so sparsam mit expliziten Gewaltdarstellungen. Diese Düsterkeit ist Programm, denn auch in Bezug auf die Machart fallen vorallem die düsteren Visuals und unwirtlichen Settings auf, mit denen Showrunner Steven S. DeKnight seine Serie umsetzt. Dass sich die Serie nicht in der ganzen Düsterkeit verliert, dafür sorgt die Figur von Matts Partner at Law Foggy Nelson, der von Elden Henson herrlich selbstironisch gespielt wird. Henson, der vor nicht allzu langer Zeit noch für Chronicle-Autor Max Landis den DC-Schurken Doomsday mimte, lockert die Serie mit seiner Rolle auf eine angenehme Art und Weise auf.

In Kürze:

Das Potential des Marvel Cinematic Universe ist noch längst nicht ausgeschöpft – das bewiesen unlängst Guardians of the Galaxy und nun also auch Daredevil. Die Serie bietet bestens aufgelegte Darsteller, eine packende Story und ist auch technisch auf höchstem Niveau. Mal sehen, was Staffel 2 bringt – jetzt wo auch der Punisher mittut.

Wertung:

5 von 5 Zuppe Inglesi

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Jurassic World (2015)

JurassicWorld

„Corporate felt genetic modification would up the ‚wow‘ factor.“ – „They’re dinosaurs, wow enough.“

Ich war ein bisschen besorgt, als bei mir auch wenige Tage vor dem Kinostart von Jurassic World noch keine richtige Vorfreude auf den Film aufkommen wollte. Ich meine, wir reden von Jurassic World! Die Fortsetzung zu jener Filmreihe, in die ich mich zwar erst im vergangenen Jahr verliebt habe, die mir aber am Herzen liegt, als wäre es eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen. Doch sobald sich das Tor zum Park öffnete und John Williams‘, von Michael Giacchino wunderschön adaptiertes Thema ertönte, war sie wieder da: Die Freude an dieser Dinowelt.

Diesmal funktioniert der Park einwandfrei und die Besucher kommen in Strömen. Dies wiederum sorgt dafür, dass die Leitung der „Jurassic World“ immer neue Attraktionen ausheckt – solange, bis man einen Schritt zu weit geht: Mit dem übermächtigen Indominus Rex wurde eine gefährliche Spezies herangezüchtet, die sich nicht kontrollieren lässt und bald schon im Park für Angst und Schrecken sorgt. Colin Trevorrows Jurassic World gibt sich herrlich selbstironisch und prangert mit dem Marketingmonster das nach immer grösserem Spektakel gierende Hollywoodkino an. Gewisse Erwartungen muss aber auch Trevorrow erfüllen, und so bekommen wir in diesem Film mit dem beeindruckenden Mosasaurus einen neuen Giganten und unseren ersten richtigen Fischsaurier zu sehen.

Chris Pratt beweist einmal, dass er einen grossen Blockbuster ohne Probleme tragen kann. Als beinharter Velociraptorentrainer ist der neue Hollywoodliebling die perfekte Besetzung für die Rolle, die ursprünglich für Josh Brolin vorgesehen war. Bryce Dallas Howard hingegen kann nicht wirklich überzeugen, was vermutlich auch der schwach geschriebenen Rolle geschuldet ist, die ihre Figur als „Frau in Führungsposition, die aber keinen Plan hat“ definiert. Das Drehbuch von Jurassic World hat auch sonst so seine Mängel – doch Plot-Holes gehören zur Reihe wie mangelnde wissenschaftliche Genauigkeit. Es ist nunmal Popcornkino für Träumer, das einen für zwei Stunden in eine fantastische Welt, in der gigantische Echsen für Grauen und Schrecken sorgen, entführen soll.

In Kürze:

Jurassic World macht Spass. Mein Tipp: Geniesst die grossen Momente und noch grösseren Dinos und verzeiht dem Film seine eindimensionalen Figuren und die teilweise wirre Story.

Wertung:

4 von 5 Plastikdinosauriern

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Agents of S.H.I.E.L.D. – Staffel 2

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„Secrets is what brought S.H.I.E.L.D. down the first time, and we won’t let that happen again.“

Die erste Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D. gilt in der Serienlandschaft ein bisschen als Paradebeispiel dafür, wie man einen brutalen Fehlstart für eine neue Serie innert kürzester Zeit ausbügeln und sich eine weitere Staffel sichern kann. Und so waren die Erwartungen an die neue Staffel der Marvel-Serie entsprechend hoch. Das Agententeam um den wiederbelebten Phil Coulson muss sich nicht nur mit der Nazi-Organisation Hydra herumschlagen, sondern steht auch einer übernatürlichen Bedrohung gegenüber. Bevor ich aber ins Detail gehe möchte ich noch vor Spoilern warnen – denn auch in der zweiten Staffel von Agents of S.H.I.E.L.D. gibt es den ein oder anderen Twist. Okay? Okay.

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Holy Shit! The Martian wird grossartig!

TheMartian

Von The Martian habe ich eigentlich nur gehört, weil Sascha den ja so hypt. Oder heisst es hyped? Egal. Sascha fährt jedenfalls auf diesen Film ab und ich jetzt, nachdem ich den Trailer gesehen habe, auch. Das könnte der erste vernünftige Ridley Scott-Streifen seit einer Ewigkeit werden (fürs Protokoll: ich habe ihm The Counselor noch nicht verziehen). In The Martian spielt Matt Damon einen auf dem Mars gestrandeten Astronauten, der auf Rettung hofft, die aber wohl nie kommt. Und ich mag Matt Damon. Noch lieber jetzt, wo er alt ist und total cooles Zeug macht, als in seinen jungen Jahren. Der restliche Cast ist ebenfalls namhaft, aber weil mir mal vorgeworfen wurde, dass ich zuviel name-shitting betreibe müsst ihr die Liste der Darsteller entweder dem Trailer entnehmen oder Wikipedia.

Das einzige, was diesem Film jetzt noch das Genick brechen könnte, ist dass er ein Jahr nach Interstellar kommt.

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Jurassic World Gewinnspiel

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2015 ist das Jahr der wiederbelebten Klassiker: Mad Max stürmte vergangenen Monat die Kinos und im Dezember steht nach 32 Jahren endlich ein neuer Star Wars-Film an. Und schon diese Woche kommt mit Jurassic World der vierte Teil von Steven Spielbergs effektlastiger Dino-Saga in die Kinos. Spielberg ist zwar schon seit dem dritten Film nur noch als Produzent tätig, doch auch in dieser Funktion wird der Kultregisseur sicherstellen, dass dem Publikum beste Unterhaltung geboten wird. Dafür sorgen auch die neuen Darsteller, allen voran Chris Pratt und Bryce Dallas Howard als Angestellte der neuen, mittlerweile funktionstüchtigen Jurassic World. Und wer die bisherigen Filme kennt, weiss, dass es nicht lange dauern dürfte, bis irgendetwas brutal schiefläuft…

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Zum Kinostart von Jurassic World am 11. Juni verlose ich zwei Goodie-Pakete für die hartgesottenen Fans unter euch, bestehend aus einer Mütze zum Film und einem Matchbox-Auto im Dino-Look. Wer sich eines dieser Sets sichern möchte, soll mir in den Kommentaren zu diesem Beitrag verraten, welches der coolste Dinosaurier überhaupt ist. Aus allen Einsendungen, die bis zum 12. Juni 2015 um 12:00 Uhr eingetroffen sind werde ich zwei glückliche Gewinner auslosen – vergesst nicht, eure E-Mail anzugeben, damit ich euch auch kontaktieren kann.

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6 Jahre

6Jahre

Sechs Jahre ist es her, dass ich auf diesem Blog den ersten Beitrag verfasst habe. Gross zurückblicken mag ich nicht, das habe ich schon genug getan. Und für alle, die noch nicht genug hatten, gibt’s ja den Zufallspostgenerator auf der rechten Seite. Was die Zukunft bringt, ist meiner Meinung nach viel spannender. Da steht noch einiges an. Aber das behalte ich für mich. Gemein, wie ich bin.

Ihr könnt dafür ja den Generator auf der rechten Seite anschmeissen und den peinlichsten Post der letzten sechs Jahre ausgraben.

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Mad Max: Fury Road (2015)

madmax

„What a lovely day!“

Bei rund hundert Kinobesuchen pro Jahr bleibt bei mir längst nicht jeder Film haften. Und damit meine ich nicht, dass die Filme keinen Spass machen – im Gegenteil – sondern dass sie einfach nicht lang genug in Erinnerung bleiben. Ein Film, den ich hingegen so schnell nicht vergessen werde ist Mad Max: Fury Road. George Miller erzählt in diesem Film von einer dystopischen Welt, in der Wasser und Benzin knapp sind – und wer diese Ressourcen besitzt, der hat folglich auch die Oberhand. Als sich Imperator Furiosa gegen ihren Anführer Immortan Joe auflehnt, entbrennt ein Bandenkrieg, zwischen dessen Fronten sich Mad Max wiederfindet. So einfach diese Geschichte erzählt ist, so simpel ist sie auch gestrickt.

Wer meint, dass Mad Max: Fury Road deswegen lockere Unterhaltung biete, irrt gewaltig. Dieser in rostrot und stahlblau getauchte Fiebertraum ist alles andere als leichte Kost. Miller zaubert ein bombastisches und akribisch durchorchestriertes Actionfeuerwerk, das dem Zuschauer keine Sekunde Ruhe gönnt. Untermalt wird das Ganze vom pumpenden Score des Holländers Tom Holkenborg aka Junkie XL, der nach 300: Rise of an Empire erneut eindrücklich beweist, dass er der Mann für opulenten Bombast ist. Am meisten hat mich an diesem Film fasziniert, dass der von Tom Hardy verkörperte Max in diesem Film gar nicht der eigentliche Held ist. Die von Charlize Theron brilliant gespielte Furiosa sowie eine Handvoll weiterer Frauen stehlen ihm die Schau und treten mindestens soviele Ärsche wie Max, womit sie diesen Film wohl zum feministischsten Action-Streifen der letzten Monate machen.

In Kürze:

Mad Max: Fury Road ist ein bildgewaltiger Trip in eine Welt der heulenden Motoren und durchgeknallten Gestalten. Der Action-Film des Jahres? Gut möglich.

Wertung:

5 von 5 feuerspeienden E-Gitarren

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Tomorrowland Gewinnspiel

Tomorrowland

Bei all den Fortsetzungen, Reboots und Buchverfilmungen, die in diesem Jahr bevorstehen, vergisst man gerne, dass es hie und da auch originale Filme auf die Leinwand schaffen. Tomorrowland ist so einer. Der Film, der wegen eines gleichnamigen Elektrofestivals hierzulande als A World Beyond in die Kinos kommt, entstand unter der Regie von Brad Bird, dem Regisseur solcher Kultfilme wie The Iron Giant oder The Incredibles. Mit Mission: Impossible – Ghost Protocol sammelte Bird genug Realfilmerfahrung um nun sein Wunschprojekt umzusetzen: Die Geschichte einer futuristischen Parallelwelt, in der die Probleme und Sorgen unserer Welt verflogen sind – eine klassische Utopie, eben. In der Hauptrolle zu sehen sind George Clooney, Hugh Laurie und die junge Britt Robertson.

Für den Film verlose ich zwei Goodie-Sets bestehend aus einem schickem Notizbuch, einem Anhänger im Look des mysteriösen Pins aus dem Film und je zwei in der ganzen Schweiz einlösbaren Kinogutscheinen. Ihr könnt euch eines dieser Sets sichern, indem ihr mir bis Samstag, 23. Mai um 23:59 Uhr verrät, welches euer Lieblingsfilm mit George Clooney ist. Aus allen Kommentaren werde ich zwei Gewinner auslosen, die persönlich benachrichtigt werden – also nicht vergessen, die E-Mail-Adresse anzugeben.

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Avengers: Age of Ultron (2015)

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„You want to protect the world, but you don’t want it to change. You’re all puppets, tangled in strings… strings!“

Tony Stark will nicht, dass sich das Fiasko von The Avengers und der Schlacht von New York wiederholt. Aus diesem Grund schafft er Ultron, einen übermächtigen Roboter, der die Menschheit vor Bedrohungen beschützen soll. Nur dumm, dass Ultron überzeugt ist, dass die Avengers die grösste Bedrohung für die Menschen darstellen. Avengers: Age of Ultron ist die Fortsetzung zum erfolgreichsten Superheldenfilm aller Zeiten, die wie der erste Teil, unter der Regie von Joss Whedon entstand. Was mit dem fehlenden Artikel in der Titelbezeichnung des Filmes passiert ist, weiss niemand so recht.

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Agent Carter – Staffel 1

AgentCarter

„I don’t need a congressional honor. I don’t need Agent Thompson’s approval or the President’s. I know my value. Anyone else’s opinion doesn’t really matter.“

Dass sich nach dem Zweiten Weltkrieg niemand um ihr Schicksal schert, muss Peggy Carter im New York der 50er-Jahre auf schmerzhafte Art und Weise lernen. Im Auftrag des S.S.R., des Geheimdienstes der Alliierten, sollte Peggy eigentlich für Sicherheit und Ordnung sorgen. Doch stattdessen wird sie von ihren Vorgesetzten wie eine bessere Sekretärin behandelt. Als ihr langjähriger Freund Howard Stark wegen Hochverrats in Ungnade fällt, tritt Peggy auf den Plan – überzeugt von Howards Unschuld ist sie bemüht dessen Namen reinzuwaschen.

Agent Carter ist die zweite Serie aus dem Marvel Cinematic Universe – in der Hauptrolle dieser acht Folgen umfassenden Mini-Serie zu sehen ist Hayley Atwell, die ihre Rolle als Peggy Carter wieder aufnimmt. Obschon die Serie für eine Staffel konzipiert war, laufen bei Marvel bereits Gespräche zu einer zweiten Staffel. Bevor es soweit ist, meine Review zur ersten Staffel:

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