In Time (2011)


„How can you live with yourself watching people die right next to you?“ -„You don’t watch. You close your eyes.“

In einer Zeit der Adaptionen, Remakes, Sequels und Prequels freue ich mich über jeden Blockbuster, der versucht, eine neue Story auf die Leinwand zu bringen, und wenn das dann auch noch ansprechend gelingt, dann bin ich glücklich, wie ich das beispielsweise bei „Inception“ im vergangenen Jahr war. An diesen erinnerte mich – freiwillig oder unfreiwillig – auch Andrew Niccols erster Streifen seit sechs Jahren, die düstere Zukunftsvision In Time. Doch ich musste schnell feststellen, dass die Idee dahinter gar nicht so neu ist, sondern vor 35 Jahren so schon erzählt wurde, im Film „Logan’s Run“ (der von Nicolas Winding Refn zudem sehr bald neu aufgelegt wird). Da ich mich aber an und für sich an Adaptionen, Remakes, Sequels und Prequels nicht störe, solange sie gut sind, und das vom Trailer her auf „In Time“ zutraf, war auch der Pflicht für mich.

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In Time

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Ich hatte mir ja für 2011 immer ein solches Erlebnis wie „Inception“ das im letzten Jahr war, gewünscht – einen Film, der eine neue Story präsentiert, und das von A – Z durchdacht. Der recht schlaue „Source Code“ war zwar nett, aber weit davon entfernt, mich so wegzuhauen, wie das „Inception“ tat, und auch „Super 8“ begeistert auf einer anderen Ebene. Ironischerweise ist es ein Film, in dem Cillian Murphy mitspielt, der „Inception“ ähnlich scheint – In Time heisst der Film, der von „Lord of War“-Regisseur Andrew Niccol stammt. In der nahen Zukunft altern Menschen nur bis zu 25 Jahre alt werden. Zeit ist auch die neue Währung, und so kommt es, dass Reiche länger leben, als Arme. Der Stil sieht gut aus, und die Story mit der ganzen „Don’t waste my time!“-Thematik klingt sinnvoll. Und natürlich der Cast. Justin Timberlake, Amanda Seyfried, Olivia Wilde und eben Cillian Murphy. Und Johnny Galecki aka Leonard. Klingt nach dem nächsten Highlight 2011.

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