Star Wars According To Frau Laura: Eddie Murphy-Double

FRAULAURA

Es ist Donnerstag und das bedeutet gleich drei tolle Dinge. Erstens, bald ist Wochenende. Zweitens, es gibt eine neue Ausgabe von Star Wars According To Frau Laura, meiner Gastbeitragsreihe auf Owleys Blog – diesmal mit zwei Stills aus The Empire Strikes Back, die ich interpretiere. Drittens, wer letzte Woche gelesen hat, weiß, dass donnerstags auch die Wahrscheinlichkeit eines Kosmetiksalon-Besuchs durch Han Solo drastisch ansteigt. Wenn ich mir das erste Still dieser Woche anschaue, sollte er Luke vielleicht mitnehmen und ihm eine Rückenmassage verpassen lassen…

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„Luke will einfach nur ins Bett. Möge die Macht mit dir sein – am Arsch!“

Luke sieht hier ja ganz schön bedröppelt aus. Da Owley mich dazu gebracht hat, nach meinem letzten Beitrag endlich A New Hope anzuschauen, habe ich da jetzt also auch ein bisschen Kontext zu. Meine Gedanken schweifen daher zu Einsamkeit. Nach dem High, welches mit der Zerstörung des Death Stars und somit Rettung des Universums vor planetenzerstörenden, künstlichen Himmelskörpern kam, setzt nun vielleicht das Low ein.

Man realisiert, dass man jetzt ganz alleine da steht, ohne Familie, und auch ohne Mentor. Obwohl man ja jetzt einen Neuen im Rücken sitzen hat. (See what I did there?) Also liege ich vielleicht ganz falsch und Luke ist einfach nur erschöpft, weil Meister Yoda schwerer ist, als er aussieht. Luke findet das so gar nicht geil, dass er ihn den ganzen Tag im Rucksack herumschleppen muss. Warum trägt er ihn aber herum?

Training natürlich. Luke lernt die Wege eines Jedis. Luke hatte aber auch einen langen Tag. Irgendwo im Urwald eines ihm fremden Planetens verlässt einen dann doch schon einmal die Energie. Luke ist müde, er ist nass, er stinkt nach Schweiß, er kann’s einfach nicht mehr hören, wie Yoda ihm da über die Force ins Ohr faselt. Luke will einfach nur ins Bett. Möge die Macht mit dir sein – am Arsch!

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„Der Typ links sieht ja aus wie ein Eddie Murphy-Double, das am falschen Set aufgetaucht ist. Ich könnte ihn mir eher in irgendeinem Quentin Tarantino-Schinken über Vampir-Hipster vorstellen.“

Auch in dieser Woche stellt mir Owley ein zweites Still zur Verfügung, in welchem mir unbekannte Charaktere vorkommen. Der Typ links sieht ja aus wie ein Eddie Murphy-Double, das am falschen Set aufgetaucht ist. Ich könnte ihn mir eher in irgendeinem Quentin Tarantino-Schinken über Vampir-Hipster vorstellen. Der Stormtrooper im Hintergrund, wie er die Tür bewacht, könnte bedeuten, dass EMD (“Eddie Murphy-Double”) sich in Gewahrsam befindet.

Oder vielleicht wartet er auf eine Audienz mit irgendeinem hohen Ross der Dunklen Seite? In der Zwischenzeit schaut er sich im “Warteraum” um. Seine Pose spricht von Ungeduld. Dass man ihn warten lässt, gefällt ihm so gar nicht. Können die sich das erlauben, nachdem der Dunklen Seite ein großer Seitenhieb verpasst wurde? EMD hat Informationen für dich, Darth Vader! Informationen, die der Dunklen Seite zurück zur Macht verhelfen könnten! Alles, was er im Gegenzug möchte, ist ein bisschen (viel) Geld. Aber bald! Er hat auch noch andere, nicht so ganz legale, Geschäfte zu betreiben.

Ich frage mich, wer oder was hinter der grün-grauen Uniform steckt. Was mir auffällt, sind zum einen die Spuren eines Kampfes an der Uniform. Zum anderen wären da die Haarzöpfe. Ginge ich jetzt total heternormativ an die Sache heran, würde ich denken, das bedeute, dass sich ein weibliches Wesen hinter der Maske versteckt. Aber warum ist der Brustpanzer dann so flach? Vielleicht interessiert das ja auch gar nicht. Vielleicht ist EMD ja einfach mit eigenem Beistand in der Form eines Bodyguards angerückt und bespricht jetzt nur noch einmal schnell den Schlachtplan, falls alles schief geht. Man trifft sich ja auch nicht jeden Tag mit der Dunklen Seite der Macht.

Trailer: A Thousand Words

Endlich wieder ein guter Eddie Murphy-Film – Ein Typ, der viel Mist redet, und deshalb von einem Guru mit einem Baum verbunden wird, der bei jedem Wort, das er sagt, ein Blatt verliert. Und wenn dieser Baum alle Blätter los ist, muss Eddie Murphys Charakter sterben. Darum setzt der alles daran, nicht mehr zu reden, was ihn natürlich in verzwickte Lagen bringt. Klingt lustig, und spannend zugleich – nicht zu vergessen, dass der Film auch noch eine tiefgründigere Botschaft birgt. Kurz: A Thousand Words sieht nach der besten Komödie des Jahres bisher aus, für solche Filme wurde das Kino erfunden!

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Trailer: Men in Black 3

Und endlich ist auch der zweite Trailer zu Men in Black 3 raus. Das sieht nach einer fetten Portion Action, Humor und abgedrehtem Sci-Fi aus. Nicht zu vergessen, der von Mal zu Mal besser werdende Switch von Tommy Lee Jones zu Josh Brolin. Bzw. ja chronologisch gesehen umgekehrt. Ich bin jedenfalls schon ganz feucht zwischen den Beinen. Jetzt dürfte nur auch noch Jemaine Clement zu sehen sein und dann wäre es perfekt.

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