Kavinsky – Protovision

Der Franzmann Kavinsky (nicht zu verwechseln mit dem russischen Maler) hat einen neuen Track am Start, der auch auf seinem 2013 erscheinenden Album OUTRUN drauf sein wird. Protovision heisst der Track, und anders als Maik finde ich den Track eine Wucht (auch wenn er genausogut von Justice stammen könnte), das Video dagegen eher plump und langweilig, und ein (sicher bewusster) Abklatsch von Drive, für den Kavinsky ja seinerzeit den Track Nightcall beisteuerte, der den Franzosen wiederum überhaupt einmal bekannt machte.

(via)

Phoenix vs. Kavinsky – Night Mania (Carlos Serrano Mix)

Remixes sind eine Sache für sich, nicht alle finden sie gleich gut. Mir gefiel beispielsweise Carlos Serranos Mash-Up von Adele mit Daft Punk, der vor ein paar Wochen der Renner im Netz war, gar nicht. Adele mag ich nicht, Daft Punk zwar schon, aber das Ergebnis war nicht so wirklich meins. Nichtsdestotrotz behielt ich Carlos Serrano auf dem Radar, da er trotz allem ein gewisses Gespür für die Materie bewies. Was er mit seinem neuesten Mash-Up, bei dem er die Franzosen von Phoenix mit dem französischen House-Act Kavinsky zusammenbrachte, erneut unterstrich. Und wie es der Zufall so wollte, verehre ich nicht nur beide Acts, sondern zähle auch die beiden Lieder („Nightcall“ und „Lisztomania“), die Serrano zusammenfügte, zum Besten, was ich seit Langem gehört habe. Bei den Voraussetzungen kann gar nichts schiefgehen. Make babies!

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Drive (2011)

„I give you five minutes when we get there. Anything happens in that five minutes and I’m yours. No matter what. Anything a minute on either side of that and you’re on your own. I don’t sit in while you’re running it down. I don’t carry a gun. I drive.“

Dieses Review zu Drive liegt schon seit vergangenem Sommer in den Entwürfen, aber ich wollte noch eine zweite Sichtung, bevor ich die Kritik raushaue. Nachdem ich ihn im August am Filmfestival Locarno sehen durfte, war heuer die BluRay dran. Da ich mittlerweile den Roman gelesen habe (den ich erstaunlich dürftig und bestenfalls als Filmvorlage tauglich fand) und mir ausserdem ein Bild von Nicolas Winding Refns Werk machen konnte, denke ich, bin ich ausreichend gerüstet, um mich der Gefahr der abgetippten Filmkritik zu stellen…

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