Heutiges Shirt

Wenn meine Eltern mir ein T-Shirt kaufen, krieg ich immer so ein unangenehmes Gefühl. Eltern sind gut zum Essen kaufen/kochen, fürs Taschengeld und vielleicht die ein oder andere Sache sonst, aber wenns um Shirts geht, beweisen meine Erziehungsberechtigten ein Feingefühl eines Elefanten. Im Porzellanladen. Aber das darf man ihnen ja nicht direkt sagen, weil für sie dann sonst womöglich eine Welt zusammenbricht, und darum lächelt man brav und sagt, dass es wirklich cool ist, selbst wenn sie noch nachfragen, ob es wirklich toll sei, weil sie ja insgeheim um ihr mangelndes Feingefühl wissen, dies aber gerne überspielen.

Das Shirt mit der Aufschrift „Ich bin nicht müde, ich bin nur im Stromsparmodus“ würde sich als Facebook-Status vermutlich noch ganz gut machen (also die Aufschrift, wie sich ein Shirt als Facebook-Status macht, kann ich nicht sagen), Sprüche-Shirts sind bereits seit einiger Zeit nicht mehr so der Bringer, sodass ich das Shirt vorwiegend an Drinnen-Rumhänge-Sonntagen trage, um den Eltern zu beweisen, dass es wirklich cool ist. Kürzlich haben meine Eltern aber ein T-Shirt gekauft, das mir echt gefällt, und das ich sehr gerne trage. Es ist eins, auf dem 54 Monster um die Wette grinsen, und irgendwie finde ich es ganz cool und ganz süss und einfach juhui. 🙂

Nach dem Klick und sehr gross, der Gravo-Starschnitt. Mit all den bisherigen Shirts.

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Bild der Woche #9

Aber auf den letzten Drücker! Ich hatte die ganze Woche über nie an das Bild der Woche gedacht, und es ist mir erst heute Abend in den Sinn gekommen. Darum kommt es auch erst jetzt. 🙂 Da diese Woche nicht viel ausser Schule, Frust, Nervenstrapazen und Scheisse zu bieten hatte, ist mein Bild nicht wirklich repräsentativ für die Woche, vielmehr steht es für eine (Wieder-)Entdeckung, die ich dieser Tage gemacht habe. Genauer gesagt heute. Als mein Bruder mit einem Papierstapel zu mir kam und fand, dies seien Zeichnungen von mir, die er fälschlicherweise aufbewahrt hatte. Oder sowas. Das sind nämlich Zeichnungen und Bilder, die ich als Kind gemacht hab, und die ich schon völlig vergessen hatte. Bis auf eine. Da hab ich nämlich tausende davon gemacht, jedes Mal, wenn ich wütend auf meine Eltern war. Und dann hab ich ihnen gesagt, dass ich sie nicht mehr liebhab. So! Denen hab ichs aber gezeigt! Nach dem Klick folgen noch zwei Bilder, die zwei Geschwister von mir zeigen, sowie den Zeitpunkt, an dem meine Affinität für Pinguine ihren Lauf nahm… 😉

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Parents…

Bin es nur ich, der pubertierende Teen, der in seinen Eltern dämonische Ausgeburten der Hölle sieht? Sagt man ihnen, dass es wenig Sinn macht, getrennte Wege zum gleichen Ziel einzuschlagen, wird man angebauzt, das sei irrelevant. >.< Statt gemeinsam in den Laden zu gehen, in den meine Mom wollte, geht sie los, während wir, auf einer anderen Route, sie abholen gehen. Natürlich landen wir im falschen Shop und ein „Ich habs ja gesagt!“ ist definitiv fehl am Platz und wird mit einer Wortkombination, die ich nicht wiederholen möchte, belohnt. Na danke. Macht ja auch Sinn, um 19 Uhr noch was kaufen gehen zu wollen, wenn man um die selbe Zeit zum Essen abgemacht hat. Und da sagt wer, ich beherrsche kein Time-Managing. Ausserdem war es ihre Idee, sich spontan zu unserem Kinoabend einzuladen, und im Nachhinein bereue ich es, nicht explizit „Nein!“ gesagt zu haben. Aber das hätte ihnen das Herz gebrochen, und mir gefühlte 200 Jahre Familienkrieg beschert. Der Film dagegen war ein gelungener Burton-Film, mit genialen Figuren, doch dazu morgen mehr. Jetzt begebe ich mich in meinen Schönheitsschlaf – Gnihihi. 😉