Kavinsky – Protovision

Der Franzmann Kavinsky (nicht zu verwechseln mit dem russischen Maler) hat einen neuen Track am Start, der auch auf seinem 2013 erscheinenden Album OUTRUN drauf sein wird. Protovision heisst der Track, und anders als Maik finde ich den Track eine Wucht (auch wenn er genausogut von Justice stammen könnte), das Video dagegen eher plump und langweilig, und ein (sicher bewusster) Abklatsch von Drive, für den Kavinsky ja seinerzeit den Track Nightcall beisteuerte, der den Franzosen wiederum überhaupt einmal bekannt machte.

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Phoenix vs. Kavinsky – Night Mania (Carlos Serrano Mix)

Remixes sind eine Sache für sich, nicht alle finden sie gleich gut. Mir gefiel beispielsweise Carlos Serranos Mash-Up von Adele mit Daft Punk, der vor ein paar Wochen der Renner im Netz war, gar nicht. Adele mag ich nicht, Daft Punk zwar schon, aber das Ergebnis war nicht so wirklich meins. Nichtsdestotrotz behielt ich Carlos Serrano auf dem Radar, da er trotz allem ein gewisses Gespür für die Materie bewies. Was er mit seinem neuesten Mash-Up, bei dem er die Franzosen von Phoenix mit dem französischen House-Act Kavinsky zusammenbrachte, erneut unterstrich. Und wie es der Zufall so wollte, verehre ich nicht nur beide Acts, sondern zähle auch die beiden Lieder („Nightcall“ und „Lisztomania“), die Serrano zusammenfügte, zum Besten, was ich seit Langem gehört habe. Bei den Voraussetzungen kann gar nichts schiefgehen. Make babies!

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The Circle of Music

Vor Jahren (und wenn ich sage vor Jahren, meine ich VOR JAHREN!) zeigte mir eine Kollegin mal eine Band, die hiess Cansei de Ser Sexy. Was auf deutsch soviel heisst, wie „Gelangweilt, sexy zu sein“. Eine brasilianische Rock-Düdel-Gruppe eben. Und die hatten einen Song, der hiess „Fuck Off Is Not The Only Thing You Have To Show“. Und der ging so. Später nannten sie sich dann kurz CSS und ich verlor sie aus den Augen, weil sie neben „Fuck“, wie der Song kurz genannt wurde wenig brauchbares boten. Halt das typische One-Hit-Wonder-Zeugs. Obwohl „Fuck“ nicht mal ein Hit war. Also nicht so richtig.

JEDENFALLS trifft man sich im Leben immer zweimal. In diesem Fall über die Kopfhörer, oder über Kavinsky, den verdammt talentierten Franzmann, der mit „Nightcall“ eine schon so sehr gelungene Intro-Sequenz eines Films („Drive“) zu einem grenzgenialen Spektakel machte. Der Track wurde übrigens von keinem geringeren als Guy-Manuel de Homem-Christo produziert. Und wer den Namen jetzt googeln muss, um zu wissen, wer das ist, vor dem habe ich jeglichen Respekt verloren. Ehrlich.

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JEDENFALLS hat dieser Track auch Lyrics. Und die werden von einer Dame namens Lovefoxxx gesungen. Die WIEDERUM die Leadsängerin von CSS ist. Was ich einen verdammt lustigen und zufälligen Zufall finde. Jawoll.