Der Schweizer Nationalspast

Marco Rima ist einer der bekanntesten Schweizer Comedians, und manchmal fragt man sich schon, warum er das genau ist. Denn seine Auftritte sind meist irgendwelche komplett unlustigen und doofen Gags, die aber genau dadurch wieder komisch werden kombiniert mit seinem kranken und spastischen B√ľhnengefuchtle. Hach, ich liebe ihn doch. ūüėČ

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Und wer jetzt meint, er verstehe das eh nicht, weils ja ein Schweizer ist: Go to Hell! :mrgreen:

Von Quarten und Oberterzen

Als ich so durch die Schweiz getrudelt bin, ist mir aufgefallen, wie musikalisch die Schweizer sind. Gut nicht alle. Aber die Leute aus Unter- und Oberterzen, aus Quarten, Quinten (liegen alle beieinander)¬†und vom Septimer – die sollten’s sein.

Eher ruhig zu und her geht’s in Betten und Bettwiesen. Da k√∂nnen die Leute von Bullet noch so l√§rmen. Und auch die Affolterer k√∂nnen da mit ihren sadistischen Methoden nichts ausrichten.

F√ľrs Wetter zust√§ndig sind die Leute in Regensberg (in Blitzingen und Fl√§sch ist man f√ľr das Lichtspektakel dazu verantwortlich), w√§hrend die¬†Gastronomen ihre Basis in Brot, in Champagne¬†und in Donat haben. Belesen sind die Typen aus Buch und eher¬†martialisch geht es in Degen und¬†Galgenen zu und her. Animalische Anzeichen sind in Hasliberg, Luchsingen, Dachsen, Wauwil,¬†G√§nsbrunnen¬†und in Entlebuch zu erkennen.¬†Ja sogar in Knutwil. Die Flora und Fauna findet sich in Bauma, Erlen, Wald¬†und Eschenbach.

Wer es eher mit dem Glauben hat, sollte sich nach Gottlieben begeben. Oder nach Engelberg. Oder nach Gottshaus. Oder nach Klosters. Nicht aber nach Heiden. Dort geht es nämlich ähnlich zu und her wie in Kleinbösingen.

Geradezu¬†einfallsreich¬†war man bei der Namensgebung in Dorf, im bereits erw√§hnten Wald¬†und in¬†Burg; in Gurbr√ľ und Paspels hingegen war man dann wiederum ausgesprochen kreativ. In M√§nnedorf werden weibliche Dorfbewohnerinnen gesucht. Vorzugsweise aus Frauenfeld.

Das Ganze war √ľbrigens – ein ziemlich schlechter – Scherz.