Wrath of the Titans (2012)

„You will learn someday that being half human, makes you stronger than a god, not weaker.“

Kriegt ein mieser Film ein Sequel, dann folgt immer das gleiche Lied: Die Macher sehen ihre Fehler ein, und geben insgeheim zu, schon lange geahnt zu haben, dass der Film nichts wird und – ganz wichtig – geloben Besserung für die Fortsetzung. Was dann folgt, ist aber meist Ernüchterung – der Nachfolger hat nichts gelernt und macht genau dieselben Fehler wie der Vorgänger. Bei der Fortsetzung zu Clash of the Titans, dem Griechenblockbuster Wrath of the Titans, schwebte seit den ersten Trailern eine gewisse Hoffnung in der Luft, dass der Film doch noch etwas reissen könnte, vorallem im Bezug auf die Effekte und das 3D, denn die Story schien immer noch gleich bierernst zu sein.

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Clash of the Titans (2010)

„The gods need us. They need our worship. What do we need of them?“

Regelmässig gibt es Blockbusterfilme, die nicht dazu gedacht sind, grosse Gefühle zu wecken, oder eine gute Story zu präsentieren, sondern ganz einfach dem Zweck dienen, möglichst rasch möglichst viele Zuschauer ins Kino zu locken. Der mangelnde Anspruch ist den Machern dabei völlig klar, ab und zu versucht man ihn hinter guten Effekten, grossen Darstellern oder einfach einer „achso guten Story“ zu kaschieren. So der Fall bei „Tron: Legacy„, „Transformers“ oder „The Expendables“. Wer in diese Filme geht, das wusste jeder, findet keine grosse Schauspielerkunst und auch einen guten Plot sucht man vergeblich. Aber die Action und die Effekte war es meist wert. Ein Film, der den Kritiken und den vorab veröffentlichten Bildern zufolge auch in diese Kategorie gehörte, war das Remake Clash of the Titans, das zwar viel einspielte, jedoch kaum der guten Kritiken wegen. Denn solche blieben grösstenteils aus. Kein Grund, bereits am Sequel zu arbeiten.

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