The Big Wedding (2013)

TheBigWedding

„So just pretend to be married for the weekend – what’s the big deal?“

Bei der Sichtung von The Big Wedding am OrangeCinema 2013 schwangen bei mir zahlreiche Erinnerungen an die Hochzeit meiner Schwester, die rund eine Woche zuvor stattfand, mit. Mit dem kleinen Unterschied, dass die Hochzeit meiner Schwester viel schöner, stimmiger und schlicht perfekter war, als jene im Film. Und so kitschig und unlustig ging es ebenfalls nicht zu und her. Nein, die Hochzeit meiner Schwester war um Welten besser und unterhaltsamer als Justin Zackhams mieses Remake eines schweiz-französischen Films.

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Warum THE SEVENTH SON schon jetzt mein Hassfilm 2014 ist

SeventhSon

Es war vor langer Zeit, da war ich ziemlich krank – ein ganzes Wochenende über lag ich hustend im Bett. Mein Bruder gab mir Lektüre, damit ich mir während meiner Bettruhe wenigstens ein bisschen die Zeit vertreiben konnte. Die Bücher, die er mir zu Lesen gab, hatten sehr schöne Einbände (seriously, geilste Hardcover seit Langem) und gehörten zu einer Reihe, die sich The Wardstone Chronicles nannte. Ich verschlang vier von diesen Büchern in drei Tagen, was bei meiner Lesegeschwindigkeit spektakulär ist.

Darin ging es um einen siebten Sohn eines siebten Sohns, der zusammen mit einem Spook, einem sogenannten Geisterjäger (ebenfalls der siebte Sohn eines siebten Sohns) die Welt vom Bösen – also Hexen, Boggarts und Dämonen – befreien. Dass für Joseph Delaneys Buchreihe vermutlich der Fantasyhype um Harry Potter Pate stand, das ist nicht zu leugnen – aber dennoch geht der Mann im Vergleich zum Zauberschüler ziemlich eigene Wege und die sind noch düsterer und wendungsreicher als jene, die uns Frau Rowling vorlegt. Müsste ich meine Lieblingsfantasybuchreihe nennen, so wäre das vermutlich diese. Jawohl, ihr lest richtig.

Und jetzt kommt Warner Bros. und macht einen Film, den sie Seventh Son nennen (dabei hätte man die Buchtitel gut übernehmen können, jedes Buch heisst „The Spooks XY“) und für den sie Jeff Bridges für eine Rolle, die eigentlich mehr ein rüstiger Gandalf ist und Ben Barnes für die eines vierzehnjährigen Jungen casten. Und fügen da irgendwo, wo eine Geschichte sein sollte eine Mischung aus Hexendrachen, vierarmigen Monstern und viel Hansel and Gretel: Witch Hunters ein. Immerhin ist man so ehrlich, zu sagen, dass das Ganze nur „inspired by the acclaimed series“ ist und nicht direkt auf selbiger basiert. Denn zur Verteidigung von Joseph Delaney muss ich sagen – das hat NICHTS, rein gar nichts mit seinen Büchern zu tun. Das hier knallt und rummst, während bei seinen Büchern mehr die Spannung dominiert und es weniger actionreich zugeht. Es gibt keine Armeen, es gibt keine Schwertfights im Stile von Clash of the Titans und VERDAMMTNOCHMAL – es gibt keine Drachenhexen. Wer zur Hölle hat sowas gutgeheissen? Nur weil es ein russischer Regisseur ist, heisst das nicht, dass man automatisch dieselbe Scheisse machen muss, die Timur Bekmambetov Filme nennt.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, um diesen… äh… Film einen grossen Bogen zu machen. Für so etwas zahle ich kein Geld. Und selbst, wenn ich ja kein Geld zahlen muss, will ich nicht, dass mein Arbeitgeber dafür Geld zahlen muss. Nachfolgend trotzdem noch der Trailer. Im Anschluss gibts aber trotzdem noch den Trailer, damit wer die Buchvorlage kennt, meine Schmerzen nachvollziehen kann.

YouTube Preview Image

Erstes Bild aus The Seventh Son

Ich muss zugeben, das erste Bild aus The Seventh Son mit Jeff Bridges und Ben Barnes sieht ganz ordentlich aus. Die Verfilmung des ersten Buches von Joseph Delaneys düsterer und leider viel zu stark unterschätzter Fantasyreihe Spook steht bei mir zwar immer noch nicht allzu hoch im Kurs, was vorallem am doofen Titel und trotzdem nicht wirklich hundertprozent perfekten Casting liegt. Zumindest Ben Barnes ist immer noch einen Ticken zu alt, auch wenn der Jennifer-Lawrence-Effekt, also, dass er jünger aussieht, als er effektiv ist, doch besser als erwartet funktioniert.

Die Buchreihe handelt vom Geisterjäger (oder eben Spook) Master Gregory, der einen neuen Schüler annimmt, den siebten Sohn eines siebten Sohnes, der vierzehnjährige Junge Tom Ward. Im ersten Band, der hier verfilmt wird, treffen sie auf eine fiese Hexe, gespielt von Julianne Moore. In weiteren Rollen sind auch noch Kit Harington und Alicia Vikander dabei.

(via)

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian (2008)

„Your brother and sister have learned what they can from this world. Now it’s time for them to live in their own.“

Nachdem grossen Erfolg des ersten Films lag es auf der Hand, dass noch weitere Bücher der Reihe aus der Feder von C.S. Lewis verfilmt würden, doch es wäre ein zu grosses Risiko gewesen, wenn man gleich grünes Licht für sieben Verfilmungen gegeben hätte, weshalb man erst einmal zwei Fortsetzungen ansetzte, bzw. im Falle eines Totalversagens des zweiten Films an den Kinokassen, es wohl bei zwei Filmen belassen hätte. Wobei hier Aslan sagen wohl würde: „Man weiss nie, was gewesen wäre“. Um der Schreibfolge der Bücher zu folgen, war also diesmal Prince Caspian am Zug, wobei man es hier mit einem der weniger beliebten Büchern der Reihe zu tun hatte, das auch mir persönlich nicht wirklich gefiel. Dennoch reichte es zu mehr als 400 Millionen, wodurch auch ein dritter Teil, momentan in den Kinos, in Auftrag gegeben werden konnte.

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