Captain Phillips (2013)

CaptainPhillips

„I am the captain now.“

Als plötzlich zwei Boote auf dem Schiffsradar der Maersk Alabama auftauchen, weiss Kapitän Richard Phillips genau, was das heisst. Der Thriller Captain Phillips von Paul Greengrass schildert packend die Geschehnisse des 8. bis 12. April 2009, als eine Gruppe somalischer Piraten im indischen Ozean einen amerikanischen Frachter kaperte. Damit kann man den Film durchaus als amerikanisches Pendant zum dänischen Wunderwerk Kapringen bezeichnen, das eine ähnliche, wenn auch fiktive Situation behandelte.

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Kapringen (2012)

„It’s my ship, it’s my crew, it’s my job to bring back my men.“

Komödien, Liebesschnulzen und herzige Animationsfilme sucht man an Festivals vergebens, denn solche Filme finden ihr Publikum immer. Es sind die schwereren Themen, die Problemfilme, die sich beweisen müssen und an den Festivals um Aufmerksamkeit buhlen. Wie etwa Kapringen, ein Film des Dänen Tobias Lindholm, der von der Kaperung eines Hochseeschiffes durch somalische Piraten erzählt. Lindholms Film ist kein leichter, aber das sollte eigentlich jedem, der das Palmarés des Regisseurs ein bisschen studiert hat, klar sein. Denn der Protegé von Thomas Vinterberg schrieb das Drehbuch zu dessen neuem Film Jagten, der alles andere als leichte Kost ist.

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Titanic (1997)

„We are dressed in our best and are prepared to go down as gentlemen. But, we would like a brandy.“

James Camerons Kassenschlager Titanic ist das wohl prominenteste Beispiel für maximalen Publikums- und finanziellen Erfolg: Noch heute ist der Film ein Klassiker und bei Fans, wie Kritikern geschätzt und spielte gleichzeitig auch als erster Film mehr als eine Milliarde ein. Mit dem 3D-Re-Release dieses Jahr knackte der Film schliesslich auch noch die Marke von 2 Milliarden, als erst zweiter Film (der zweite von James Cameron) und hat sich nun definitiv ein Denkmal gesetzt – ironischerweise am 100. Jahrestag des Schiffsunglücks.

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Schottland – Tag 1 & 2 – Die Reise

SchottlandMontag frühmorgens um ging es los. Nach einer schlaflosen weil vollmond- (und ja, auch liebeskummer-)geprägten Nacht durften wir bereits um fünf Uhr antreten. Ich verschlief dann im Wagen die Basler Grenze und wuch erst irgendwo im Elsass auf. Von da gingen wir über Metz nach Zeebrugge, wo wir dann bereits nach neun Stunden Fahrt ankamen. Mit der „Scottish Viking“ (die im übrigen unter italienischer Flagge fährt) ging es von da durch die Nordsee nach Schottland. Wer sich jetzt wundert, warum dies dermassen uninteressant klingt, dem sei versichert, dass ich euch nichts vorenthalte. Der erste Tag war überhaupt nicht spannend. Ich ging dann auch rasch schlafen und wurde von einem zweitklassigen Bordentertainer mit „Happy Together“ in den Schlaf geschrien.

Der nächste Morgen begann unsanft mit einer Durchsage. Irgendwas von Frühstück. Meine Uhr zeigte mir gerade an, dass Star Trek in zehn Minuten im Bordkino anlaufen würde. Mist. Nix gewesen. Kurz vor 13 Uhr passierten wir die Brücken im Hafen von Rosyith und legten dann um Punkt an. Interessant war ausserdem, dass man beim Auschecken unser Schweizer Autokennzeichen nicht als solches erkannte. Ts – Kulturbanausen ;-). Auch der zweite Tag verlief ziemlich ruhig, sodass wir um etwa 20 Uhr (nach einigen Zwischenstops und einem Madness-CD-Kauf) Cullen House erreichten, das grosse Schloss im Nordosten Schottlands, von welchem ein Flügel Freunden meiner Eltern gehört. Damit war auch der zweite Tag ziemlich rasch zu Ende, erwähnt sei hier lediglich, dass ich für die Tage hier ein riesiges Zimmer ganz für mich allein habe (selbst mit zwei weiteren Betten ist die Wohnfläche grösser als bei mir zu Hause!)