Scheibenkritiken #13

Scheibenkritiken13

Auch in dieser Ausgabe meiner Scheibenkritiken nehme ich vier neue Alben genauer unter die Lupe – zwei davon, The 20/20 Experience – 2 of 2 von Justin Timberlake und Eminems The Marshall Mathers LP 2 knüpfen an frühere Alben an, wobei zwischen den jeweiligen Platten unterschiedlich viel Zeit liegt: Bei Eminem sind es 13 Jahre, bei JT gerade mal sechs Monate. Die Runde komplettieren Agnes Obel mit ihrem zweiten Album Aventine und Moby mit Innocents.

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Scheibenkritiken #10

Scheibenkritiken10

Schon zum zehnten Male befasse ich mich mit vier Alben, die ihren Weg in meine Pfoten gefunden haben, auf einige warte ich seit Jahren, andere kamen überraschend und wiederum andere habe ich ganz zufällig entdeckt. Soviel sei verraten, von allen bin ich begeistert. Genaueres gibts nach dem Klick in den bereits 10. Scheibenkritiken.

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Justin Timberlake – Suit & Tie (feat. Jay-Z)

Ich mag Justin Timberlake – there, I said it. Das gilt für seine Musik, für sein Schauspiel, aber auch für ihn als Person. Im Rahmen von SNL konnte er ja schon zuhauf beweisen, dass er durchaus über sich selber lachen kann – und das rechne ich ihm hoch an. Und eben, seine Musik. Sein Album FutureSex/LoveSounds war damals das Album der coolen Kids – wer es hatte, gehörte dazu. Nun kommt bereits sein drittes Album The 20/20 Experience heraus, für das er wieder mit Timbaland zusammenspannte und zu welchem er kürzlich den ersten Song Suit & Tie mit Jay-Z veröffentlichte, der nahtlos an sein letztes Album anknüpft und ein bisschen wie ein Song von Pharell Williams tönt. Man kann sich also auf das Album freuen. Für das Video zum Song war übrigens David Fincher höchstpersönlich verantwortlich – es dürfte wohl nächstens kommen.

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In Time (2011)


„How can you live with yourself watching people die right next to you?“ -„You don’t watch. You close your eyes.“

In einer Zeit der Adaptionen, Remakes, Sequels und Prequels freue ich mich über jeden Blockbuster, der versucht, eine neue Story auf die Leinwand zu bringen, und wenn das dann auch noch ansprechend gelingt, dann bin ich glücklich, wie ich das beispielsweise bei „Inception“ im vergangenen Jahr war. An diesen erinnerte mich – freiwillig oder unfreiwillig – auch Andrew Niccols erster Streifen seit sechs Jahren, die düstere Zukunftsvision In Time. Doch ich musste schnell feststellen, dass die Idee dahinter gar nicht so neu ist, sondern vor 35 Jahren so schon erzählt wurde, im Film „Logan’s Run“ (der von Nicolas Winding Refn zudem sehr bald neu aufgelegt wird). Da ich mich aber an und für sich an Adaptionen, Remakes, Sequels und Prequels nicht störe, solange sie gut sind, und das vom Trailer her auf „In Time“ zutraf, war auch der Pflicht für mich.

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In Time

in-time

Ich hatte mir ja für 2011 immer ein solches Erlebnis wie „Inception“ das im letzten Jahr war, gewünscht – einen Film, der eine neue Story präsentiert, und das von A – Z durchdacht. Der recht schlaue „Source Code“ war zwar nett, aber weit davon entfernt, mich so wegzuhauen, wie das „Inception“ tat, und auch „Super 8“ begeistert auf einer anderen Ebene. Ironischerweise ist es ein Film, in dem Cillian Murphy mitspielt, der „Inception“ ähnlich scheint – In Time heisst der Film, der von „Lord of War“-Regisseur Andrew Niccol stammt. In der nahen Zukunft altern Menschen nur bis zu 25 Jahre alt werden. Zeit ist auch die neue Währung, und so kommt es, dass Reiche länger leben, als Arme. Der Stil sieht gut aus, und die Story mit der ganzen „Don’t waste my time!“-Thematik klingt sinnvoll. Und natürlich der Cast. Justin Timberlake, Amanda Seyfried, Olivia Wilde und eben Cillian Murphy. Und Johnny Galecki aka Leonard. Klingt nach dem nächsten Highlight 2011.

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