Ich bin das neue Jahr!

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Zusammen mit Christoph W. aus W. wünsche dann mal ein recht frohes Neues Jahr!

(Und nein, selbstverständlich ist dieser Post nicht schon seit April 2013 in der Pipeline. Nein, nein.)

The Marvel Cinematic Skyline

Eine ziemlich interessante Hintergrundgeschichte aus der Produktion von The Avengers, sofern man sich dafür interessiert, versteht sich. Tue ich, und darum gebe ich sie hier wieder. Bekanntlich wird The Amazing Spider-Man von Sony produziert, was dazu führt, dass der netzschwingende und seit kurzem auch „most awesome“ Superheld so bald wohl nicht mit den von Marvel selber produzierten Rächern mitmachen wird. Was natürlich die Fans recht nervt.

Sony und Marvel wollten darum den Fans zuliebe ein bisschen über den Schatten springen, und zwar mit folgendem Easter Egg. So sollte laut Latino Review der OsCorp Tower tatsächlich in der Skyline vom New York in The Avengers auftauchen, das Ganze scheiterte aber daran, dass New York bereits fertig gerendert war, als man mit der Idee kam. Aber das Interessante daran, und das hält Latino Review richtig fest, ist die Tatsache, dass die Studios es machen wollten. Der gute Wille war da, und er wird vermutlich nicht so einfach verschwinden.

Die Chance für einen Auftritt von Spidey ist also noch lang nicht dahin. Vielleicht müssen wir nun einfach nur länger warten. Aber hey, das tun wir Fanboys doch gerne.

Service Public III

Weil ich im Moment gerade arbeitsbedingt wirklich kaum Zeit zum Bloggen habe, hier ein weiterer vorproduzierter Beitrag. Bitte sehr, die dummsten Suchbegriffe, interpretiert als Fragen von fehlgeleiteten Deppen. Service Public III – nach dem Klick.

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30 einfache Wege, wie man aus meinem Feed fliegt

Inspiriert von der Chaosmacherin habe ich eine Liste zusammengestellt, wie man als Blogger ganz schnell von mir ignoriert werden kann. Entspricht in vielen Fällen der traurigen Wahrheit, in einigen Fällen ging aber auch einfach der Hater in mir durch. Und sowieso, wer mich kennt, weiss doch, dass ich nur spielen will.

  1. Nutze Comic Sans MS, Papyrus oder dergleichen.
  2. Weil du so gut englisch kannst, übersetzst du deine Beiträge nun gleich auch noch simultan auf englisch. Because you can so good english, you translate your posts simultan in english.
  3. Fülle deinen Blog zu mindestens 50% mit Fotos deiner Mahlzeiten.
  4. Schreibe deine Beiträge so, dass man auch nach mehrmaligem Durchlesen nicht versteht, worum es überhaupt geht. TASTENAMOK FTW!
  5. Gehe nach dem Motto „Der Inhalt ist alles was zählt“ und scheiss auf optischen Anspruch. So gehst du dann vermutlich auch durchs Leben.
  6. Mach es deinen Lesern so schwierig, wie möglich, Kommentare zu hinterlassen. Vorzugsweise mit Captcha-Codes.
  7. Fülle deinen Blog mit dem, was der andere coole Blogger da auch schon hatte.
  8. Weil du so viel Erfolg hast und over 9000 Leser heisst das selbstverständlich, dass dir der Einzelne am Arsch vorbeigehen kann. Sei arrogant, denn du darfst.
  9. Überrasche deine Leser mit diesem tollen MIDI-Stück, das dir deine Tante kürzlich gemailt hat. Und das Beste: Das Ding läuft von alleine!
  10. Poste fünfundrölfzig Bilder deines neuen KIK-Kleides und klatsche auf jedes Einzelne Herzen und Smileys.
  11. Finde alles voll swag, was gerade in ist, aber verzichte auf eine eigene Meinung.
  12. Ignoriere andere Blogs und erwarte, dass die Welt auf dich gewartet hat, und die Leute kommen, ohne dass du dich wirklich um sie bemühen musst. Du bist schliesslich besser als alle anderen.
  13. Pflastere deinen Blog und deine Beiträge mit Herzchen, Blümchen und Smileys zu, dass jedem Nazi das Kotzen kommt. Was wiederum an sich ja eigentlich etwas Gutes wäre. Aber leider kommt dabei auch normalen Menschen das Kotzen.
  14. Poste alle paar Monate etwas.
  15. Alternativ: Poste jede Minute etwas.
  16. Disse andere Blogger in deinen Beiträgen.
  17. Wenn du eine ziemlich eklige Krankheit hast, sieh das als Anlass, jeden zweiten Beitrag mit Fotos deiner Wunden zu füllen.
  18. Verzichte auf saubere Darstellung und Gliederung deiner Beiträge.
  19. Sei ein Gutmensch, du Hippie.
  20. Biete deinen Lesern keine Möglichkeit, zu verfolgen, wann es neue Kommentare gab, sodass sie regelmässig deinen Blog aufrufen müssen. Oder gar nicht mehr herkommen.
  21. Beginne jeden deiner Beiträge mit einem „Hallo ihr Schätze!“ oder ähnlich.
  22. Scheiss auf Credit und (via) für die anderen Blogger.
  23. Schreibe Texte, die gedruckt mehrere Bücher umfassen würden und mache in ihnen deutlich, wie langweilig du eigentlich bist.
  24. Definiere dich über deinen Blog. Im Netz bist du ein Gott.
  25. Wenn du auf anderen Blogs bist, dann nur, um deinen Link zu platzieren. Oder zu meckern.
  26. Mit Werbung verdienst du ein bisschen Geld. Mit Pop-Up-Werbung verdienst du viel Geld.
  27. Unterbinde interessante Diskussionsansätze mit dämlichen Kommentaren.
  28. Poste regelmässig irgendwelche Bilder von tittenbetonten Bikinimodels, um allen klarzumachen, wie underfucked du bist.
  29. An Weihnachten bist du ganz lässig und lässt Schneeflocken über deinen Blog tanzen.
  30. Schreibe Listen mit 30 Wegen, wie man aus deinem Feed fliegen kann.

Martin

Gestern habe ich Martin getroffen. Wobei, eigentlich setzte er sich einfach zu uns und trank unser Bier. Martin ist über 40 Jahre alt – wir nicht. Abgesehen davon gab es auch sonst nicht wirklich einen Grund, warum Martin mit einer Gruppe mit Altersdurchschnitt 20 abhing. Aber er machte es, und wir fanden es zugegebenermassen ziemlich amüsant. Auch, weil Martin ein Hardcore-Christ mit einer Mission ist. Nämlich alle Jugendlichen zu bekehren. Weil er Jesus gesehen habe, und er sein Herz geöffnet habe. So einer war Martin. Und er schwang sogar noch eine Rede (untermalt von „Highway to Hell“, natürlich nicht auf Wunsch von Martin). Dankte uns allen für die gemütliche Gemeinschaft, mahnte uns, das Herz für Jesus zu öffnen und riet uns, den Drogen abzuschwören.

Martin war ein flotter Typ.

Du Ausländer, hier in Schweiz nit stellen Velo einfach ab, hueregopfertammisiech!

Ich war heute an der Pressevisionierung von Ice Age 4 mit Patricia Boser. Alleine die beiden Dinge bieten reichlich Stoff für einen Blogbeitrag und Ersteres wird zu seiner Zeit auch einen Beitrag bekommen, Frau Boser leider nicht. Sorry, gell. Vor dem Kino war ich noch rasch im Coop, weil ich noch nichts gegessen hatte. Dieser ist unterirdisch mit einer Rolltreppe erreichbar. Ich weiss also auch nicht, was diesen Typen dazu geritten hat, sein Velo die Rolltreppe hinunterzuschleppen, um es dort zu parkieren. Wirklich nicht. Jedenfalls gabs Diskussionen mit so einem Verkäufer. „Nimmsches wieder ufe? Das chasch da imfall nöd parkiere!“ Und dann der Typ, so Hobo-Stil, aber vermutlich kein solcher, sondern nur mit entsprechendem Outfit und gebrochenem Akzent: „Nein weischdu ich niehme es nachhier wieder. Nur hier parquiere.“ Und dann er so, und dann der andere so. Und so.

Es war lustig zum Zuschauen, und letztlich konnte dann Herr Hobo seinen Grind durchstieren und liess das Velo da. Heisst konkret, der Verkäufer holte wohl einfach die Security. In der Zwischenzeit betraten diverse Leute den Laden, und wollten Einkaufswagen holen, schafften das aber nicht, weil da jetzt eben ein Velo davorstand. Und wie alle Schweizer rufen sie erst einmal aus, und verfluchen alle Welt, bevor sie das Velo zur Seite schieben. Dauerte natürlich nicht lange, bis sich Herr Hobo wehrte und mit einem wohl eher rechtsgesinnten Helveten diskutierte. „Ja weisch, das gaht doch nöd hueregopfertammisiech. Chasch doch nöd dis scheiss Velo da abe hole hueregopfertammisiech.“ Herr Hobo warf dem Mann daraufhin im Fünfsekundentakt vor, dass er ein bisschen „profession“ habe. Warum auch immer. Der Schweizer hörte da raus, dass er „Probleme“ hätte und fluchte nur noch lauter. „Hueregopfertammisiech, du häsch Problem!“

Herr Hobo liess das natürlich nicht auf sich sitzen und konterte bravourös mit „Nit verstahn. Nit verstahn. Bin Slowakia!“ Der Schweizer sah das seinerseits wohl als Anlass, sich sprachlich auf das Niveau von Herrn Hobo zu begeben, oder hoffte vielleicht, dadurch mehr Verständnis zu bekommen. Was er im Übrigen nicht tat. „Jaa hueregopfertammisiech du Slowakia. Du Ausländer, hier in Schweiz nit stellen Velo einfach ab, hueregopfertammisiech!“ Es war wirklich lustig. Wir haben alle gekichert. „Ey du ein bietz ruhig, du hasch aine bitzieli profession!“ Damit lockte er den Schweizer aus der Reserve, der rot anlief und mit den Fäusten wedelte. „WAS ICH RUHIG? DU RUHIG! DU AUSLÄNDER MIT DINE SCHEISS VELO HUEREGOPFERTAMMISIECH!“

Und dann kam die Security und wies Herrn Hobo zurecht. Schade.

 

Im Grunde hätte er ja Recht…

Der Fernsehsender InfoTVLeipzig hat eine Umfrage unter den Leuten gemacht. Zum Valentinstag. Und da haben sie einen alten Mann befragt. Der bei dem was er sagt, ja im Grunde ziemlich Recht hat. Also, dass der Valentinstag Unsinn ist. Aber eben… nur im Grunde.

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