Justin Bieber, Jennifer Lawrence und Madonna machen Musik

Erinnert ihr euch noch an Barbie-Girl von Aqua? Dieses grässliche Dance-Pop-Ding aus den 90ern? Daran musste ich unweigerlich zurückdenken, als ich von The Plastics hörte. Das ist eine Band, bestehend aus Toby Sheldon, Kitty Jay und Adam Guerra, die sich zum Ziel gesetzt hat, so auszusehen wie ihre Lieblingsstars. Im Fall von Toby heisst das, dass er sich für 100’000 Dollar zu Justin Bieber ummodeln liess, während Kitty Jay für deren 25’000 aussehen wollte wie J-Law. Und Adam? Adam ist eine Draq Queen, die Drag Queen of Pop, wenn man so will: Madonna.

Und zusammen machen sie Musik. Schönen Tag noch.

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Trailer: Warm Bodies

Liebes Hollywood, was tut ihr da? Lasst die Zombies in Ruhe! Erst Marc Forster, und jetzt noch das! Warum müsst ihr alles coole Zeug um jeden Preis uncool machen? Ein liebestoller, denkender und redender Zombie? Das ist ein verfickter Widerspruch, ihr Holzköpfe! Was kommt als nächstes – ein fünfjähriger Pädophiler? Das einzig geile an Warm Bodies wird wohl Analeigh Tiptons Hintern bleiben. Und überhaupt, Warm Bodies? Das klingt nach schlechtem Schwulenporno. Ein Zombieschwulenporno!

Trailer gibts übrigens hier.

Disney frisst Lucasfilm

„And Queen Amidala, has she signed the treaty?“

Disney kauft für 4 Milliarden Lucasfilm auf, nachdem bereits 2006 Pixar und 2009 Marvel ins Unternehmen integriert wurden. Damit frisst ein alles überkommerzialisierender Konzern den andern. Doch das ist noch lange das Schlimmste an diesem Kauf.

Denn Disney bestätigte nun, was ich immer fürchtete: Dass es weitere Star Wars-Filme geben wird, und der erste davon schon 2015 kommen soll. Dabei spricht alles, aber auch wirklich alles, vom gesunden Menschenverstand bis zum gesunden Menschenverstand, total alles dagegen. Aber nicht das Geld, das sich mit diesen Filmen machen lässt. Und wenn George Lucas sich selber als grosser Retter hinstellt und süffisant findet dass „Star Wars weiterleben wird“, ja dann bin ich fast geneigt, ihm Gegenteiliges zu wünschen.

Ich hoffe, dass das nur ein den april’schen Wetterkapriolen entsprechender verspäteter Aprilscherz ist.

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Hugo Weaving redet ein bisschen viel Blödsinn

Ich mag Wendehälse nicht, schon gar nicht im Filmbusiness. Ich verstehe nicht, warum manche Schauspieler und Regisseure nachdem ihr Film gefloppt ist noch sagen müssen, wie scheisse der Film war. Fast als müssten sie beim Publikum etwas wiedergutmachen, dabei sollten sie am besten einfach nichts sagen. Tun sie aber nicht, und so gibts deshalb im Total Film eine unterhaltsame Rubrik mit Vorher-Nachher-Aussagen von Schauspielern und Regisseuren.

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Ausgeraucht?

Im Moment diskutiert die Schweiz darüber, ob man mehr Schutz vor Passivrauch gewährleisten soll, und das entsprechende Gesetz verschärfen soll. Am 23. September kommt das Ganze vors Volk, aber schon jetzt ist das ein heiss diskutiertes Thema, und sorgt für rauchende Köpfe – if you pardon the pun. Ich als Nichtraucher sollte mich eigentlich für dieses Gesetz aussprechen, aber ich finde es unnötig und werde dagegen stimmen. Die Gründe dafür, nach dem Klick.

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Service Public III

Weil ich im Moment gerade arbeitsbedingt wirklich kaum Zeit zum Bloggen habe, hier ein weiterer vorproduzierter Beitrag. Bitte sehr, die dummsten Suchbegriffe, interpretiert als Fragen von fehlgeleiteten Deppen. Service Public III – nach dem Klick.

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Auch Fandom hat Grenzen

Der Filmkritiker Marshall Fine schrieb zu The Dark Knight Rises Folgendes:

At times, the action is so massive and thunderously clunky that I might as well have been watching one of the Transformers movies.

Das war die erste negative Kritik zum Film und löste einen Sturm der Entrüstung in den Reihen der Fans aus. Während gemässigte Fans kreativ kommentierten („The punishment must be more severe!“), gab es leider auch die schwarzen Schafe, die Fine den Tod wünschten oder ihm gar mit selbigem drohten und die seine Website in die Knie zwangen. Weil er lediglich anderer Meinung war als die Fans. Von denen viele – und das ganz nebenbei – den Film vermutlich gar noch nicht gesehen haben.

Das macht mich ziemlich traurig, denn auch Fandom hat Grenzen, und die liegen unter anderem beim Respekt. Wenn ich anderer Meinung als jemand bin, dann fluche ich auch gern rum, aber mein Gegenüber weiss dann auch, dass das spassig gemeint ist, und fünf Minuten später knuddeln wir uns schon wieder. Nein, ehrlich, unterschiedliche Meinungen sind voll okay. Und sich darüber aufregen, ebenso, und darüber zu diskutieren ebenfalls. Wie vieles ist das völlig in Ordnung, solange man dies mit gebührendem Respekt tut.

Und die Möglichkeit, dass der Film tatsächlich schlecht ist, ist ja auch da. Ganz ehrlich. Die ist bei jedem Film vorhanden. Also, sollte ich den Film mies finden, dann seid bitte nett zu mir.

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Ihr Platz an Blochers Seite


natalie_rickli@bluewin.ch

Liebe Frau Rickli,

„Wie krank muss ein Fraktionskollege sein der Internas verbreitet?“ fragen Sie, nachdem ein Ständerat sagte, dass Sie eigentlich gar nicht SVP-Fraktionsvizepräsidentin sein dürften. Auf den fälschlich verwendeten Plural von Internum wollen wir ja gar nicht eingehen, vielmehr interessiert mich, wie krank muss ein Fraktionsmitglied sein, einen Fraktionskollegen derart zu beschimpfen, wohlwissend, dass man damit einer sich ohnehin schon in kreuzfahrtschiffmässigen Schräglage befindlichen Partei nicht wirklich hilft? Nein, verstehen Sie mich nicht falsch, es stört mich nicht, nicht im Geringsten, wenn sich die SVP von innen auseinandernimmt, bitte stürzen Sie sich auf einander, das macht mir nichts aus. Ich meine, es geht ja auch um den prestigeträchtigen Platz als Schosshündchen an der Seite von Christoph Blocher, wo man etwa soviel zu melden hat, wie der Trainer bei Neuchâtel Xamax das bis vor kurzem durfte.

Und ich kann es Ihnen nun wirklich nicht verdenken, dass Sie sich in einem offiziellen Statement äussern, das würde ich in dieser Situation nicht anders wollen. Vielleicht wäre es jedoch ein bisschen geschickter, das nächste Mal nicht auf die Karte Facebook zu setzen, so für die Glaubwürdigkeit und so. Wissen Sie, Frau Rickli, bei Facebook politische Statements zu machen, also so richtige Stellungnahmen, das wäre, wie wenn ich im Puff eine Rede zum Nationalfeiertag halte. Ist nicht gerade das richtige Etablissement. Aber wie gesagt, ich sehe Ihnen mit sehr viel Freude zu, wie Sie und Ihre Partei sich selber die Fresse polieren, also im sprichwörtlichen Sinne. Ich bin ja nicht wirklich ein Freund von Gewalt.

Freundliche Grüsse von einem Ausländer (also wenn man davon ausgeht, dass „Schweizer SVP wählen“)
Ihr Owley S. (Nicht Ihr grösster Fan)

The Day Nicholas Hoult Died

Nicholas Hoult galt damals, so gegen 2002, als Nachwuchstalent. Im Stile eines Jamie Bell, eines Macauley Culkin oder etwa Drew Barrymore. Aber die ist ein Mädchen. War mal. Dann wurde es verhältnismässig still um den Jungen, der in der Nick Hornby-Verfilmung „About a Boy“ den nervigen aber dennoch irgendwie sympathischen Marcus spielte. Erst in den letzten Jahren gelang ihm ein teilweiser Schritt zurück ins Rampenlicht. Ich meine, der Typ hat meinen absoluten Lieblings-X-Men gespielt. Definitiv. War auch mit ein Grund, warum ich mich damals so sehr auf „X-Men: First Class“ gefreut habe. Wirklich.

Heute ist Nicholas Hoult im Alter von 22 Jahren gestorben. Also nein, nicht wirklich. Aber für mich ist er gestorben. Es reicht offenbar nicht, Vampire und Werwölfe in den Dreck zu ziehen. Man muss auch noch mit den Zombies abrechnen. Und da kommt Nich Hoult ins Spiel. Er spielt in obigem Zombie-Schnulzer namens „Warm Bodies“ (was bestenfalls nach Billigporno klingt) einen liebestollen Untoten. Womit er nebenbei noch eine nicht schlecht angelaufene Zweitkarriere in den Sand gesetzt haben dürfte.

Der blanke Horror.

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