The Force Awakens, die Vierte.

TFA

Was bisher geschah: die Erste / die Zweite / die Dritte

Am Freitag erschien also der Trailer zum neuen The Force Awakens. Wann es genau soweit sein würde, war nie offiziell kommuniziert worden, weshalb ich mich vom Zeitpunkt des Aufstehens an, bis der Trailer dann um 16:15 online ging, regelmässig durch mein Newsfeed klickte, in der Hoffnung, die ersten bewegten Bilder zu meinem meist erwarteten Film ever zu sehen. Mein Animationsfilmprojekt litt zwar ein bisschen darunter, aber das ist schon okay so. Und ja, ich feiere den Trailer genauso, wie ihr alle. Wobei ich mich hier einem Fan anschliessen muss, der sagte, dass er auch bei 88 Sekunden Logo abgegangen wäre wie Schmidt’s Katze. Jedenfalls bin ich voll happy und kann den Film schon gar nicht mehr erwarten. Den Trailer habe ich allein am Freitag etwa 500 Mal geschaut und jedesmal bekomme ich Gänsehaut.

Dass John Boyega den ersten (offiziellen) schwarzen Stormtrooper spielt hat mich überrascht, aber ich finde es cool, dass er offenbar auf der Seite des Imperiums kämpft. Wenn er denn nicht einfach das Outfit eines Troopers geklaut hat, wie Luke & Co. seinerzeit. Auch mit Oscar Isaac als X-Wing-Pilot habe ich irgendwie nicht gerechnet, aber verdammt, sieht das cool aus, wenn er und seine Staffel über diesen See fetzen. Alleine für diese Szene löse ich mein Ticket. Und wenn dann der Millenium Falcon auftaucht und die Fanfaren ertönen, dann bekomme ichnatürlich Gänsehaut. Man beachte auch die krasse Kamerafahrt, die J.J. da abzieht. Das wird im Kino so brutal einfahren.

Dass Abrams natürlich das Doppellichtschwert aus The Phantom Menace um jeden Preis toppen muss, ist nicht wirklich überraschend, und den unpraktischen Schaft finde ich auch ein bisschen ulkig, aber damit kann ich ehrlich gesagt leben. Vielleicht wird’s ja cool, und sonst ist’s halt ein bescheuerter Sith. Wäre ja nicht der erste seiner Art, siehe Dooku. Dieser Sith und der ballförmige Droid waren die bisher grössten Kritikpunkte am Trailer, und ich kann nicht beipflichten – denn auch der kleine sausende Ball gefällt mir eigentlich ganz gut. Und anscheinend steckt da, wenn man Fanberichten glaubt, ein ziemlich ausgeklügeltes Konzept dahinter.

Wenn ihr was auf euch haltet, schaut euch den Trailer hier an. Wegen geiler Qualität und so.

Star Trek Into Darkness (2013)

STID

„I have no idea what I’m supposed to do, I only know what I can’t do!“

Dieses Wochenende veranstaltete ein Arbeitskollege einen Star Trek-Day, an dem wir vier Filme (The Wrath of Khan, The Voyage Home, First Contact und den Abrams-Reboot) schauten und anschliessend in die Spätvorstellung des mittlerweile zwölften Filmes, Star Trek Into Darkness, gingen. Das war gerade für mich als jemand, der lediglich den ersten J.J. Abrams-Film gesehen hat, die Chance, endlich Fuss in diesem Universum zu fassen. Und auch wenn ich mich wohl kaum den TV-Serien zuwenden werde, hat es mir – wie der Schweizer so treffend sagt – doch ziemlich den Ärmel reingenommen. Ganz abgesehen davon verschaffte mir die Sichtung dieser Filme einen zusätzlichen Vorteil, den ich aber erst in meiner spoilerhaltigen Review, die hier folgt, verraten werde.

Und ganz nebenbei handelt es sich bei Star Trek Into Darkness um den 250. auf diesem Blog besprochenen Film. Eine Zahl, die ich selber nicht für möglich gehalten hätte.

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Lost – Staffel 6

„The Island was done with her. Makes me wonder what’s gonna happen when it’s done with us.“

Das bittere Ende. Nicht weniger erwartet den Zuschauer auf der sechsten Staffel von LOST, und das nicht einmal, weil es brutal und schrecklich zu und her geht, sondern, weil es damit auch Zeit ist, von den geliebten Figuren Abschied zu nehmen. Ein solcher fällt, gerade bei einer Serie wie LOST, bei der einem die Figuren so sehr ans Herz gewachsen sind, schwer. Und bevor jemand fragt: Ja, ich habe geweint. Wer nicht geweint hat, ist offiziell ein Vollidiot. Ebenso, wie jene Leute, die überrascht sind, dass das, was jetzt folgt, voller Spoiler ist. 😉

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Star Trek (2009)


„Live long and prosper.“

Es gibt da dieses Klischee, das besagt, dass Star Wars-Fans Star Trek nicht mögen dürfen. Um diesem Klischee entgegenzuwirken habe ich mir dann vor Ewigkeiten den 80er-Star Trek-Film gekauft. Und aus Langeweile nach einer halben Stunde abgeschaltet. J.J. Abrams gleichnamiger Reboot der Reihe reizte mich dann aber trotzdem, zumal das Ganze ganz cool aufgegleist worden sein soll, durch einen grossartigen Jungcast glänzte und nicht zuletzt eben dieser J.J. Abrams für ganz viele andere coole Dinge verantwortlich war.

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LOST – Staffel 3

„You have been on this island for 80 days, John. I have been here my entire life. So what makes you think you know this island better than I do?“

Die Hälfte von LOST, der besten TV-Serie die ich in meinem noch jungen Leben gesehen habe, hätte ich damit dann auch durch. Immerhin habe ich nicht ein Jahr gebraucht, wie zwischen Staffel 1 und 2, aber auch hier verging etwas Zeit, die ich dafür mit bis zu vier Folgen pro Tag aufzuholen versuchte. Hätten die Staffeln Taglines, dann enthielte die Tagline irgendwo den Namen „The Others“ – denn die Staffel rückte die bislang noch nicht wirklich gross thematisierten Anderen ins Scheinwerferlicht.

Wer Spoiler scheut, ist hier richtig. Sofern er masochistische Neigungen besitzt.

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LOST – Staffel 1

„Dude, that was like a Jedi moment.“

Ein guter Freund von mir hat mich vor etwa einem halben Jahr auf LOST aufmerksam gemacht, und mir sofort – weil er doch so gerne DVDs ausleiht – die erste Staffel der Serie ausgeliehen. Irgendwann verlor ich dann den Faden, und dann kam auch noch Avatar dazu, und es endete damit, dass ich monatelang keine Folge mehr gesehen hatte. Umso erstaunter war ich, dass ich doch noch praktisch problemlos mitkam und noch viel präsent hatte. Mittlerweile gucken auch meine Eltern regelmässig zu, und sind jeweils gespannt, wie es dann weitergeht.

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