Inspiration, Where Art Thou?

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Ich würde mich selber ja nicht als Künstler bezeichnen, weil ich finde, dass das Wort Künstler so etwas Definitives hat, etwas von „Man hat sein Ziel erreicht“ und eine gewisse Perfektion einer Arbeit voraussetzt, wohingegen ich der Auffassung bin, dass man künstlerisch nie sein Ziel erreicht, sondern immer auf dem Weg ist und dazulernt. Und auf diesem Weg kommt es immer wieder vor, dass einem die Inspiration fehlt oder man einfach nichts Schlaues hinbekommt – ich kenne das nur zu gut, erst kürzlich fehlte mir bei einer Arbeit die Inspiration und nachdem ich Stunden vor dem leeren Blatt Papier verbrachte und es sich einfach nicht füllen wolte, legte ich mich frustriert schlafen. Mein Hirn konnte abschalten und als ich erholt erwachte, kamen mir die Ideen zu Hauf. Manchmal muss man ein bisschen Abstand nehmen von seinem Projekt, und das Ganze aus einer neuen Perspektive betrachten.

Die Hintergrundzeichnerin Emily Tetri, die unter anderem für Korra gezeichnet hat, hat, was ich hier in viel Text zusammengeschwurbelt habe, kurz und knapp zeichnerisch dokumentiert. Ursprünglich entstand diese Inspirationshilfe für die Tochter einer Freundin, die dachte, dass sie nichts Rechtes hinkriegt. Nun hat sie sie aus aktuellem Anlass auch öffentlich gemacht, und ich finde sie klasse, weil sie viele Wahrheiten aufweist.

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Strandbeesten

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Das Wort „Genie“ wäre vermutlich fast schon beleidigend für den niederländischen Künstler Theo Jansen. Denn der bastelt aus Röhren und Flaschen sogenannte „Strandbeesten“ (Strandbiester), die mit Windkraft rumlaufen. Oder hüpfen. Oder krakseln. Und wenn das nicht verdammt episch ist, weiss ich auch nicht weiter.

Und irgendwie erinnern mich die Tiere an irgendwelche Insekten aus Nausicaä.

Zwei Videos des Künstlers plus ein schönes Video mit verschiedenen solchen „Strandbeesten“ nach dem Klick.

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Exit Through the Gift Shop (2010)

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„Uhmmm… You know… it was at that point that I realized that maybe Thierry wasn’t actually a film maker, and he was maybe just someone with mental problems who happened to have a camera.“

Street Art ist eine Passion von mir. Vielleicht ist das ein bisschen viel gesagt, zumal ich mich nicht sehr tief damit befasst habe, ich kenne viele der Künstler, ihre Arbeiten und ihren Stil, aber ich bin weder selbst tätig in der Szene (noch nicht :P), noch kenne ich jedes Detail der Szene auswendig und bin völlig auf dem neuesten Stand. Aber das ist meiner Meinung nach ohnehin ein bisschen der falsche Zugang zu dieser sehr individuellen und „dreckigen“ Szene. Und als Kind der Generation Street Art bin ich natürlich auch grosser Fan von Banksy, dem wie ich ihn sehe, bodenständigen Star der Szene. Und als ich las, dass er einen Film in die Kinos bringen würde, war ich auch aus dem Häuschen. Die sogenannte „Mockumentary“ Exit Through the Gift Shop ist zwar nicht der erste Banksy auf Leinwand, aber der erste, der für einen Oscar nominiert wurde.

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Zurich Street Art

Zweitprojekte haben bei mir irgendwie einen schweren Stand. So ging mein vorheriger Star Wars Fanblog seit dem Eröffnen dieses Blogs ein, und auch mein Daily Gaddafi Blog, heute wohl verdammt aktuell, lebte nicht lange. Bei den Projekten fehlten entweder die Leser (niemand mag Star Wars :,( ), oder die Kraft, das durchzuziehen (tägliche Cartoons zu Gaddafi). Nun versuche ich es ein drittes Mal, etwas weniger Ansprüche, eine Art Tumblr über die Zürcher Street Art Szene. Auf Englisch. Ich wage mich in die Höhle des Löwen, kommt ihr mit?

(Und ja, der Header ist jetzt nicht der Brüller, ich brauchte einfach mal was halbwegs Gutes.)

Bild der Woche #1

Freitagsfüller sind Geschichte. Und bei Projekt 52 bin ich nächstes Jahr voraussichtlich nicht mehr dabei, ob ich die noch anstehenden Themen bearbeite, weiss ich nicht wirklich. We’ll see. Dafür versuche ich jetzt, wöchentlich ein Bild meiner Woche hochzuladen, manchmal ganz simpel, oft gar nicht speziell. Einfach ein höchst randomes Bild. Das erste Bild ist eine Skizze für meine BG-Facharbeit, in der ich eine kurze Animationssequenz zum Thema „Metamorphosen“ machen möchte/soll. Und dazu habe ich eine Figur erfunden, die möglichst einfach sein sollte, und vorallem nicht grinsen, weinen oder schreien durfte, also ganz ausdruckslos. Einen Namen habe ich für den Kerl noch nicht, vielleicht fällt irgendwem von euch ein Name ein, der kurz, knufflig und irgendwie neuartig ist. Bislang habe ich nur „Fly“ und „Murf“ als Ideen, aber die sind solala.

Erster Schultag

Das Sequel zum Letzten Ferientag.

Lieber Vollmond,
Der du bist am Himmel,
Ich danke dir dafür,
Dass du mir schlaflose Nacht bescheret habest,
In aller Ewigkeit,
Was auch immer das heissen möge.
Fick dich. :mrgreen:

Seriously. Muss ich nicht haben. Um zwei Uhr frühestens einzuschlafen, um dann lediglich vier, fünf Stunden später todmüde aufzustehen. Nun geht nicht anders, und zum Loslaufen Grossstadtflüster reingehaut. Ursprünglich hatte ich gedacht, jeweils mittwochs zwei Stunden später zur Schule zu dürfen. Doch man hat mir genau dort die Schlagzeugstunde reingepflanzt, ergo kann ich nur noch eine Stunde ausschlafen. Doch daraus wird auch heute nichts, denn es ist „Schuleröffnungsanlass“. Heisst, der Rektor hält eine Rede über das kommende Schuljahr, die keinen interessiert.

Nach der Schlagzeugstunde folgte eine Doppelstunde BG, also Bildnerisches Gestalten. Während alle meckern, wie scheisse das neue Thema „Raum & Mensch“ ist, geniesse ich das Zeichnen, und nachdem ich tagelang Menschen gekritzelt habe, könnte es wohl keine bessere Aufgabe geben, als „einen Menschen abzuzeichnen“. Da der Mittwoch der chilligste Tag der Woche ist, war Mathe das einzige ernsthafte Fach, zumindest das einzige, auf das man sich vorbereiten musste. Ich wurde von den neuen Schülern als Mathegenie erkannt, was ich nicht bin, nur weil ich ne Aufgabe gecheckt habe. So fühlt es sich also auf der Sonnenseite an 😉

Am Nachmittag hatten wir Sport in gemischten Klassen, also Jungs und Mädels zusammen und wir spielten Fussball. Gibt echt bessere Ideen, wenn man die Geschlechter mischt, als Fussball, aber ich mag ja Fussball und meckere nicht. Ist aber wirklich nicht so lustig, wenn man nicht Hundertprozent spielen darf, gegen Gegner, denen es eh egal ist. Und wenn ich dann noch alle zehn Minuten zusammenknicke, weil ich abwechslungsweise links und rechts nen Unterschenkelkrampf habe, weiss Gott warum, dann macht es noch weniger Spass. Irgendwie war das der unchilligste Teil am Tag ;). Jep, Gl0rfindel, hier hast du deine Rache! 😀

Graval macht Stunk

Ich hatte ja vor einer Weile angekündigt, im Juli einen Kunstmonat zu machen, bei dem ich jeden Tag einen neuen Künstler vorstelle, dabei wollte ich mich auf 2D-Künstler, also Maler und Zeichner, festlegen. Nichts einfacher als das, nur bin ich im Juli leider eine ganze Woche nicht hier, ohne Internet und wenn, dann sicher nicht mit Zeit und Geduld, jeden Tag den Post zu schreiben. Daher möchte ich die ganze Aktion auf den 26. Juli verschieben. Dann bin ich wieder in der Welt und kann und will mich dem Thema widmen. Ich hoffe, das geht klar so. Ich werde auch statt 31 nur 30 Künstler präsentieren, das finde ich besser so 🙂

Art Month

Orientiert an Projekten, wie 31 Tage – 31 Bücher (starring Laosüü und Dr. Borstel) oder auch den Thementagen auf Craytons Comicblog (heisser Tipp!) möchte ich auch ein Mal einen Themenmonat machen, und zwar einige Künstler und Comiczeichner vorstellen, heisst jeden Tag einen. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob denn auch ein gewisses Interesse da ist, wenn ich über David Shrigley und Lewis Trondheim blabbere, darum möchte ich mich mal umhören… Oder hat wer eine andere Idee, einen anderen Vorschlag? Das Projekt würde ich mit grösster Wahrscheinlichkeit im Juli durchziehen, da ich da grösstenteils Ferien habe.

http://craytoncomicblog.wordpress.com/2010/03/02/3-2-1-go/
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