Owley on Star Wars: Der Trailer zu ROGUE ONE

OOSW

Ist es okay, wenn ich ein bisschen weine? Nur ganz leicht? Okay? Der neue Trailer zu Rogue One: A Star Wars Story ist einfach zu schön. Als Trailer ist er grossartig gemacht, beschwört er doch mit den dumpfen Klängen die düstere Grundstimmung des frühen Imperiums herauf. Aber auch das Bildmaterial sieht wunderbar aus, dynamische Shots, ungewohnte Settings. Bin gespannt, was Felicity Jones zu bieten hat, aber Ben Mendelsohn als hoffentlich fieser Imperialer sieht schon echt cool aus. Ich freue mich schon enorm darauf…

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The Force Awakens, die Dreizehnte.

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The Road to Star Wars: Episode VII – The Force AwakensIIIIIIIVVVIVIIVIII – IX XXIXIIReview

In diesen Tagen dürfte Star Wars: Episode VII – The Force Awakens offiziell die Marke von 2 Milliarden Dollar überschreiten und damit zu Titanic und Avatar aufschliessen. Interessant ist, dass man damit zwar schneller auf die goldene Marke kommt als seinerzeit James Cameron’s Science-Fiction-Spektakel, letztlich aber wohl nicht mit dessen Total von 2,8 Milliarden mithalten kann. Das dürfte Disney aber herzlich egal sein, denn der Mickey-Mouse-Konzern darf das Projekt Star Wars auf jeden Fall als Erfolg verbuchen. Und anders als bei anderen Franchises lässt man sich bei Disney auch nicht acht Jahre Zeit bis der nächste Teil kommt.

The Road to Episode VIII – Part 1

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Sind das gute oder schlechte Nachrichten? Obi-Wan würde ja sagen „many of the truths we cling to depend greatly on our own point of view.“ Und darum verkündet Disney auch, dass Star Wars: Episode VIII aufgrund des erfolgreichen Dezember-Starts von The Force Awakens auf den 15. Dezember 2017 verschoben wurde. Der Kinostart hätte ursprünglich im Mai 2017 erfolgen sollen, also genau 40 Jahre nachdem der erste Film in die Kinos kam. Der Grosserfolg von J.J. Abrams‘ siebtem Star Wars-Film dürfte sicher mitentscheidend gewesen sein, aber ich denke, dass dieser Terminwechsel (wie übrigens schon bei The Force Awakens) in erster Linie aufgrund des knapp bemessenen Zeitplans geschehen sein dürfte. Erst kürzlich machten Gerüchte die Runde, dass organisatorische Probleme den Drehstart für Episode VIII um einen Monat auf kommenden Februar verschoben hatten. Das macht saubere Arbeit für einen Film dieses Ausmasses schier unmöglich, weshalb es anzunehmen ist, dass Disney mit diesem Entscheid seinem Regisseur Rian Johnson Luft verschaffen wollte. Dieser hat sich dann auch gleich mit passender Musik zu Wort gemeldet:

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Mal sehen, ob sich mein Tweet trotzdem bewahrheitet:

Star Wars: Episode VIII kommt nun also am 15. Dezember 2017. Meine Freundin hat übrigens bereits gesagt, dass wir für den Filmstart vor Weihnachten wieder nach London fliegen werden. Nur, dass ihr das alle wisst (jetzt kann sie keinen Rückzieher mehr machen).

Das war sooooo 2015.

Westminster_Bridge

Alle Jahre wieder…

…kommt das Christkind
…bringt Disney einen Star Wars-Film
…werfe ich einen Blick zurück auf das alte Jahr

Nach 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 lasse ich auch das bewegte 2015 Revue passieren:

2015 zum ersten Mal getan?
Einen Star Wars-Film am Premierenwochenende im Kino gesehen.

2015 nach langer Zeit wieder getan?
Onkel geworden, zum bereits dritten Mal.

2015 leider gar nicht getan?
Ein Openair besucht. Das hatte ich eigentlich vor, letzten Endes hat es aber wegen dem Geld nicht richtig geklappt.

Der hirnrissigste Plan?
Für das Startwochenende von Star Wars nach London zu fliegen. Aber: Es hat sich gelohnt.

Die teuerste Anschaffung?
Mein neues iPhone 6 oder aber mein kleiner fernsteuerbarer BB-8.

Wort des Jahres?
„Star“, aber nur in Kombination mit „Wars“

Unwort des Jahres?
„Owl“, but the „w“ is silent

Stadt des Jahres?
Dieses Jahr war mir keine Stadt wirklich wichtig, darum wähle ich Zürich, meine Heimatstadt.

Alkoholexzesse?
Exzesse nicht. Getrunken und gespürt, dass ich getrunken habe, habe ich hingegen schon.

Davon gekotzt?
Nein.

Haare länger oder kürzer?
Ich schneide meine Haare ziemlich genau alle drei Monate. Sie wechseln jeweils von wuschlig-leger zu kurz-seriös.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Ich sehe immer schlechter, aber wie und wieso weiss ich nicht.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr, denke ich. Meine Kunst ist mittlerweile eine kleine aber schöne Einnahmequelle geworden.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich denke, ich habe mich da immer mehr im Griff. Meine Ferien in London, ausgenommen. 😉

Mehr bewegt oder weniger?
Ich bewege mich noch immer viel zu wenig.

Höchste Handyrechnung?
89 Franken

Krankenhausbesuche?
Ich habe meine Schwester nach der Geburt meines Neffen im Spital besucht, das war zum Glück der einzige Besuch im Krankenhaus.

Verliebt?
Sehr verliebt, sogar.

Getränk des Jahres?
Spontan fällt mir gerade Glühwein ein, wobei ich den eigentlich nur selten getrunken habe, aber wenn dann sehr, sehr, sehr viel.

Essen des Jahres?
Ich esse gerne, viel und gut und kann mich darum nicht an ein spezielles Essen erinnern, das herausstach. Schokolade?

Most called persons?
Ich telefoniere nicht sehr gerne, aber ich denke ich habe mit meiner Familie am Meisten telefoniert. Vermutlich mein Bruder.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Wie schon im letzten Jahr mit meiner Freundin. Auch dieses Jahr waren wir wieder zusammen in London.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Wohl auch mit meiner Freundin. Anschliessend wohl mit meinem Bruder und meiner Familie sowie meinen Studienfreunden.

Song des Jahres?
Gefühlsmässig: Hello von Adele
Nach Anzahl Wiedergaben: Drifted von The Shoes

Den Soundtrack meines Jahres boten aber wohl eher diese Herren hier.

CD des Jahres?
Am Besten gefallen haben mir in diesem Jahr definitiv der Soundtrack zu Mad Max: Fury Road von Tom Holkenborg, sowie das starke Debüt von From Kid.

Buch des Jahres?
Ich habe es nicht nur geschafft A Storm of Swords zu Ende zu lesen, sondern habe auch gleich noch Band 4 und 5 der Reihe von George R.R. Martin abgeschlossen. Abgesehen davon blieb ich der schlechte Leser, der ich bin.

Film des Jahres?
Detaillierte Liste folgt noch.

Konzert des Jahres?
Ich habe diesen Frühling Queen live gesehen. Das war für mich das absolute Highlight des Jahres.

TV-Serie des Jahres?
Auf jeden Fall Archer. Die wohl bestgeschriebene Animationsserie auf dem Markt.

Erkenntnis des Jahres?
Dass ich etwas kann. Das hat auch gedauert.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
1. Auf und ab.
2. Meine physischen und psychischen Grenzen auszuloten.
3. Kaum mehr Zeit für meine Freunde zu finden.

Nachbar des Jahres?
Ich habe eine engere Beziehung zu den Nachbarn meiner Freundin als zu meinen Eigenen.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Mit meiner Freundin für Star Wars nach London zu fliegen. Das hat mich den Film in einer Form erleben lassen, die mir die Schweiz nie hätte bieten können.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Da fällt mir spontan nichts ein, ausser vielleicht dass es mir gelungen ist, mich selber von mir zu überzeugen.

Das schönste Geschenk, das ich jemanden gemacht habe?
Ich habe einen aufwändigen Adventskalender gemacht, auf den ich stolz bin.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Meine Freundin hat mich eingeladen, um Pinguine zu füttern. Das war das beste Geschenk aller Zeiten.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Wow, du kannst ja auch nett sein.“

Die grösste Enttäuschung?
Sascha würde sagen, Star Wars.

Schönstes Ereignis?
Die Geburt meines Neffen und gleich danach Star Wars. Und dann vielleicht meine Buchvernissage.

2015 war mit einem Wort?
Turbulent

Spendenauktion 2015

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Wer mir auf Instagram oder auch Twitter folgt, wird gemerkt haben, dass es dieses Jahr einen Star Wars-Adventskalender gab. Jeden Tag habe ich mindestens eine Figur aus dem Star Wars-Kanon auf eine doppelseitige A6-Postkarte gezeichnet. Nun ist der Adventskalender fast vorbei und ich dachte mir, dass wir damit etwas Schönes machen könnten.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir.

Und zwar möchte ich die Karten alle für einen guten Zweck versteigern. Bis am 31. Dezember um 23:59 könnt ihr mitbieten und euch die ein oder andere Illustration sichern. Das gesammelte Geld werde ich vollumfänglich spenden und zwar an die Stiftung Wunderlampe. Diese Stiftung erfüllt nicht-materielle Wünsche von kranken Kindern und ich finde das eine wunderbare Sache, die in meinen Augen auch gut zu dem passt, was Star Wars vermittelt. Hier könnt ihr nachschauen, worum es bei dieser Stiftung geht: www.wunderlampe.ch

Drei Karten habe ich an der Comicbörse bereits verkauft, das Geld das ich damit eingenommen habe (15 Franken), werde ich ebenfalls spenden. Die restlichen Auktionen und genauere Abbildungen der verschiedenen Sujets findet ihr, indem ihr hier auf dem Blog auf den Reiter „Auctions“ klickt. Die Karten vom 24. und 25. Dezember werde ich nachträglich ebenfalls aufschalten.

Wichtig: Jedes Gebot, das ihr abgebt ist verpflichtend. Solltet ihr die Karte ersteigern, könnt ihr mir das Geld auf mein Konto überweisen oder per Paypal zahlen. Ich werde euch die Karte anschliessend per Post zukommen lassen.

Star Wars According To Frau Laura: Revenge of the Cringe

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Test, eins, zwei. Test, eins, zwei. Lest ihr noch? Ich finde, wenn ich mir The Cringeworthy Menace und Attack of the Cringeworthy reinziehen musste, solltet ihr auch noch bei meiner Gastbeitragsreihe Star Wars According To Frau Laura auf Owleys Blog dabei sein. Diese Woche schauen wir uns zwei Stills aus Revenge of the Cringewor– ehm, Sith an. Nächste Woche kommt dann The Force Awakens auf die Leinwand. Lasst uns hoffen, dass ich den nicht auch noch in ‘The Fuckery Awakens’ umtaufen muss.

Aber zurück zum Thema. Schauen wir uns mal an, was Revenge of the Sith zu bieten hat.

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„Padme sieht traurig und hilflos aus.“

Zunächst mal ein Kompliment an Padmes Haarschmuck. Less ist da auf jeden Fall more. Ich bin mir fast sicher, dass Mrs. Anakin Skywalker und ihr Co-Senator dort mal wieder von ihrem fliegenden Senatorenstuhl aus mit Schrecken dem Supreme Chancellor bei der Arbeit zusehen. Padme sieht traurig und hilflos aus. Wahrscheinlich kann sie als Ex-Königin da nicht mehr die Vertrauensfrage stellen. Ihr Freund weiß das leider auch. Aber wenigstens sieht er in seinem Outfit dabei gut aus.

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„Farben beiseite, frage ich mich warum ein Droide Klauen und ein Cape braucht.“

Ja, also. Ich weiß gar nicht was ich hierzu sagen soll. Zunächst mal sticht mir die Farbwahl ins Auge. Lila und Hellgrün sind da wohl “the chosen ones” (falsches Filmuniversum, sorry) mit denen Herr Lucas da vorrangig gearbeitet hat. Hier in diesem Still sind Beide ein bisschen übermäßig vertreten, wenn ihr mich fragt. Farben beiseite, frage ich mich warum ein Droide Klauen und ein Cape braucht. Und seine Companions auch? Wird euch Bubis das Metall zu kalt da im Weltraum? Fragt mal R2D2; der muss immer ohne Haube durch’s All fliegen. Dagegen seid ihr ja Luschen. Nee, ihr merkt’s schon. Ich habe keine Ahnung was hier vor sich geht, oder warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden (Droids mit Capes??), aber so sah meine Reaktion auf einige andere Dinge in The Phantom Menace und Attack of the Clones auch aus, also warum sollte sich das für den dritten Teil ändern, gell?

The Force Awakens, die Zwölfte.

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Der Weg ist das Ziel, sagt der Volksmund.

Mein Weg zu Star Wars: The Force Awakens dauerte über drei Jahre, vor rund 600 Tagen habe ich damit begonnen, diesen Weg zu dokumentieren. Ich bin schon fast am Ziel. Am 19. Dezember 2015 werde ich den Film endlich sehen. Eine Woche vor dem offiziellen Kinostart will ich noch einmal zurückblicken auf die letzten 600 Tage.

Ich weiss noch genau, wie ich beinahe verzweifelt bin, als ich während der Arbeit erfahren habe, dass der Star Wars-Cast bekanntgegeben wurde, und in meiner Pause mit schlechtem Netz eine halbe Ewigkeit darauf warten musste, dass die Liste mit den Darstellern geladen wurde. Dann kam der 6. November 2014, als der Titel des neuen Films angekündigt wurde und ich (abgesehen von leichten Vorbehalten gegenüber dem Fehlen des „Episoden“-Untertitels) nicht enttäuscht, sondern extrem begeistert war.

Nur wenige Wochen später, am 28. November 2014, ging der erste Teaser-Trailer online. Und ich verbrachte den ganzen Tag damit, mein Newsfeed zu refreshen, um auch ja den Release nicht zu verpassen. Dann sass ich zum falschen Zeitpunkt in einer Besprechung, die ich überhastet verliess, um den Trailer sehen zu können. Ich könnte ihn mir immer wieder anschauen:

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Den letzten Hobbit-Teil habe ich mir eigentlich nur deshalb dreimal im Kino angeschaut.

Für den zweiten Teaser-Trailer nahm ich im April eine mehrstündige Zugfahrt auf mich. In der Westschweiz gab es nämlich ein Kino, das ihn auf der grossen Leinwand zeigte. Es war magisch.

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Schöne Produktionsvideos und das erste Poster überbrückten die Zeit bis zum 20. Oktober 2015 als man den Ticketvorverkauf einläutete, der ja auch ein bisschen eine Sache für sich war. Aber jetzt habe ich meine Tickets und freue mich und alles ist gut. Am gleichen Abend gab es den ersten richtigen, langen Trailer, den ich am nächsten Morgen, als ich noch im Bett lag, gesehen habe. Und da ein bisschen geweint habe. Es wird so schön.

Star Wars: Episode II – Attack of the Clones (2002)

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„The shroud of the dark side has fallen. Begun the Clone War has.“

Fast 10’000 junge Männer, unter ihnen auch solche Namen wie Leonardo DiCaprio oder Paul Walker sollen sich zur Jahrtausendwende darum bemüht haben, die Rolle des Anakin Skywalker in Star Wars: Episode II – Attack of the Clones zu ergattern. Am Ende ging der Part an den bis dato unbekannten Hayden Christensen, der sich damit rückblickend keinen Gefallen tat und den Zorn aller von den Prequels enttäuschten Fans auf sich zog. Und es ist tatsächlich schwierig, sich für Christensen zu erwärmen. Doch ich möchte über Christensen gar nicht zuviele Worte verlieren – dass der kanadische Schauspieler inzwischen von der Bildfläche verschwunden ist, sagt eigentlich genug. Attack of the Clones erzählt zwei parallel ablaufende Geschichten, die nicht gleich gut funktionieren. Neben der unglaublich überflüssigen und mit steifen Dialogzeilen („I hate sand.“) ausgestatteten Liebesgeschichte zwischen Padmé und ihrem Beschützer, Anakin Skywalker, deckt das zweite Prequel die Hintergründe hinter der Klonarmee und dem Mandalorianer Jango Fett auf. Dieser ein bisschen zu geradlinige Film-Noir-Subplot mit Obi-Wan Kenobi in der Hauptrolle rechtfertigt mit seinem Fokus auf starke Action-Momente den Titel und entschädigt für den ganzen Anakin-hat-Heimweh-Storystrang. Und natürlich ist da auch noch Christopher Lee, der dem Film als düsterer Separatist Count Dooku sehr gut tut.

Beim direkten Vergleich der beiden Episoden fällt mir deutlich auf, wie viel besser die Kameraarbeit in Attack of the Clones ist als noch in The Phantom Menace. Bei beiden Filmen war mit David Tattersall zwar derselbe Kameramann zuständig, doch die Bildsprache des zweiten Prequel-Filmes ist meiner Meinung nach deutlich stärker. Vielleicht liegt das auch daran, dass der Vision von Tattersall beim zweiten Teil durch die grösseren technischen Möglichkeiten weniger im Weg stand als noch drei Jahre zuvor. Die malerischen Landschaftsaufnahmen und eindrücklich gefilmten Actionsequenzen kommen aber mit einem Preis. In einer Zeit, in der sich mit Computereffekten schon viel umsetzen lässt, aber noch längst nicht alles glaubhaft aussieht, setzt Attack of the Clones meiner Meinung nach zu sehr auf digitale Spielereien. Natürlich ist es schier unmöglich, eine milliardenschwere Klonarmee nicht am Computer zu erstellen, und auch der rumhüpfende Yoda ist bei aller Liebe zu Frank Oz wohl kaum mehr als Handpuppe umsetzbar. Doch Lucas geht noch weiter und kreiert ganze Welten und Schauplätze am Rechner. Das geschieht auf Kosten der Glaubwürdigkeit dieser Filme, die davon leben, dass sie greifbar und handgemacht sind.

In Kürze:

Starke Bilder und nie dagewesene Actionszenen stehen im Kontrast zu einer schnulzigen Liebesgeschichte und schlechtem Schauspiel. Am Ende ist Attack of the Clones in erster Linie Guilty Pleasure.

Wertung:

3 von 5 giftigen Killerwürmern

Star Wars According to Frau Laura: Angriff der Zöpfchen

FRAULAURA

Hier schreibt Laura, die offiziell keine Star Wars-Jungfrau mehr ist, jetzt wo sie die originale Trilogie gesehen hat. Halbzeit meiner Kolumne Star Wars According to Frau Laura, quasi. Bin ich schon Fan? Von Return of the Jedi war ich’s jedenfalls nicht. Und vom Rest? Wie sagt man das heutzutage gleich noch… “sign me the fuck up!” Und zwar für die Rebellion! Chewie, Luke und ich können dann auf der Millenium Falcon eine Runde Dejarik spielen während Han und Leia ihren scharfzüngigen Paarungstanz vorführen. Nun aber weiter zu den neueren Filmen und los geht’s da mit The Phantom Menace. Wie jede Woche, zwei Stills, die Owley mir zur Analyse zur Verfügung gestellt hat:

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„Also ist Darth Maul der Emperor? Macht irgendwie Sinn.“

Ha, den Typen kenn ich! Darth Maul. Jetzt wo ich ihn mir genauer anschaue, ergibt der Name endlich einen Sinn. Schau dir mal diese Zähne an. Erstens, Zähneputzen ist angesagt. Zweitens, diese Beißerchen haben wir doch in Return of the Jedi auch schon gesehen. Beim Emperor! Also ist Darth Maul der Emperor? Macht irgendwie Sinn. Darth Maul ist also der Villain für die neuere Trilogie und er verführt Anakin zur Dunklen Seite… und verliert dabei, statt graue Haare zu bekommen, seine äußerst faszinierende Gesichtsfarbe. Verstehen kann ich das. Luke muss seine Sturheit ja irgendwoher geerbt haben. Also wird es gedauert haben, bis Darth Maul Anakin überzeugen konnte, der Dunklen Seite beizutreten. Ich schätze jetzt einfach mal, dass das so drei Filme lang dauern wird… ist aber nur eine ganz grobe Schätzung. Währenddessen wird es wahrscheinlich viele Lightsaber-Kämpfe geben. Vielleicht mit besserer Choreographie? Man kann’s hoffen.

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„Jar Jar Binks. Von ihm weiß ich nur, dass er von jedermann gehasst wird.“

Und auch diesem Charakter in der Mitte kann ich einen Namen zuweisen. Jar Jar Binks. Von ihm weiß ich nur, dass er von jedermann gehasst wird. Ob das nur bei den Filmzuschauern so ist, oder auch im Star Wars-Universum selbst, das wird sich herausstellen. Er sieht ja schon ein wenig so aus, als könnte er eine nervige Persönlickeit besitzen. Und die Gesichtsausdrucke der beiden Anderen spricht auch für diese Theorie. Ewan McGregor (und jetzt hat es auch endlich “Klick” gemacht, wo damals dieser Jungsfrisurentrend mit dem kleinen Zöpfchen im Nacken herkam) schaut eher überrascht aus während das Gesicht von Liam Neeson (welcher womöglich auch in diesem Film mit einem “very particular set of skills” ausgestattet ist) eher “So Done With This Shit” schreit. Was hat Jar Jar Binks den Beiden mitzuteilen? Ist er vielleicht ihr persönlicher C3-PO?

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